Rote Augen

Dieses Thema im Forum "How to..." wurde erstellt von 2112, 22. Mai 2004.

  1. 2112

    2112 Raucher

    Da Photoshop keine Funktion ( oder Plugin ) für das Entfernen der roten Augen besitzt müssen wir etwas trixen.

    Als erstes wird die Pupille mit dem runden oder elliptischen Auswahlwerkzeug genau ausgewählt. Bei grauen, grünen oder blauen Augen kann man schon mal bis auf die Iris die Auswahl erweitern. Bei braunen Augen muss die Pupille genau ausgewählt werden.
    Dann öffnen wir Farbton / Sättigung und wählen im Ausklappmenü Bearbeiten - Rottöne. Wir ziehen den Regler Sättigung ganz nach links auf 100. Die Pupille ist jetzt farblos - aber zu Hell. Jetzt regeln wir mit dem Regler Lab-Helligkeit die Helligkeit in dem wir ihn nach links schieben. Ganz links - 100 - macht die Pupille total schwarz. Der Glanzpunkt auf der Pupille bleibt uns erhalten da er ja keine Farbe hatte sondern Weiss ist. Die Werte sollten wir uns merken für das zweite Auge.

    Bei dem dritten Auge… ok, wenn ihr ein Bild habt wo jemand drei Augen hat solltet ihr das Foto verkaufen und von dem Geld eine neue Kamera mit einem besseren Blitzlicht kaufen.

    Viel Spass
     
  2. 2112

    2112 Raucher

    Da Photoshop keine Funktion ( oder Plugin ) für das Entfernen der roten Augen besitzt müssen wir etwas trixen.

    Als erstes wird die Pupille mit dem runden oder elliptischen Auswahlwerkzeug genau ausgewählt. Bei grauen, grünen oder blauen Augen kann man schon mal bis auf die Iris die Auswahl erweitern. Bei braunen Augen muss die Pupille genau ausgewählt werden.
    Dann öffnen wir Farbton / Sättigung und wählen im Ausklappmenü Bearbeiten - Rottöne. Wir ziehen den Regler Sättigung ganz nach links auf 100. Die Pupille ist jetzt farblos - aber zu Hell. Jetzt regeln wir mit dem Regler Lab-Helligkeit die Helligkeit in dem wir ihn nach links schieben. Ganz links - 100 - macht die Pupille total schwarz. Der Glanzpunkt auf der Pupille bleibt uns erhalten da er ja keine Farbe hatte sondern Weiss ist. Die Werte sollten wir uns merken für das zweite Auge.

    Bei dem dritten Auge… ok, wenn ihr ein Bild habt wo jemand drei Augen hat solltet ihr das Foto verkaufen und von dem Geld eine neue Kamera mit einem besseren Blitzlicht kaufen.

    Viel Spass
     
  3. Macmacfriend

    Macmacfriend Active Member

    Und in der nächsten Sendung verrät euch die Hafen-Maus, wie man eine Kamera wasserdicht kriegt ... :D ;)


    Im Ernst: Ergänzend zum guten Tipp unseres Spaniers gibt`s noch einen kleinen Rat, wie man sich die Retusche-Arbeit mit den roten Augen gänzlich ersparen und auch generell zu besseren Aufnahmen kommen kann.

    Bekanntlich entstehen "rote Augen", wenn die Pupille des Fotografierten im Dunkeln weit geöffnet ist und direktes Blitzlich durch diese Öffnung frontal auf den gut durchbluteten Augenhintergrund trifft - daher das Rot.

    Ideal wäre es, ganz auf das Blitzlicht zu verzichten. Ist dies nicht möglich, sollte man, falls der Blitz beweglich ist, am besten indirekt blitzen, zum Beispiel gegen eine weiße Decke oder eine weiße Wand. Hierzu ermittelt man am besten vorher mit einigen Testaufnahmen (Werte notieren!) die richtige Belichtungseinstellung für Blitz und Kamera.

    Diese richtet sich im wesentlichen nach dem Weg, den das Licht zwischen Blitz, Reflexionsfläche (Decke, Wand o. a.) und Motiv zurücklegen muss sowie nach der verwendeten Lichtempfindlichkeit (DIN/ASA). Grundsätzlich gilt: Je weiter der Weg des Lichts, umso kleiner die Blendenzahl, d. h. umso größer die Blendenöffnung.

    Befindet sich der Blitz nahe der Kamera, ist die Zimmerdecke weiß bzw. hell und ca. 2,50 m hoch und das Motiv etwa 2-3 Meter von der Kamera entfernt, kommt man bei 27 DIN/400 ASA bspw. mit den Blenden 5,6 bis 8 gut hin. Am besten, wie gesagt, vorher selbst mal durchtesten.

