Seit ihr jetzt zufrieden ?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von sandretto, 22. Dezember 2003.

  1. sandretto

    sandretto Gast

    Ich habe es bereits in einem anderen Forum gepostet, möchte es euch auch nicht vorenthalten.

    Anmerkungen zu Apples "neuem" Betriebs-System:

    Es darf nicht sein, dass wir User uns mit einem "brauchbaren" System zufrieden geben, bei dem alle naselang ein Update auf uns "losgelassen" wird. Man verbringt mittlerweile auch am Mac doch viel zu viel Zeit mit Updates einspielen, Systemchecks, allgemeine Fehlersuche, nicht reproduzierbaren "Merkwürdigkeiten" nachgehen, Treiber-Updates von Fremdherstellern einspielen, u.s.w

    Ich frage die Leute, die schon seit vielen Jahren mit Macs arbeiten (ich auch), ist es jetzt DAS System geworden, was wir uns damals vor ein paar Jahren alle erhofft haben ?

    Meine Antwort: Klares Nein

    Es lässt sich zwar relativ gut arbeiten damit, wenn man nicht gerade damit beschäftigt ist, einen der zahlreichen Bugs zu verifizieren. Man muss feststellen, trotz 2GHz Prozessoren und einem atemberaubent schnellen Frontside-Bus, dass der Beachball selbst bei einfachen Aktionen im Finder mehrmals täglich grüssen lässt. Nach einem Neustart kann man mittlerweile zu Tisch gehen, und wenn man zurück kommt, wartet man immer noch, ich übertreibe jetzt absichtlich. Man muss feststellen, obwohl das System insgesamt stabiler als noch das alte 9er ist, es ist weit davon entfernt wirklich stabil zu sein. Denn die Programme semmeln fast genau so oft ab wie beim alten System, auch wenn jetzt meistens kein Neustart mehr nötig ist. Die Anzahl der Kernel-Panics, was ja nichts anderes ist als ein komplettes einfrieren des Rechners (das war doch genau das, was wir nicht mehr wollten), scheint stetig zuzunehmen. Auf Etiketten hätte ich auch verzichten können, aber viele grundlegende Dinge sind nicht realisiert worden, oder funzen einfach nicht richtig. Kann es sein, dass nach jedem kleineren und erst recht grösseren Update, man sich nach neuen Treibern umsehen muss, oder zumindest, weil mal wieder etwas nicht geht, es einem so vorkommt, nach neuen suchen zu müssen ! Alleine die Probleme die durch die User-Rechte entstehen, ist eine lange Geschichte für sich. Wenn ich Dateien im Finder verschiebe, nicht kopiere, dann kommt mit schöner Regelmässigkeit die Meldung "Der Vorgang konnte nicht abgeschlossen werden, da das Objekt XY in Verwendung ist, aber kein Programm weit und breit zu sehen, was diese Dateien "festhalten" könnte. Das sollen nur ein paar von hunderten von Beispielen sein !

    Das System ist äusserst intransparent, monströs, tausende von unsichtbaren Dateien, eine aufwendige GUI. Nach wie vor ist es nicht möglich, jede Datei klar zuzuordnen. Irgendwie merkt man es eben doch, das System ist nicht neu, ist nur ein aufgeblähtes, "altes" UNIX, mit all seinen Vor und vor allem Nachteilen.

    Nein, es ist wirklich nicht das geworden, was ich mir damals erträumt hatte.

    Frohe Weihnachten an alle.
     
  2. sevenm

    sevenm New Member

    Tut mir leid, dass du mit deinem XP nicht zufrieden bist. Ich bin mit meinem Panther glücklich, bis ich nächsten Herbst den Löwen oder was auch immer installieren darf :wink:

    in diesem Sinne ein schönes Fest!
     
