Schön, dass Sie neugierig reinschauen, obwohl .....

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von danilatore, 19. März 2004.

  1. danilatore

    danilatore Moderatore Mitarbeiter

    Schön, dass Sie neugierig reinschauen, obwohl hier ja eigentlich noch gar kein richtiger Text steht, sondern nur der sogenannte Blindtext. Der aber soll Ihnen diesmal mehr Spass machen als das "Eiriseididum" oder das "Kisuaheli omryx nomryx" oder dieses "Iam quanto minoris constat haec felicitas accessio!" oder "In general, bodytypes are measured in the typographical point size". Dieser Blindtext will Ihnen nämlich dreierlei sagen: Erstens will er den Texter entschuldigen - tut uns leid, aber es war einfach unmöglich, das Ding gestern nacht noch exakt auf Länge runterzuschreiben. Das Briefing, Sie wissen schon. Schwieriges Thema. Und die Freundin ist krank, und der Freund wollte unbedingt in diesen neuen Film. Also sorry. Ja, und zweitens haben wir Sie bis hierhin zum Lesen gebracht und wollen damit belegen, dass nicht alle Marktforscher und Kaffeesatzleser recht haben, die sagen, dass unser armer Freund Otto Normalverbraucher und seine hässliche Schwester Lieschen Müller maximal Null Komma gar kein Interesse haben für Texte. Drittens sollten wir für ein paar Zeilen abschweifen und uns dem Gegenstand unserer Bemühungen zuwenden. Was heisst überhaupt Blindtext? Macht er blind, und wenn ja, wen? Die Grafiker und Typografen, die solange blind in die Tasten hauen, bis ein Schreiber die Zeilen mit Sinn füllt? Ich denke, das Wörtchen will uns ja auch nur warnend darauf hinweisen, dass viel zu oft nach dem Motto "Augen zu und durch" verfahren wird bei der verantwortungsvollen Aufgabe, Grauwert zu verteilen. Ja sapperlot, sagen Sie jetzt vielleicht (wenn der Layouter den Text bis hierhin aus formalen Gründen noch nicht abgeschnitten hat), man soll doch in einem Layout nur sehen können, wie das Schriftbild überhaupt aussieht: Welche Schrift haben wir denn, in welcher Grösse, wie sind die Buchstabenabstände und so weiter (Form follows function?). Trotzdem: Vielleicht ist ja die aktuelle, zeitgeistige und allgemeine Missachtung interessanter, unterhaltsamer und ausschweifender Betrachtungen genau darin zu suchen, dass sie präsentiert wird erst mal in Form von Blindtext, also Blödsinnstext. (Siehe oben.) Und wie sollen Sie, der geneigte Kunde, denn ahnen, wie spannend das später sein könnte. Stellen Sie sich mal vor, hier würde nix stehen. Nichts über Ihr Produkt, nichts über Ihre Leistungen, nichts über Ihren Service, nichts über Ihre tollen Leute. Nichts über Ihr Angebot, nichts über Ihren Stolz, nichts über Ihr Engagement, nichts über Ihren Optimismus. Wäre doch schade, oder? Für den Fall, dass Sie jetzt der Meinung sind, es gäbe über Ihre Sache ja gar nicht so viel zu sagen, gibt es diese alte Werberegel als Trost und Ansporn: Wenn Sie wirklich nichts zu sagen haben, dann sagen Sie das wenigstens lustig. So, genug jetzt: Die durchschnittliche klassische Käfer-Anzeige hatte 632 Anschläge, und wir sind schon weit drüber. Warten Sie mal ab, wie schön der Text ist, der später hier gedruckt wird. Viel Spass beim Lesen!

    :tongue:
     
  2. danilatore

    danilatore Moderatore Mitarbeiter

    Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten normalen Texten nicht gelingt.
     
  3. MP_at_work

    MP_at_work New Member

    *Möööp*

    :.: .:: ...:...:..:::.......: .:.::. :: : : : . : :: :: : : : : ::: : : :: ::::::::::::......... :: : : ::::::

    Guten Tag,

    ich heiße Braille und bin neu hier. Ich hab von nix ne Ahnung.

    :)
     
  4. Macci

    Macci ausgewandert.

