Seid ihr mit der Entwicklung Apple´s in den letzten 4 -5 Jahren zufrieden ?

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von MacRonalds, 15. Juni 2006.

?

Wie zufrieden bist Du mit Apple´s Entwicklung in den letzten Jahren?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 19. Juni 2006
  1. Grundsätzlich sehr gut, Apple hat alles richtig gemacht.

    23 Stimme(n)
    40,4%
  2. Gut, Apple hat vieles richtig (setzen auf Standards,..) aber auch falsch gemacht

    17 Stimme(n)
    29,8%
  3. Mehr oder weniger, zB die nachlassende Produktqualität gibt Anlass zur Sorge

    17 Stimme(n)
    29,8%
  4. Grundsätztlich unzufrieden. Sehe viele Baustellen und offene Fragen.

    0 Stimme(n)
    0,0%
  1. MacRonalds

    MacRonalds New Member

    Es wäre vielleicht interessant einmal abseits der CPU Diskussionen den Zeitrahmen etwas größer zu machen und die Zufriedenheit der User wiederzugeben.

    Um es nochmal deutlich zu machen, es ist eine längefristige Entwicklung Apples gefragt, so ca ab den G4 MDD Rechnern.
     
  2. Falko

    Falko DonFalkone

    Eine interessante Umfrage. Was sehr Ihr als die herausragendsten Kritikpunkte und was findet Eure grössten Befürwortungen (in den letzten Jahren)?

    Für mich positiv:
    - Designverlauf
    - Produktpalette
    - Software aus eigenem Hause
    - OS X
    - Standards (FW800, USB2.0,...)
    - Technik-Trendsetting

    Für mich negativ:
    - OS X nicht für aufgerüstete OldWorld-Rechner
    - Wegfall "IR" an den Notebooks
    - Grafikleistung der Notebooks oft zu gering und nicht aufrüstbar
     
  3. benqt

    benqt New Member

    Am meisten stört mich etwas, wofür Apple nur sehr bedingt verantwortlich gemacht werden kann: dass mit dem Intel-Switch offensichtlich ein ganzer Haufen hauptberuflicher Benchmarker, Bastler und Laborkittelträger sich ins Apple-Lager aufgemacht haben und das allgemein wahrgenommene Hauptbewertungskriterium der Macintosh-Computer von der Bedienbarkeit, Ergonomie und Systemstabilität in Richtung Leistung und GHz-Wahn verschoben haben.
    Ich bin jedoch guter Dinge, dass dies ein vorübergehender Effekt ist.
     
  4. Macziege

    Macziege New Member

    Stimmt, aber das war ja auch zu erwarten. Ich finde, Apple hat mit den letzten Entwicklungen, gerade noch rechtzeitig, für die nächste Zukunft alles richtig gemacht. Es werden Spitzenprodukte mit einem hervorragendem System geboten.

    Leider - oder Gott sei Dank - wird die Entwicklung der elektronischen Bauteile immer schneller werden und immer größere Möglichkeiten und Leistungen bieten. Dem ist aber nicht nur die Firma Apple unterworfen, sondern die ganze Elektronikbranche. Der Verbraucher muss entscheiden, ob er das alles mitmachen will. Nicht jeder wird sich das leisten können oder wollen.
     
  5. MacRonalds

    MacRonalds New Member

    Ich denke für eine Bewertung des Switches ist es derzeit noch zu früh.
    Die Produkte sind für mein dafürhalten noch sehr kränkelnd, gerade die Mobilen.
    Und das man preismäßig den mini angehoben hat (vielleicht sogar wegen teurerer Hardware anheben musste) hat dem Switch auch nicht gut getan.
    EIn EInstiegsrechner darf 500 EUR max kosten. Wenn er dazu, wie die c´t feststellte gegenüber dem gleichgetakteten G4 Vorgänger keinen Performancegewinn nach sich zieht, sieht man dass die Intel Architektur so leistungsfähig nicht ist, sondern nur vom 2ten Kern profitiert. Beispielsweise hat Apple mit dem G5 DC das Leistungsniveau, welches die Intel CoreDuo Anfang 2006 brachten schon vor 2 Jahren geboten. Benchmarks auf Barefeats und Macworld, vor allem Leistungsvergleiche in UB Programmen bestätigen das.
    Der G5 DualCore hat in etwa die gleiche Leistung wie der Intel Core Duo. Gleicher Takt, gleicher Cache. Also eine wirkliche Verbesserung kann ich da nicht erkennen. Außer dass Apple seit mindestens 1 Jahr mit dem Switch beschäftigt ist, und in dieser Zeit andere Entwicklungen, die vielelicht wichtiger wären vorantreiben hätte können.