  3. hakru

    hakru New Member

    2 Fragen:
    - reden wir von einem "Clean-Install" - ohne 3rd-party-Zeugs

    - arbeitest Du selbst in einem Admin- oder Standard-Account?

    hakru
     
  4. oli2000

    oli2000 Rest-Optimist

    Bei mir semmelt gar nichts ab, Kernel-Paniken gibts auch genau 0. Und ich quäle den G4/450 und den iMac G4/700 wirklich.
     
  5. rudkowski

    rudkowski New Member

    ich habe gerade für 4 wochen keinen mac und muss meinen büroalltag nun ganz alleine mit win-xp erledigen.

    mein fazit: der rechner ist superschnell, auch zuverlässig, aber alles ist etwas umständlicher und es macht mir einfach keinen spaß damit zu arbeiten.

    gruß martin
     
  6. sandretto

    sandretto Gast

    Hei Leute, es macht doch keinen Sinn, die Augen zu verschliessen. Seien wir doch ehrlich.

    Ich arbeite mit Macs seit vielen Jahren. War auch immer einigermassen zufrieden, aber man stellt fest, auf Betriebssystemebene hat kein reeler Fortschritt stattgefunden, jedenfalls nicht den Fortschritt, den ich mir damals erwünscht hatte.

    Ich habe in den letzten Wochen tausende von Postings, in zig Mac-Foren gelesen. Dazu kommen noch die eigenen Erfahrungen.

    Es ist definitiv, 10.3.x ist zwar brauchbar, ist aber weit davon entfernt, was mit einem modernen, neuen Betriebssystem heute möglich wäre.

    Da nützt es auch nichts, dass 10.3.x grösstenteils besser, und vor allem "kundenfreundlicher" ist als Windows XP.
     
  7. frankwatch

    frankwatch Gast

    sandretto,

    irgendwie hast du recht !

    aber es wird kein perfektes system geben, ich war auch lange auf der suche danach, ich dachte, linux könnte mich von os x erlösen, aber wenn ich sehe, wie lange es dauert, bis mein bruder debian installiert, bleibe ich lieber bei apple, und windows kommt für mich nicht in frage,

    aber eins ist für mich gewiss: mein rechner wird immer ein mac sein, nämlich mein pismo ! (welches ich nie voll ausnutze)

    was mich unheimlich ärgert:

    diese ewige unfertige updaterei und viel sinnlossoftware in x, spielereien die ich nicht brauche, deshalb sind sie auch nicht mehr auf der platte, shareware habe/hatte ich nie installiert, höchstens demos, die kriegen von mir kein geld, weil ich das nicht mitmache,

    aber das ist sowieso alles relativ, der eine mags, der andere nicht,

    sei es drum, ob apple oder window oder sonstwer oder die zulieferer: die wissen, daß die mehrheit weiter mitspielt, deshalb wird sich auch nichts ändern...
     
  8. MacOstsee

    MacOstsee New Member

    Ich bin ein absoluter Apple-Fan,
    aber das Mac OS X geht mir auf den Docht.
    In 9.2 konnte ich noch alle Dateien zuordnen, jetzt kenne ich mich auf meinem Rechner nicht mehr aus.
    Wenn ich in den MacMagazinen die Tipps lese, wie ich dieses und jenes verändern kann und dazu ins Terminal gehen soll, kommt mir das kalte Grausen. Ich habe früher über die Windowsuser gelacht wenn die mit Doppelslash und Doppelpunkt in Ihrem System rumgehackt haben, aber heute scheint sich ein Apple-User auch auf diese Ebene begeben zu müssen.
    Dazu hab ich keine Lust.
    Es ist auch eine Frechheit, dass Apple für diese halbfertigen Systemupdates jedesmal Geld haben will.
    Windows ist Scheiße, dass weiß ich wohl, aber es fällt mir immer schwerer mich über meinen hübschen iMac zu freuen.
    Ich hoffe auf bessere Zeiten mit nem Tiger.
    ;(
     
  9. Macziege

    Macziege New Member

    Hi sandretto,

    Dein Gejammer erscheint mir völlig unangemessen und unzutreffend zu sein. Ich arbeite seit 1969 mit Computern und seit 1987 mit Apple-Computern als Entwickler und Anwender und kann nur sagen, dass das jetzige Betriebssystem ein großer Fortschritt ist.

