Schlecker hat seine Angestellten übertariflich bezahlt !!

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von batrat, 12. August 2012.

  1. batrat

    batrat Wolpertinger

  2. maclin

    maclin New Member

    Schlupflöcher für Kapitalrettung.
     
  3. batrat

    batrat Wolpertinger

    Nein ! Ein Schlupfloch zeichnet sich dadurch aus, dass die Nutzung legal ist.
     
  4. maclin

    maclin New Member

    Ist es nicht legal, Familienangehörige als Chef im eigenen Betrieb anzustellen?
     
  5. batrat

    batrat Wolpertinger

    Lies den Artikel.
     
  6. maclin

    maclin New Member

    Habe ich.

    Familienangehörige einzustellen und übertariflich zu entlohnen ist meines Wissens nach nicht nicht legal.
    Es ist m.E. fragwürdig, da die gefühlte Gerechtigkeit darunter leidet. Zumal der Zeitpunkt "interessant" ist.

    Nichts gegen die drohende Insolvenz zu tun, eine fragwürdige Finanzierung des Unternehmens aufzubauen und Gelder, die der Firma "gehören", zu "vernichten",...
     
  7. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Bitte keine Vorverurteilungen dieses ehrenwerten Mannes!

    :teufel:

    Wie haben die Schleckerkinder gesagt? Es ist nichts mehr da!
     
  8. MaccieMac

    MaccieMac New Member

    Der Typ hatte schon vor Jahren keine Kunden mehr, wollte es nur nie wahr haben. Insolvenzverschleppung vom allerfeinsten war das. Und noch alles bei Seite schaffen, was ging. Haus und Co. Rotzfrech die Bande. Hoffe die bekommen, was sie verdienen.
     
  9. batrat

    batrat Wolpertinger

    Wie im Artikel beschrieben, besteht der Verdacht, dass die 60.000 zum überwiegenden Teil nicht für die Arbeitsleistung bezahlt werden , sondern um Vermögen zu retten. In Anbetracht der drohenden Insolvenz ist das u.U. Insolvenzverschleppung und damit kein legales Schlupfloch.
    Kurz gesagt: Die Anstellung der Frau ist legal, die Höhe der Bezahlung nicht.
     
  10. maximilian

    maximilian Active Member

    Ein geringfügiges Delikt im Vergleich zu Diebstahl und Hehlerei, die unser Staat aktuell wieder betreibt, um vermutete Straftaten seiner Bürger aufdecken zu können.

    Im Übrigen: Schön für Euch Moralapostel, dass Ihr noch die den Untergang Eures eigenen Unternehmens miterleben musstet. Ich verurteile ja auch gerne Mitmenschen, aber nicht mehr ganz so hart, nachdem ich anhand eigener Erfahrungen auch die andere Sichtweise kennenlernen durfte.
     
  11. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Der Staat stiehlt nicht und er hehlt nicht. Er ist verpflichtet Straftaten zu verfolgen. Legalitätsprinzip.

    Das andere ist politische Propaganda.
     
  12. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

  13. McDil

    McDil Gast

    Es ist halt mittlerweile so weit, dass die Gauner als ehrenwerte oder zumindest clevere Geschäftsleute anerkannt werden, während die Strafverfolgung ihre Maßnahmen ständig dem Generalverdacht staatlicher Willkür ausgesetzt sieht.
    Ganz offensichtlich gibt es immer mehr Leute, die sich von Korruption, Steuerbetrug und vom Organisierten Verbrechen ein besseres Auskommen versprechen als von einem Leben in einer staatlichen Ordnung, in der solchen Herrschaften auf die Finger geklopft wird.
     
  14. maclin

    maclin New Member

    Das sagt man doch im Allgemeinen über Italien.
    Ja, in solchen Angelegenheiten und Sichtweisen ist Europa schon weit fortgeschritten.
    Man sollte halt erst vor der eigenen (deutschen) Haustür kehren, bevor man bei anderen...
     
  15. McDil

    McDil Gast

    Das Organisierte Verbrechen ist der unausweichliche Endzustand des Kapitalismus. Werden allerdings viele Befürworter des Kapitalismus nicht verstehen . . .

    (Jean Ziegler)
     

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