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  5. neumi

    neumi New Member

    auch so ein klassiker:
    Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien. Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht - ein geradezu unorthographisches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik. Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren. Es packte seine sieben Versalien, schob sich sein Initial in den Gürtel und machte sich auf den Weg. Als es die ersten Hügel des Kursivgebirges erklommen hatte, warf es einen letzten Blick zurück auf die Skyline seiner Heimatstadt Buchstabhausen, die Headline von Alphabetdorf und die Subline seiner eigenen Straße, der Zeilengasse. Wehmütig lief ihm eine rethorische Frage über die Wange, dann setzte es seinen Weg fort. Unterwegs traf es eine Copy. Die Copy warnte das Blindtextchen, da, wo sie herkäme wäre sie zigmal umgeschrieben worden und alles, was von ihrem Ursprung noch übrig wäre, sei das Wort "und" und das Blindtextchen solle umkehren und wieder in sein eigenes, sicheres Land zurückkehren. Doch alles Gutzureden konnte es nicht überzeugen und so dauerte es nicht lange, bis ihm ein paar heimtückische Werbetexter auflauerten, es mit Longe und Parole betrunken machten und es dann in ihre Agentur schleppten, wo sie es für ihre Projekte wieder und wieder mißbrauchten. Und wenn es nicht umgeschrieben wurde, dann benutzen Sie es immer noch.
     
  6. suj arbeitet

    suj arbeitet dtp seelsorge

    Lorem Ipsum gefälligst! :tongue:
     
  7. neumi

    neumi New Member

    einen hamma noch:
    ediram-me que escrevesse um "Blindtext". Em português seria algo como o texto para cegos ou texto cego. No Brasil também chamado de Nononono (eu sempre me pergunto se tanta energia negativa não acaba influenciando o cliente). É aquele que vai nos layouts simulando o texto final. Ou seja, não é para ser lido. Serve apenas como decoração, não vale nada, muito menos o que está escrito. Bom, então vale tudo: errar, escrever palavrões (cu, ah, ah), bobagens, falar mal de quem você quer, sacanagens, usar várias vezes a letra zzzzzzz, contar piadas como aquela: uma índia norte-americana que engravida durante uma temporada num college e, depois de comunicar ao pai-cacique, volta para a tribo. Ao cumprimentar o pai, diz: "How", ao que o pai replica: "How I know, I want to know who", falar bem de mim mesmo (que cara legal!); enfim, ninguém vai ler este texto mesmo, muito menos em português. Bom, agora imagine se no meio de uma aprensentação, digamos de uma campanha da Mercedes (ou da Lada) em Hamburgo (ou em Bogotá), alguém na reunião, por acaso, fale essa língua que ninguém fala. Parta do princípio que esse alguém está olhando esse layout que decoro, olha para foto, e tomara que o diretor de arte não escolha uma foto tão boa, assim esse cara vai reclamar e vai pegar esse anúncio para ver de perto. E vai ver o que em primeiro lugar? Aquele cu que coloquci lá em cima. Todo mundo vê um cu no meio de um texto, não dá para passar por cima. Bom, se ele for brasileiro, vai rir muito e perguntar que cu é esse no anúncio dele, quem foi o sacana que fez isso. Rir-se-á muito (gostaram? Tanto faz se está certo ou não, todo Blindtext que se preza devc ter um monte de hífens.) e o anúncio será aprovado apesar daquela foto de merda. Mas se o infeliz for português? Corremos o risco do cara não entender a piada ("que piada nada, é só uma simulação de texto, esse cu não vale nada, é um cu virtuale", argumenta a agência.). Irredutível, ele vai recusar essc anúncio porque o texto é escatológico. Mas se o anúncio for recusado por causa do texto, logo este texto que não valia nada poderá valer alguma coisa, poderá ser o diferencial que definirá o successo ou fracasso de uma campanha, uma concorrência, milhões e milhões de dólares, marcos, pesetas, Cabeças rolarão por causa de um cuzinho no meio de um layout. A teoria do caos na propaganda. E se uma bobagem dessa pode causar uma catástrofe, ela deixa de ser uma bobagem. Sendo assim, a partir desse ponto este texto passa a ter um cunho mais sério, os conceitos aqui apresentados serão de vital importância, pois estes, uma vez assimilados, contribuirão de forma decisiva e determinante para o sucesso de vendas do produto para o qual este anúncio foi produzido. Portanto, caro anunciante, no caso de estar fixando seus olhos em mim, preste bem atenção: confira o meu tamanho. Se estiver num corpo menor que 9, reclame. Não é possível a compreensão da mensagem quando o consumidor está com os olhos quase cerrados na tentativa de ler. Outra coisa que você deve levar em conta é se o copy está em itálico ou em caixa alta. Não deixe, é incômodo ao leitor. Agora vamos ao layout: infelizmente daqui de dentro não dá para avaliá-lo, mas posso ajudar assim mesmo. Se o título do anúncio for muito bom e o visual servir apenas como suporte, este não deverá ser paqueno e sim enorme, em letras garrafais. Se for ao contrário, deixe a imagem contar a história. Enfim, algum elemento deve mandar no anúncio (além de você que está pagando, é lógico), seja ele a foto, o texto (se for esse aqui, mais tempo passaremos juntos), a tipografia, o produto. Se tudo tiver o mesmo peso ficará chato. Agora a foto: está boa? Está impactante ou apenas parece que fugju de uma daquelas páginas da Vogue? Se ela é "Trendy", ou vendida a você como tal, desconfie. Ela será déjà vu, passé (linguagem Vogue), enfim requentada. A Wired, a The Face da Cibernética, também já virou clichê. Assim como as campanhas de Guess, Calvin Klein ou Armani são completamente intercambiáveis. Bom, cheque essas coisas todas, mas seja justo com eles, devem ter virado a noite trabalhando, estão agora olhando para você ansiosos com seus egos sonolentos, esperando que você diga sim a este anúncio que poderá ser o marco da virada de suas vidas e não apenas mais um na revista. E para terminar, gostaria de dizer, com todo respeito, apenas mais uma palavrinha que está presa na minha garganta a pelo menos dois parágrafos: cu.
     