    Natürlich gibt es noch viel zu verbessern, aber wer glaubt, dass ein System, an dem hunderte von Programierern arbeiten fehlerlos und mit allem Wünschenswertem auf einmal auf den Markt kommen kann, ist einfach reichlich naiv. Auch noch zu verlangen, dass ein neues System mit allen auf dem Markt sich befindender Hard- und Software kompatiebel sein kann, ist einfach weltfremd. Zumal die Drittanbieter viel mehr den größeren Markt der Windosenfraktion im Auge hat.

    Sicher, und da stimme ich zu, ist es ärgerlich, wenn nicht alles so läuft wie man es sich wünscht. Aber es gibt auch viele, die diesen Ärger nicht haben, weil, aus welchen Gründen auch immer, es bei ihnen, so auch bei mir, diese Probleme nicht gibt.

    Bei allem Ärger, sollte man doch versuchen fair und realistisch zu sein. Es bleibt jedem die Möglichkeit, erkannte Fehler an Apple zu melden und damit die Möglichkeit an einer guten Systementwicklung beizutragen und diese Gelegenheit sollte auch jeder nützen. Seinen Unmut über vermeintliche Fehler in die Welt zu posaunen ist da wenig hilfreich. Wenn z.B. das neue System ein verschieben von Dateien und Programmen nicht vorsieht, Dann soll man sich nicht wundern, dass es nicht so, wie man sich das denkt, funktioniert. Aber einem erfahrenden Anwender braucht man das sicher nicht zu sagen, schlimm ist nur, dass die weniger Erfahrenen durch solche Aktionen verunsichert werden, und das ist nicht fair.

    Auf ein besseres neues Jahr

    Klaus
     
  10. sevenm

    sevenm New Member

    Soso du grosser Visionär,

    was wäre denn mit einem "modernen, neuen Betriebssytem" heute denn alles möglich? Ein Betriebssystem ist und bleibt eine Oberfläche die auf möglichst angenehme aber gleichzeitig auch unauffällige Art und Weise dir die tägliche Arbeit ermöglicht. Nicht mehr und nicht weniger. Ich denke da hat Mac OS X den besten Kompromiss getroffen. Wenn du mehr willst, dann geh zu XP, dort bekommst du Tonnen von Dateien bei denen man nicht weiß was sie im System eigentlich machen. Ist dir das unter OS X schon zu viel musst du wohl oder übel auf OS 9 zurückgehen.
    Also was erwartest du dir von deinem Betriebssystem?
     
  11. Macziege

    Macziege New Member

    ich noch mal,

    woher weißt Du das? und wo gibt es das?