    Interessant fand ich einen Artikel, in dem IBM nach dem Switch äußerte, dass Apple niemals nach einem G5 Mobile gefragt zu haben. Insofern man die Außendarstellung: der G5 ist nicht Notebookgeeignet, relativieren muss.

    Unter dem Gesichtspunkt virtualisierung ist der Switch ein Vorteil gewesen. Nur kann man den Eindruck gewinnen, dass Microsoft derzeit nicht die Innovativste Company ist und infolgedessen auch die Perspektive für teure Office und BS Produkte mehr als schlecht ist. Es gibt nur eines vor dem Gates und Jobs Angst haben: Linux.
    Wenn sich das auf breiter Masse durchsetzt haben beide nichts mehr zu lachen. Dafür aber die User.
    Ich vermute, dass man OSX und Windows derart verschmelzen wird, dass für Linux keinen Platz mehr bleibt. Ob dann noch nativ für OS X entwickelt wird mag bezweilfelt werden....
     
  6. Macziege

    Macziege New Member

    Ich denke, hier werden mal wieder Äppel und Birnen in einen Topf geworfen. Wenn ct sagt, dass Einstigsrechner nicht mehr als 500 € kosten dürfen, mag das für für Einige ja so sein, die kaufe sich dann eben einen anderen Computer. Und die Leistung dieses Mini herunterspielen zu wollen und gleichzeitig, so ganz nebenbei den 2ten Kern erwähnt, dessen Leistung allerdings dafür geeignete Software erst nutzen wird, ist keine subjetive Kritik.

    Wenn IBM behauptet, dass Apple niemals nach einem G5 Mobile gefragt hätte, lässt sich das ja sicher belegen. Ich glaube es so nicht.

    Jeder weiss, dass der G5 DualCore eine reife Leistung bringt. Wie die Entwicklungsmöglichkeit dieses Prozessors jedoch ist, können nur Fachleute Beurteilen, und die sind eher bei Apple anzutreffen, als in der ct oder hier im Forum.

    Nein MacRonalds, auch mit diesen Deinen unmaßgeblichen Meinungen kannst Du hier nichts beweisen. Was willst Du eigentlich hier im Forum, wenn Du Apple und Apples Produkte so schlecht und wenig zukunftsträchtig siehst?

    Gewiss, jede Firma muss das Bestmögliche leisten, um den Markt zufrieden zu stellen. Welche Firma außer Apple, hat dies in den vergangenen Jahren so erfolgreich bewiesen? Also was soll Deine dauernde negative Kritik über die Appleprodukte.

    Sicher, ein Maseratti ist besser und begehrenswerter als ein Golf GTI, aber wer kann sich schon einen Maseratti leisten?
     
  7. MacRonalds

    MacRonalds New Member


    Wer ist der Maserati?

    Der Athlon64 DualCore Tower Rechner für 850 EUR oder der mini für 840 EUR....
    das zu diesem wenig passenden Autovergleich.

    Es hat sich doch herausgestellt:

    Man hat 2004 eine G5 DC 64 Bit CPU zur Verfügung, die man von IBM für wenig Geld (150$) einkauft.
    Man hat kein Interesse diese weiterzuentwickeln, da man (Jobs) mit einem Wechsel auf x86 liebäugelt. Hierzu wird Stimmung gemacht, die alten CPU´s schlecht gemacht und GEschäftspartner vor den Kopf gestoßen.
    IBM nimmt den G5 (Power4 Abstammung) und modelt den innerhalb kurzer Zeit in eine TripleCore CPU um und optimiert ihn für die xbox. Mit PPC ist das möglich. Warum sollte da nicht auch ein Notebook Prozessor möglich sein?
    Man verbraucht einen ganzen haufen Manpower für den Switch, geschweige denn Kosten, die im Grunde wir alle durch die Rechner und Softwareupdates bezahlen müssen.
    Desweiteren hätte man in der gleichen Zeit Apple voranbringen können anstatt sich vom rechten auf das linke Bein zu stellen.
    Für mich kann ich da keinen Vorteil aus Apples Entscheidungen ziehen.
    Die Produkte wurden teurer oder blieben gleich teuer.
    Ich soll in neue Software investieren.
    Und so Notebooktauglich scheinen die Cores im Gegensatz zu den bisherigen auch nicht zu sein.
    Was hat es also gebracht im Vergleich zu einer Weiterentwicklung des G5.
    (der könnte schon als G6 gelauncht worden sein- auf Power5 oder Cell basierend)
    Und wenn Jobs ein persönlcihes Problem mit IBM hat, weiß ich nicht, ob er dann noch der richtige ist. Denn es geht um gut, besser am besten und nicht um Gesichtspflege,oder? ;)
     