    Auch andersfarbige Wände und Decken - sie sollten aber hell sein, weil dunkle Farben zu viel Licht absorbieren - lassen sich als Reflektionsfläche verwenden. Den dadurch entstehenden Farbstich, kann man später, sollte er störe, in den meisten Bildbearbeitungsprogrammen leicht ausfiltern.

    Wer trotzdem direkt blitzen muss/möchte, sollte den Blitz, falls technisch möglich, etwas seitlich neben der Kamera haben, wie z. B. bei Stabblitzgeräten von Metz u. a.
     
  4. 2112

    2112 Raucher

    Da Photoshop keine Funktion ( oder Plugin ) für das Entfernen der roten Augen besitzt müssen wir etwas trixen.

    Als erstes wird die Pupille mit dem runden oder elliptischen Auswahlwerkzeug genau ausgewählt. Bei grauen, grünen oder blauen Augen kann man schon mal bis auf die Iris die Auswahl erweitern. Bei braunen Augen muss die Pupille genau ausgewählt werden.
    Dann öffnen wir Farbton / Sättigung und wählen im Ausklappmenü Bearbeiten - Rottöne. Wir ziehen den Regler Sättigung ganz nach links auf 100. Die Pupille ist jetzt farblos - aber zu Hell. Jetzt regeln wir mit dem Regler Lab-Helligkeit die Helligkeit in dem wir ihn nach links schieben. Ganz links - 100 - macht die Pupille total schwarz. Der Glanzpunkt auf der Pupille bleibt uns erhalten da er ja keine Farbe hatte sondern Weiss ist. Die Werte sollten wir uns merken für das zweite Auge.

    Bei dem dritten Auge… ok, wenn ihr ein Bild habt wo jemand drei Augen hat solltet ihr das Foto verkaufen und von dem Geld eine neue Kamera mit einem besseren Blitzlicht kaufen.

    Viel Spass
     
  5. Macmacfriend

    Macmacfriend Active Member

    Und in der nächsten Sendung verrät euch die Hafen-Maus, wie man eine Kamera wasserdicht kriegt ... :D ;)


    Im Ernst: Ergänzend zum guten Tipp unseres Spaniers gibt`s noch einen kleinen Rat, wie man sich die Retusche-Arbeit mit den roten Augen gänzlich ersparen und auch generell zu besseren Aufnahmen kommen kann.

    Bekanntlich entstehen "rote Augen", wenn die Pupille des Fotografierten im Dunkeln weit geöffnet ist und direktes Blitzlich durch diese Öffnung frontal auf den gut durchbluteten Augenhintergrund trifft - daher das Rot.

    Ideal wäre es, ganz auf das Blitzlicht zu verzichten. Ist dies nicht möglich, sollte man, falls der Blitz beweglich ist, am besten indirekt blitzen, zum Beispiel gegen eine weiße Decke oder eine weiße Wand. Hierzu ermittelt man am besten vorher mit einigen Testaufnahmen (Werte notieren!) die richtige Belichtungseinstellung für Blitz und Kamera.

    Diese richtet sich im wesentlichen nach dem Weg, den das Licht zwischen Blitz, Reflexionsfläche (Decke, Wand o. a.) und Motiv zurücklegen muss sowie nach der verwendeten Lichtempfindlichkeit (DIN/ASA). Grundsätzlich gilt: Je weiter der Weg des Lichts, umso kleiner die Blendenzahl, d. h. umso größer die Blendenöffnung.

    Befindet sich der Blitz nahe der Kamera, ist die Zimmerdecke weiß bzw. hell und ca. 2,50 m hoch und das Motiv etwa 2-3 Meter von der Kamera entfernt, kommt man bei 27 DIN/400 ASA bspw. mit den Blenden 5,6 bis 8 gut hin. Am besten, wie gesagt, vorher selbst mal durchtesten.

    Auch andersfarbige Wände und Decken - sie sollten aber hell sein, weil dunkle Farben zu viel Licht absorbieren - lassen sich als Reflektionsfläche verwenden. Den dadurch entstehenden Farbstich, kann man später, sollte er störe, in den meisten Bildbearbeitungsprogrammen leicht ausfiltern.

    Wer trotzdem direkt blitzen muss/möchte, sollte den Blitz, falls technisch möglich, etwas seitlich neben der Kamera haben, wie z. B. bei Stabblitzgeräten von Metz u. a.
     

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