    Klaus
     
  12. hotmac

    hotmac New Member

    Ich arbeite seit 1985 mit MAC, zwischendurch habe ich einige Generationen WIN kennenlernen dürfen, und ich kann immer wieder nur feststellen, dass Apple sich einigermaßen Mühe gibt, das OS überschaubar und benutzerfreundlich zu gestalten. Sicher, OS 9 war simpel, aber mal ehrlich: Man hatte sich seit OS 7 ja auch an das GUI und die Strukturen des alten OS gewöhnen können. Und jetzt ist OS X gerade mal ein paar Monate im Amt und schon geht das Gejammere los. Warum bewerben sich die Kritiker eigentlich nicht bei Apple oder schreiben selber einen Wettbewerb für das beste aller Betriebssyteme aus. Ich benutze OS X seit es auf dem Markt ist und habe noch nie (!) eine Kernel Panik erlebt. Die Ordnerstrukturen sind nach einiger Einarbeitungszeit durchschaubar und dass Programme abstürzen kann ich i.d.R. auf zusätzlich geöffnete, inkompatible Progs oder Haxies zurückführen. Vergleiche ich meinen beruflichen Alltag mit dem meiner WIN-Kollegen, kann ich nur feststellen, dass es wohl kaum ein uneffektiveres OS wie das vom alten Gates gibt. Wenn ihr die Vergleichsmöglichkeit habt, rechnet doch einfach mal die Arbeitsstunden zusammen die ein MAC-User zur Einrichtung bzw. zur Fehlerbehebung benötigt und dann die eines WIN-Users. Für mich ist es hin und wieder ein Ärgernis, wenn ich mitbekomme, dass meine lieben Kollegen Tage (!) damit verbringen Fehler überhaupt erst mal zu finden und dann auch noch zu beheben. Von der Einrichtung eines Netzwerkes unter WIN wollen hier mal gar nicht erst reden. Also: Nicht nur jammern und verallgemeinern, sondern einfach mal auf dem Boden bleiben.:D
     
  13. sandretto

    sandretto Gast

    Gejammer ?

    Das war eine Aufzählung von Tatsachen !! Natürlich hat es gewisse Fortschritte beim Betriebssystem gegeben. Aber die wesentlichen Dinge wie Stabilität, Bugs, Treiberupdates, Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit, Transparenz.... lassen doch zu wünschen übrig. Nicht vergessen, es ist (sollte eigentlich) neu !?!

    Apple verlangt viel (zuviel) Geld für das Betriebssystem. Aber es ist ja jedem freigestellt, sich das zu kaufen.

    Ich will niemanden verunsichern, im Gegenteil, möchte alles so realistisch wie möglich darstellen, was mir auch mit meinem Posting vermutlich recht gut gelungen ist.

    Im Vergleich zu Windows / Linux haben "wir" immer noch die Nase vorn, aber es hat schon eine Anpassung in negativer Hinsicht stattgefunden. Das muss man leider feststellen.

    Wieso haben wir uns alle einen Mac gekauft ? War es nicht wegen des "easy of use". Vergisst nicht, die meisten Leute hier im Forum sind Profis, oder zumindest erfahrene Benutzer, die anstehende Probleme meist selbst, oder mit Hilfe des Forums lösen können. Aber wie sieht es mit den "Anderen" aus, die nicht mal wissen was ein Update ist.

    Damit ich nicht falsch verstanden werde, es macht immer noch relativ viel Spass am Mac zu arbeiten. Aber die Hoffnung die ich damals hatte (Apple mach bitte alles anderst als die Anderen, nicht die gleichen Fehler machen), hat sich leider nicht erfüllt.
     
  14. sevenm

    sevenm New Member

    gejammer...
     
  15. sandretto

    sandretto Gast

    >Und jetzt ist OS X gerade mal ein paar Monate im Amt und schon geht das Gejammere los.

    OSX ist mehrere Jahre alt ! Wenn man den Unterbau nimmt, 20 Jahre alt !
     
  16. Stabil ist heutzutage jedes neuere Betriebsystem.
    Bugs gibt es überall.

    so isses.
    Wobei ich hier rechtgeben muß. Man ist fast gezwungen das Update zu kaufen weil sonst die neuen Programme bzw. Features nicht laufen oder vorhanden sind.

    Bei höchstens 5% Marktanteil bezweifle ich das sehr.
    Das zweitere ist deine persönliche Meinung.

    Weil er hip ist/war?
    Weil man kein Windows will?
    Weil man anders als die anderen sein will?
     