  8. Macziege

    Macziege New Member

    Und wo bleiben die Beweise für diese Behauptungen?
     
  9. maciemosler

    maciemosler New Member

    Wenn man also eine andere Meinung vertritt, hat man deiner Meinung nach hier im Forum nichts zu suchen?
    Kritik hat auch positive Seiten. Aber das hab ich schon mal hier irgendwo beschrieben und werde es hier jetzt nicht noch einmal ausführen.

    :shake: :shake: :shake:
     
  10. MacRonalds

    MacRonalds New Member


    G5, Stand Januar 2006:
    http://www.ppcnux.de/modules.php?name=News&file=article&sid=6110
    wohlgemerkt, eine CPU, die im Grunde seit 2003 nicht mehr großartig verändert wurde, da Apple kein Interesse zeigte.
    http://www.realworldtech.com/page.cfm?NewsID=353&date=02-15-2006#353


    und die Geschwindigkeitstests gibst bei MacWorld und Barefeats.com.
    http://www.macworld.com/2006/05/firstlooks/mbp17bench/

    im Schnitt ist der CoreDuo 2,16 gegenüber dem 1,67er G4 kanpp 1,5 fach schneller. Und im Vergleich zum G5 (hier 2Ghz) einen Tick langsamer.
    Jeder hat seine Preferenzen, der eine eine starke fpu, der andere etwas solider im Rendern.
    Verwunderlich bei diesen Real-World-Tests, (im Grunde das einzige was zählt oder?) finde ich den Unterschied der Architekturen:
    G4: 1,67 Ghz
    CoreDuo: 2,16 Ghz, hat neben den 500 Mhz zusätzlich auch das 4 fache an Cache (512 kb zu 2 MByte)und 1 Kern mehr.
     
  11. Macziege

    Macziege New Member

    Das stand doch gar nicht zur Debatte und beweist nicht, dass z.B. Apple IBM zum Thema Power Book nicht konsultiert hätte. Für andere Deiner Behauptungen gilt das gleiche.
     
  12. sahomuzi

    sahomuzi New Member

    Den G5 Dualcore gibt es erst seit Oktober letzten Jahres. Und von einem Notebook Einsatz scheint er ja doch meilenweit entfernt zu sein (Ich weiß, es gibt einen G5 Dualcore mit 1,7Ghz, der angeblich notebook tauglich wäre ...).

    Aber ehrlich gesagt ist es mir recht wurscht ob PowerPC oder x86. Hauptsache es gibt Leistung.

    Ich hadere zurzeit eher mit den Produktdesigns und der -palette. Apples Strategie Computer zu bauen, bei denen man gerade einmal den Arbeitsspeicher wechseln kann, macht mich nicht froh. Außerdem vertrete ich die Ansicht, dass Apple ruhig ein wenig mehr Modelle gerade im Notebook Bereich anbieten könnte.


    P.S.: Wem diese Diskussionen auf den Nerv gehen braucht sich ja den Thread nicht durchzulesen.
     
  13. maciemosler

    maciemosler New Member

    :nicken: :nicken: :nicken: :nicken: :nicken: :nicken: :nicken: :nicken: :nicken:
     
  14. D_Stahl

    D_Stahl Active Member

    Hardware und Design sind klasse bei Apple. Mit OSX bin ich auch voll und ganz zufrieden.
    Für mich sind iPod und MacMini Fluch und Segen. Einerseits bringt das Apple Geld in die Kasse und damit auch (Zukunfts)Sicherheit.
    Andererseits geht doch der familiäre und elitäre Anspruch der Applegemeinde den Bach runter. Bei manchen Neu-Mac User fehlt es doch etwas am Niveau. Da kommen einfach zuviele Windows-DAUs daher. (Na ja, der Oberstudienrat-Macianer ist mir auch nicht lieber :) )
     