  8. maccie

    maccie New Member

    :.: .:: ...:...:..:::.......: .:.::. :: : : : . : :: :: : : : : ::: : : :: ::::::::::::......... :: : : ::::::

    italic-bold sieht das noch schöner aus. Und so schön GROSS

    :sabber:
     
  9. maccie

    maccie New Member

    Für die Setzerei Appel


    Zu meiner Entschuldigung kann ich nur sagen: Ich habe diesen Text nur als Blindtext für die Setzerei Appel in Hamburg geschrieben. Wenn ich gewusst hätte, dass Sie diese Zeilen lesen (man stelle sich das mal vor: Sie persönlich lesen das hier!), dann hätte ich mir natürlich mehr Mühe gegeben. Immerhin bin ich gelernter Texter und seit über 20 Jahren am Üben - da hätte ich wahrlich was Besseres schreiben können als diesen Stuss. Was sollen Sie jetzt von mir denken? Bisher haben Sie Konstantin Jacoby vielleicht für einen ganz ordentlichen Kreativen gehalten - und dann das hier! Ehrlich gesagt: Ich weiss auch nicht, wie mir das passieren konnte. Eine Worthülse nach der anderen! Buchstabe an Buchstabe - Inhalt aber gleich Null. Vermutlich geben Sie mir nie einen Auftrag, nachdem Sie das hier gelesen haben - da kann ich soviel Goldmedaillen haben, wie ich will. Dies ist der Beweis: Jacoby kann's einfach nicht, Schluss aus!
     
  10. akiem

    akiem New Member

    interessant!
    das sieht toll aus:D :D :D

    geht das auch in jeansblue? eventuell size 15 und nur jeden vierten buchstaben oder nur alle ahhs und uhhs? :D :party: :D
     
  11. maccie

    maccie New Member

    Versuch's doch mal.

    :sabber:

    Akiem, hilf' mir bitte, ich bin mir nicht ganz sicher, soll ich das:

    Wie beiläufig, beim Umblättern der Buchseiten, habe ich Dein B berührt. Man hatte Dich mir als Type geschildert, der man in allen Bibliotheken begegnet: sehr belesen, doch eher unscheinbar, von etwas altmodelnder Art. Mir aber gefiel Deine Anmutung, kleine Antiqua. Nicht zu verschweigen Deine weiblichen Rundungen, Deine Os und Dein verlockendes V, das sich mit deutlichem Duktus durch das feine Dünndruckpapier wie in seidenen Dessous abdrückte. Mein Puls beschleunigte seine Frequenz. Wieder wollte ich Dich berühren. Und konnte kaum den Windstoss erwarten, der meine Textseite zu Dir zurückblies. Was nur sollte ich sagen, während Du mich mit Deinen ausdrucksvollen As ansahst? Vielleicht zunächst ein sachliches Gespräch über die Vorzüge der Links- oder Rechtsbündigkeit mit Dir beginnen. Ganz unauffällig konnte ich so Deine schlanken Ober- und Unterlängen studieren und den Anblick Deiner zierlichen Füsschen und Serifen geniessen. Nach einer gewissen Laufweite fasste ich mir ein Herz, Dich zu einem Zwiebelfisch-Imbiss einzuladen. Wir schlürften alten Linotype-Wein aus schlanken Versalien. Und unsere Gefühle wurden tiefer, unsere Haltung kursiver. Ach, ich wünsche mir, hauchtest Du, einen süssen, kleinen Schusterjungen von Dir. Hoffentlich, dachte ich, wird es kein Hurenkind! Wie beiläufig, beim Umblättern der Buchseiten, habe ich Dein B berührt. Man hatte Dich mir als Type geschildert, der man in allen Bibliotheken begegnet: sehr belesen, doch eher unscheinbar, von etwas altmodelnder Art. Mir aber gefiel Deine Anmutung, kleine Antiqua. Nicht zu verschweigen Deine weiblichen Rundungen, Deine Os und Dein verlockendes V, das sich mit deutlichem Duktus durch das feine Dünndruckpapier wie in seidenen Dessous abdrückte. Mein Puls beschleunigte seine Frequenz. Wieder wollte ich Dich berühren. Und konnte kaum den Windstoss erwarten, der meine Textseite zu Dir zurückblies. Was nur sollte ich sagen, während Du mich mit Deinen ausdrucksvollen As ansahst? Vielleicht zunächst ein sachliches Gespräch über die Vorzüge der Links- oder Rechtsbündigkeit mit Dir beginnen. Ganz unauffällig konnte ich so Deine schlanken Ober- und Unterlängen studieren und den Anblick Deiner zierlichen Füsschen und Serifen geniessen. Nach einer gewissen Laufweite fasste ich mir ein Herz, Dich zu einem Zwiebelfisch-Imbiss einzuladen. Wir schlürften alten Linotype-Wein aus schlanken Versalien. Und unsere Gefühle wurden tiefer, unsere Haltung kursiver. Ach, ich wünsche mir, hauchtest Du, einen süssen, kleinen Schusterjungen von Dir. Hoffentlich, dachte ich, wird es kein Hurenkind! Wie beiläufig, beim Umblättern der Buchseiten, habe ich Dein B berührt. Man hatte Dich mir als Type geschildert, der man in allen Bibliotheken begegnet: sehr belesen, doch eher unscheinbar, von etwas altmodelnder Art. Mir aber gefiel Deine Anmutung, kleine Antiqua. 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Nach einer gewissen Laufweite fasste ich mir ein Herz, Dich zu einem Zwiebelfisch-Imbiss einzuladen. Wir schlürften alten Linotype-Wein aus schlanken Versalien. Und unsere Gefühle wurden tiefer, unsere Haltung kursiver. Ach, ich wünsche mir, hauchtest Du, einen süssen, kleinen Schusterjungen von Dir. Hoffentlich, dachte ich, wird es kein Hurenkind! Wie beiläufig, beim Umblättern der Buchseiten, habe ich Dein B berührt. Man hatte Dich mir als Type geschildert, der man in allen Bibliotheken begegnet: sehr belesen, doch eher unscheinbar, von etwas altmodelnder Art. Mir aber gefiel Deine Anmutung, kleine Antiqua. Nicht zu verschweigen Deine weiblichen Rundungen, Deine Os und Dein verlockendes V, das sich mit deutlichem Duktus durch das feine Dünndruckpapier wie in seidenen Dessous abdrückte. Mein Puls beschleunigte seine Frequenz. Wieder wollte ich Dich berühren. Und konnte kaum den Windstoss erwarten, der meine Textseite zu Dir zurückblies. 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Nach einer gewissen Laufweite fasste ich mir ein Herz, Dich zu einem Zwiebelfisch-Imbiss einzuladen. Wir schlürften alten Linotype-Wein aus schlanken Versalien. Und unsere Gefühle wurden tiefer, unsere Haltung kursiver. Ach, ich wünsche mir, hauchtest Du, einen süssen, kleinen Schusterjungen von Dir. Hoffentlich, dachte ich, wird es kein Hurenkind! Wie beiläufig, beim Umblättern der Buchseiten, habe ich Dein B berührt. Man hatte Dich mir als Type geschildert, der man in allen Bibliotheken begegnet: sehr belesen, doch eher unscheinbar, von etwas altmodelnder Art. Mir aber gefiel Deine Anmutung, kleine Antiqua. Nicht zu verschweigen Deine weiblichen Rundungen, Deine Os und Dein verlockendes V, das sich mit deutlichem Duktus durch das feine Dünndruckpapier wie in seidenen Dessous abdrückte. Mein Puls beschleunigte seine Frequenz. Wieder wollte ich Dich berühren. Und konnte kaum den Windstoss erwarten, der meine Textseite zu Dir zurückblies. Was nur sollte ich sagen, während Du mich mit Deinen ausdrucksvollen As ansahst? Vielleicht zunächst ein sachliches Gespräch über die Vorzüge der Links- oder Rechtsbündigkeit mit Dir beginnen. Ganz unauffällig konnte ich so Deine schlanken Ober- und Unterlängen studieren und den Anblick Deiner zierlichen Füsschen und Serifen geniessen.

    als Signatur nehmen, hat doch was!?!

    :cool: :D :cool:
     
  12. neumi

    neumi New Member

    appel grafik, hihi, gibt's auch in münchen…

    :) ;)
     
  13. akiem

    akiem New Member

    ne ne das mit der signatur ist erledigt.

    ich suche eher ein paar stilistische elemente für die
    dauerkorrespondenz hier im forum :party:

    trozdem vielen dank für deinen einsatz:D :D :D
     
  14. danilatore

    danilatore Moderatore Mitarbeiter

    nagut :)

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