  17. Multiuser

    Multiuser New Member

    Hi, Sandretto!
    Ich verstehe, was Du meinst. So von der Durchschaubarkeit des Systems, Fehler finden und reparieren war das alte OS einfach unschlagbar. Wir hatten uns die ersten Wochen mit OS X ständig gefragt, wie man ein so geniales und erprobtes OS durch so ein Unix ersetzen kann. Aber nur 4 bis 6 Wochen. Dann hatten wie das X so gut verstanden, um zu verstehen, daß wie die Tiefen gar nicht wissen müssen, um damit besser zu arbeiten, als mit dem alten OS.
    Ich glaube aber auch rauszuhören, daß Du der Ansicht bist, bei allen würde sich das OS X so verhalten, wie bei Dir? Dem ist offensichtlich nicht so! Wenn Du BSD meinst, mit dem Alter von 20 Jahren, dann laß Dir gesagt sein, daß es kaum moderner, ausgereifter, flexibler und besser geht, als mit diesem Unterbau. Wenn Du so viel Zores hast, mit Deinem System, solltest Du vielleicht mal alles abklemmen, die evtl. zugekauften (vielleicht Billig-) Rams ausbauen, sämtliche externe Hardware abklemmen und die HD formatieren. Vor der eigentlichen Installation dann noch schnell die HD auf Volumenfehler testen und einen kompletten Cleaninstall durchführen.
    Danach noch schnell nen Test für Volumen BitMap und Systemkatalog und dann möglichst zügig per Softwareaktualisierung updaten, bis Du auf dem neuesten Stand bist.
    Ich hatte mit den ganzen 10er Sachen bis jetzt eigentlich nie die Probleme, wie so manch anderer. Jedoch lese ich immer die ReadMes, die sind noch so wichtig, wie beim alten OS, schau immer vor jedem Update, ob keine Volumen BitMaps oder Teile des Systemkatalogs defekt sind und erst wenn ich weiß, daß alles O.K. ist, lege ich los. So mache ich das schon im 11. Jahr mit Apple und bin dabei immer bestens gefahren.

    Ein frohes Fest und ein gutes 2004 wünscht

    Multi
     
  18. herrwu

    herrwu New Member

    uff, jetzt alles brav gelesen....naja fast alles*g

    also sandretto ich weiss ja nicht wo du deine weisheitem herbeziehst,das mit panther noch das letzte wort nicht gesprochen ist , ist vielen klar.das es um häuser besser, effizienter und stabiler als classic ist , ist auch klar.mein 9.2 auf dem titatnium, das 8.6er auf dem 9600er ..ect. läuft saustabil und zur vollsten zufriedenheit, nur ich bin eben auch dahinter(systempflege usw.),x habe ich erst seit sagen wir so ca. 4 monaten ,und panther erst seit 1 monat auf g5, und es läuft zu meiner überraschung super.die meisten fragen die hier auftauchen sind von "usern", leute die den rechner einschalten, arbeiten oder spass haben, den rechner wieder abschalten.wenn du mehr willst musst du dich auch mehr damit auseinander setzen, machst du das, wirst du auch deine freude am "neuen" system haben.vergleich mit xp?kann ich nur lachen. ich hab hinter mir 2 dosen stehen,seitenteile sind herunten, stirnlampe hängt neben mir damit ich jederzeit unter den tisch kann um herumzufummeln, ja mein xp läuft auch stabil, aber ich hab schon weiche knie.
    wie oft hast du denn deinen mac schon öffnen müssen?das videotelefonie, rippen von dvd´s,ect. auf den dosen schon länger funktioniert weiss ich auch.und nur weil hin und wieder ein update kommt ist das system nicht schlecht, du musst ja nicht mitmachen.
    und dein gejammere und einige deiner aussagen verunsichern hier nur jene die nicht so fit sind bzw. auch nicht so fit sein wollen aber trotzdem ein vernünftiges system haben wollen. und das haben die.
    @all
    lasst euch nicht verunsichern, osx ist ein fortschrittliches neues,auch wenn der kern"alt" ist, tolles betriebsystem das ständig verbessert wird.
    der ottomotor ist auch schon uralt und trotzdem kommen immerwieder neue techniken zum einsatz.

    und ausserdem gibts hier ein tolles forum das fast jedes problem lösen kann.

    in diesem sinne, allen ein ruhiges weihnachtsfest

    wu.
     