  15. Fadl

    Fadl New Member


    Die Tests sind doch veraltet. Was zählt sind neue, angepasste Versionen. Und wenn dann User erzählen das Final Cut mit einem MacBook Pro schneller läuft als auf ihren alten Dual Powermac G5 dann glaube ich das einfach mal.
    Der Switch auf Intel war schon richtig. Dort gibt es sogar in kürze 4-Core CPUs und 45nm. Ich glaube nicht das IBM das für Apple geleistet hätte. Von einer Notebook Plattform wollen wir mal gar nicht erst anfangen zu reden.... ;)
     
  16. MacRonalds

    MacRonalds New Member

    Wann Intel auf 45nm gehen wird wird man sehen.
    Es wird für Apple sehr schwierig die x86 Klippen zu umschiffen. So wird sich keiner einen Conroe Tower für 2000 EUR krallen, wenn es die gleiche Hardware beim MediaMarkt für 1200 EUR gibt. Das deutet darauf hin, dass man den Woodcrest verbauen wird. Am wichtigsten ist dabei jedoch den Quad zu schlagen. Das wird vermutlich der Woodcrest können.
    IBM hätte dies leisten können, wie man an Power4/5/6 sieht sind das excellente CPU´s und auch der G5 war als er herauskam 2003 ein sehr moderner Prozessor. Mit PowerPC ist vieles möglich. Was man auch an der nicht speziell für Notebookeinsatz entwickelten LV G5 1,8 Ghz DC mit 28 Watt TDP sehen kann. Ein Problem hat Apple jedoch, sie benötigen einfach keine Stückzahlen. Wenn IBM soundsoviele Mios in eine CPU Entwicklung steckt und diese dann an Apple recht günstig abgibt, dann geht für IBM die Kalkulation vermutlich nicht auf. Dahingehend verständlich, dass sie von Apple eine Beteiligung an den Kosten für die Weiterentwicklung verlangt haben.
    Auch verständlich, dass Apple in eine andere Richtung geschaut hat und nicht bereit war sich näher zu binden. Sony hat zB eine halbe Milliarde in den Cell gesteckt. Dieser besitzt sehr gute Ansätze und man wird sehen, was er zu leisten vermag. Dies ist jedoch eine Entscheidung von Apple sich an Intel zu binden. Intel wird in 2005 mit Entwicklungshilfen, Rabatten, Roadmaps und Vorseriensystemen um Apple gebuhlt haben alles legitiem.
    Nur Intel ist bekanntermaßen teuer, weshalb sich Apple das Plattformsystem ausgedacht hat.
    Alle 4 bisher erschienen Rechnertypen basieren auf 1 Mainboarddesign mit gleichem Chipsatz, dem "berühmten" mit Shared Memory. Wobei die MBP un ddie iMacs zusätzlich einen ATI X1600 zur verbesserung der Grafikperformance aufgelötet bekamen. Insofern ergeben sich 2 Rechnertypen: macmini = macBook und imac = MacBook Pro. Dainter steckt kaum Entwicklungsaufwand (man muss nur schauen, dass die Gehäuse genug Wärme abführen können), denn es kommt praktisch alles von Intel. Damit ist man aber ein Stückweit gebunden und wenig flexibel: so ist keine FW 800 Schnittstelle im MBP 15" zu finden. EIn wenig blamabel, da Apple hier Mitentwickler und Vorreiter ist. Nur waren vermutlich auf dem Mainboard keine Lanes mehr frei. Diese Plattformstrategie spart Geld, sehr viel sogar. Denn man muss OSX nicht auf 5 Rechnertypen anpassen, sondern nur noch auf 1 (Low und Mid) und 1 Pro Rechnertyp.
    Schade war von Beginn an, dass der Umstieg überhastet schien. Warum wartete man nicht noch 6 Monate auf die 64 Bit CPU´s und lässt den Yonah aus? Man lehnte sich mit Geschwindigkeitswerten 2-5fach derart aus dem fenster, dass alle Altkunden sich vors Schienbein getreten fühlen konnten.
    Apple geht dem Preiskampf geschickt durch seine Alternativ-Formfaktoren aus dem Weg: 13,3 " MB, mini und imac. Leider begibt sich Apple so aber auch in die Nische, dass man keinen Rechner anbietet, der aufrüstbar ist: Grafikkarte, TV Karte,..... Da sind die User gezwungen auszuweichen auf vorhandene Produktkonzepte und müssen sich stark überlegen, ob si emit dem ein oder anderen Pferdefuß leben können. Dies halte ich für ein großes Problem- das schmale Produktportfolio. Außerdem hat Apple den Ruf im x86 Bereich eine Apotheke mit teilweise zweifelhafter Leistung zu sein: Beispiele wären das 1300 -1500 teure MacBook mit Shared Memory Grafik, der core solo mini für über 600 EUR- ebenfalls Shared Memory. keine Frage, die Spezialgehäuse wie mini und iMac kosten Geld, aber wenn der User dies eh nicht benötigt, es also nur gezwungenermaßen kauft und dann auch gutes Geld dafür ausgeben muss. Ein Tower in bezahlbaren Regionen war bisher kaum vorhanden und wird in Zukunft eher teurer (wegen Woodcrest) werden.
    Meine Einschätzung ist dass Apple es schwer haben wird auf dem Desktop.
    Im Mobilbereich habe ich Apple erklekliche Chancen eingeräumt, die sie zum derzeitigen Stand komplett versemmelt haben.... (Qualität und Preisgestaltung der Mobilen Rechner). Auch hier ist es für Apple schwierig sich zu positionieren. Zum Preis eines schwarzen Macbook bekommt man haufenweise x86 NB mit ATI x1400 Grafik (ist in etwa gleich schnell wie die heruntergetaktete x1600 im MBP) 1GB RAM 100 er HD und DUalLayer DVD Brenner.
    Kurzum, ich mache mir ernsthaft Sorgen um Apple. Da kann auch nicht das vereinzelte Jubeln von MB-Usern (die zT noch keinen anderen mobilen vorher hatten) hinwegtäuschen. Ebenso von den Mac-Webseiten, klar dass diese etwas aufbauschen um ein wenig im Kielwasser die Werbeeinnahmen nach oben zu ziehen.
    Sie nutzen ihre Chancen nicht und vertendeln sich jetzt schon über 1 Jahr mit dem Switch, ohne dass etwas wirklich zukunftweisendes an Konzepten sich gezeigt hätte. Für Apple ist so etwas wichtig, denn nur mit Innovation lässt sich eine Margengröße von über 25% als Hardwareanbieter durchsetzen....
     