  19. gratefulmac

    gratefulmac New Member

    Wenn ich mir die c`t anschaue und dort das Verhältnis der Problemfragen Win : Mac anschaue, dann weiß ich, das es unter X keine Probleme gibt.
    Wenn die c`t Systempflege für WinOS empfiehlt und dann schreibt, das danach das XP für Wochen stabil läuft, kann ich nur staunen.

    "Für Wochen stabil läuft"

    Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Mein ungepflegtes X läuft seit Jahren stabil.
     
  20. mausbiber

    mausbiber New Member

    ""Das System ist äusserst intransparent, monströs, tausende von unsichtbaren Dateien, eine aufwendige GUI. Nach wie vor ist es nicht möglich, jede Datei klar zuzuordnen. Irgendwie merkt man es eben doch, das System ist nicht neu, ist nur ein aufgeblähtes, "altes" UNIX, mit all seinen Vor und vor allem Nachteilen.""

    Na ja - wie man es nimmt:
    Die Ansprüche der Anwender sind halt leider auch so, daß es gar nicht mehr anders geht.

    klar ist es "monströs" - (wie XP auch)
    Aber die Anwender wollen eben auch alle möglichen Funktionen/Services schon fertig vorfinden.

    Wenn Du unbedingt alle Dateien "sehen" willst nimm TinkerTool -aber bringt Dich das weiter?

    Die "GUI ist aufwendig" - aber wenn die Oberfläche z.B in 4Farben ohne 3D-Effekte und funktional wäre.....
    ....gäbe es gleich ne Menge Leute, denen es zu lasch ist - Design gehört eben auch dazu - und besonders wichtig für Apple. Das gehört auch zum Image.

    Dieses "alte Unix" ermöglicht es aber auch dem Endanwender Programme aus der Unix-Ecke leicht zugänglich zu machen - und für die Apple-Plattform ist die Verfügbarkeit von Programmen manchmal eh schon etwas eng.
    Mit einem völlig neuen "Unterbau" hätten wir viele Programme gar nicht - von den Kosten dafür mal ganz zu schweigen...

    Auch Microsoft benutzt einen "alten Unterbau"
    Oder glaubst Du wirklich, daß Firmen wie Adobe ihre Programme, die auch schon zu Monsterprogrammen geworden sind völlig neu schreiben??
    Weisst Du was das für ein Aufwand wäre?
    -----------------------------------------
    Ist jetzt nicht böse gemeint:
    Aber ich hab noch ne alte Amiga1200/68030-50MHZ/170MB-HD zu Hause

    Wenn ich den Einschaltknopf drücke ist der Rechner sofort da.

    System ist auf 5Disketten.

    Für den Brief an Tante Erna zu schreiben ausreichend.

    Surfen wär mit ner Zusatzkarte auch möglich - könnte ich sogar auf meinen DSL-Router hängen.
    Und wenn man kein Flash,Java...... braucht bestens geeignet.

    Spiele natürlich OHNE beschl. 3D-Graphik,hohen Auflösungen im 8-Bit Sound.
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    Merkst Du was? - WIR, die Anwender sind an dieser Entwicklung auch beteiligt.
    Jeder will alles zu einem möglichst günstigen Preis.
    Die Leistung der Systeme muss sich jährlich verdoppeln.
    Jedes alte Programm soll auch noch in 5Jahren auf einem neuen Rechner laufen etc etc....

    Es MUSS ganz einfach zu Problemen kommen wenn es immer mehr Hardware und Programmierzeilen gibt.

    Apple macht das bisher eigentlich recht gut finde ich.
    Kritik ist freilich teilweise berechtigt und auch richtig.
     

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