  17. MacRonalds

    MacRonalds New Member

    http://www.eweek.com/article2/0,1895,1835197,00.asp

    In an interview with eWEEK and eWEEK.com late last month, Rod Adkins, vice president of development for IBM's Systems and Technology Group, disputed Jobs' claim, saying that IBM's PowerPC roadmap could cover Apple's future plans.

    "Our point of view is that was somewhat misleading," Adkins said. "Apple positioned it that way in the public. Obviously I have a different point of view, because there's nothing about Power architecture that limits you in any way in terms of power management or power efficiency."

    Kurzum, wenn Apple einen G5 Notebookcip hätte haben wollen, IBM hätte ihn entwickelt. Genauso wie sie für die xbox360 CPU einen 3ten Kern hinzufügten und ihn auf die Belange der xbox innerhalb kurzer Zeit anpassten.


    http://www.macwelt.de/news/hardware/332241/index.html

    "Laut Rod Adkins, seines Zeichens Vizepräsident für Entwicklung in IBMs „Systems and Technology“-Abteilung gäbe es in der POWER-Architektur nichts, was einen stromsparenden effizienten Betrieb verhindern würde. Adkins zufolge könnte IBM alle von Apples Chip-Bedürfnissen abdecken, doch da Apple neben IBM zusätzlich von Freescale seine Chips bezogen hat war IBM eingeschränkt, was die Roadmap für Apple anging. IBM habe sehr eng mit Apple zusammengearbeitet in den Modellen, in denen ein G5 zum Einsatz kam oder kommen sollte."

    Apple hat seine Notebookchips von Freescale bezogen, wenn Apple kein Signal an IBM gibt, warum sollte IBM G5 Notebookchipsfür viel Geld entwickeln?

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/61335

    "..IBM mit seinen PowerPC-Chips durchaus "sämtliche Wünsche Apples erfüllen". Adkins weiter: "Nichts an der Power-Architektur limitiert sie in irgendeiner Weise in Bezug auf Energieaufnahme und Leistung"."


    die Einen jauchzen: Juhu! endlich beim Marktführer.
    die Anderen sind skeptisch, ob das Konzept aufgeht
    und die wiederum Anderen stehen der Sache kritisch gegenüber.

    Das zeigt auch der bisherige Stand der Umfrage. Es fragt sich auch, wie Apple in 10.5 die windows Plattform berücksichtigen wird und ob es nicht so sein wird, dass man vielleicht Windows Programme in einer virtuellen Umgebung direkt eingebaut in 10.5 ablaufen lassen kann,
    man wird also zu OSX Standardmäßig für 100 EUR eine WIndows Lizenz miterwerben müssen und es stellt sich die Frage, wieviel Software dann noch nativ für OSX entwickelt werden wird....
     
  18. T-Rex

    T-Rex Crunchosaurus Rex

    (Der Intel-Switch war gut.

    Alles andere sind computer-philosophische Ideen, die Kai Deling im Empyreion geschaut hat, und die mittlerweile überall vertreten werden, weil Kai sie bei MG gebetsmühlenartig predigt.

    Das Machbare ist das eine, das tatsächliche das andere. Wir führen die Prozessordebatte jetzt seit einem Jahr und seit einem halben Jahr mit feurigen Schwertern. Ich war lange auf Seiten des Power-PCs, aber mittlerweile erkennt doch jeder Blinde, dass Intel einfach viel mehr zu bieten hat als Freescale und IBM zusammen.

    Der Core Duo ist schon schnell (FCP), aber der Chip, der die Macs Pro befeuern wird, wird ein echtes Monster. Ich freu mich drauf und werd mir nach langer Zeit mal wieder einen Professional-Mac-Desktop zulegen - das weiß ich schon jetzt.)

    Ansonsten: Kritik an Apple kann man viel äußern:

    - Ich wünschte mir zum Beispiel noch mehr faire Preissenkungen (wie beim MacBook Pro vor ein paar Wochen). Der Power Mac z.B. hält seinen Preis ja wie andere ihren Glauben daran, dass der Switch in den Untergang führt.

    - Daneben wünsche ich mir MacBooks Pro, die etwas dicker sind und dafür 8x DL Superdrives und FW800-Ports haben.

    - Und zu guter Letzt will ich mehr als einen 5,25"-Einschub an einem professionellen Rechner haben. Dass auf jedem zweiten G4 (außer MDDs) oder G5 mindestens ein externes Laufwerk steht, ist einfach ein Witz und macht noch dazu das ganze schöne preisgekrönte Apple-Design kaputt.

    - one more thing: Warum nicht einen Mac mini für 500 Euro? Warum nicht einen Mac Pro mit schwacher Ausstattung aber guten Aufrüstmöglichkeiten ab 1200 Euro? Die Chance zum Einsteigen ist doch das einzig wichtige, wenn man einen eigenen Zug anbietet...
     
  19. MacRonalds

    MacRonalds New Member

    Der Freescale/Motorola G4 kostet(e) Apple 50$, der G5 kostet(e) Apple 150 $.
    Wieviel denkst Du kosten die Intel CPU´s?
    Wenn Apple einen preiswerten G4 mit einem günstigen Display bundelt, den Rechner aber für 1000 - 1400 EUR verkauft, ist der Grund nicht bei Freescale sondern bei der Marge von Apple zu suchen. Apple will nicht günstig sein, auch wenn die Hardware einen ganz anderen Eindruck oft erweckt.
    Jobs ist dabei Apples gutes Image auszusaugen.
    Unausgegorene Produkte mit Fehlern und zT haarsträubenden Unzulänglichkeiten werden in einer Preislage verkauft, wo man vom Wettbewerb schon fast goldene Tragegriffe mitbekommt. Ein Thinkpad schafft eine Temperatur von 50° -wohlgermerkt CPU, nicht das Gehäuse. Und Apple, welches sich mindestens in der gleichen Preisliga befindet blamiert sich.....

    Feststellung: ein G5 war bei seinem Erscheinen in 2003 ein absolut moderner Prozessor. Apple zeigt kein Interesse am G5 (s.o.) Für wen soll IBM Millionen von Entwicklungsgelder in die Weiterentwicklung zum G6 und in eine mobilversion stecken? Für die heilige Mutter Gottes?
    Und glaub mir, eine Power5 / Power6 mit dem Cell als Co-Prozessor würde dem PowerMac sehr gut zu Gesicht stehen.... ;)
     
  20. benqt

    benqt New Member

    If I could turn back time...
     

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