shared memory – Notebooks ohne Grafikspeicher

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von meisterleise, 4. Oktober 2005.

  1. meisterleise

    meisterleise Active Member

    Auch, wenn dies ein Mac-Forum ist, so gibt es hier doch immer genügend Leute, die sich auch mit PCs auskennen (nicht zuletzt, dank der zunehmenden Anzahl der Switcher;)) Deshalb mal eine Frage zu einer Bauweise, die man beim Mac ja gar nicht kennt, dem sogenannten "shared memory" bei Laptops.

    Meine Freundin möchte sich in nächster Zeit ein Laptop zulegen. Wir benötigen sicher kein Profigerät, weshalb wir im unteren Preissegment Ausschau halten – am liebsten unter 800 EUR. Dabei stoßen wir immer wieder auf Geräte ohne Grafikkarte mit sog. "shared memory"

    Dass es nicht so viel leisten kann wie eine Grafikkarte, ist klar. Aber was taugt shared memory? Wie stark schränkt es die CPU-Leistung ein? Wann ist es zu empfehlen, wann besser die Finger davon lassen?
    Ist es überhaupt nicht spielegeeignet, oder nur nicht für 3D-Spiele? Ist es eingeschränkt grafikgeeignet, bspw. Photoshop? Kann man so ein Gerät später noch mit einer GraKa bestücken?

    Danke für jeden Kommentar!
     
  2. hkraack

    hkraack New Member

    Als erstes nimmt es natürlich Teile vom Arbeitsspeicher weg. Bis zu 128 MB ist meistens einstellbar.
    Auch nachrüstbar sind die Laptops nicht. Das spart natürlich im Preis.

    Wenn man sagt nicht spielegeeignet, denkt man natürlich an 3D-Kracher.Die werde damit garantier nicht laufen.
    Der Intel 915 Chipsatz soll aber sehr gut sein.
    Was Photoshop anbetrifft habe ich keine Erfahrung, denke mir aber daß das trotzdem geht.
    Diese Notebooks sind halt dafür gedacht um im Internet zu surfen, mit Office zu arbeiten und so.

    CPU Leistung sollte das nicht kosten, da der Grafikchip ja vorhanden ist, nur eben im Chipsatz und nicht als extra Chip.
     
  3. ihans

    ihans New Member

    Moin!
    Später bestücken fällt weg.
    Zum Spielen ungeeignet-AoEII sollte aber laufen.
    Klaut Dir nat. RAM-schlecht bei PS!
    Ich würds NICHT machen.
    (Auf Centrino achten...wenns sein muß auch Celeron M- der hat aber(glaub ich) kein automat. runtertakten- dafür gibts aber Tools)
     
  4. hkraack

    hkraack New Member

    Beim Celeron M ist der L2-Cache der CPU kleiner, das kostet natürlich auch Performance. Spart aber wiederum Geld.
     
  5. Generelles Problem ist halt (wie bereits erwähnt), das "shared Memory" schlichtweg den angegebenen Speicher vom physischen RAM klaut und dem Grafikchip zur Verfügung stellt, daher würde ich bei einem Intel-Notebook auch nicht unter 512 MB RAM einsteigen.

    Quantensprünge kannst Du dann aber von der - hauptsächlich für den 2D-Einsatz konzipierten - GPU nicht erwarten, ich würde die angedachten Games dann zumindest bei einem Bekannten testen und so schon mal vorab ein paar Vergleiche ziehen.

    Chipsatzseitig sollte es auf jeden Fall ein Centrino mit dem aktuellen i915-Chipsatz sein (die haben auch schon - SATA sei Dank - schnellere Festplatten) und erweiterte Grafikoptionen. Einige Notebookhersteller basteln auch nVidia- oder ATI-Chips auf die Notebooks und schlagen so einen Kompromiß zwischen Arbeits- und Freizeitnotebook, aber bei unter 800 EUR wirste da nicht mitreden können. Auf jeden Fall keinen Celeron andrehen lassen, sondern schon auf Centrino beharren, denn den kleinen (und eigentlich minimalen) Preisunterschied bezahlst Du dann mit später mal fehlender Leistung - mangelhafter Nachrüstmöglichkeiten sei Dank :cool: !

    Gruß,

    Olli
     
  6. meisterleise

    meisterleise Active Member

    danke für eure Kommentare!

    Gestern haben wir einen kleinen Stadtbummel gemacht und dabei auch noch einiges dazugelernt – mal von kompetenten Mitarbeitern (comspot), mal von absoluten Hohlbirnen (saturn).

    Ein kleiner PC-Laden hat uns einen Wortmann Notebook mit Pentium M und shared memory für 999,- angeboten. Der wird's wahrscheinlich werden.
     
  7. meisterleise

    meisterleise Active Member

  8. ich hatte mal ein Gericom mit P4 1,8GHZ mobile Prozi. (damals das neueste)

    ebenfalls shared memo. und 512MB RAM, doch egal was für ein 3D spiel (auch die älteren) ruckelten nur, auch wenn ich die vollen 128MB shared einstellte

    auch bei Photoshop light ging nicht all zu viel, man braucht halt geduld dabei

    die kisten werden oft recht heiß, wenn man sie an ihre grenzen treibt

    als 2.-gerät sind sie voll ok, aber nicht als vollwertigen PC-ersatz

    ich denk nicht, dass die heutigen geräte besser sind, denn auch die softwareanforderungen sind gestiegen

    und dann darf man nicht vergessen, es soll ja ein win-schlaptop werden, da kann das gerät noch so gut ausgestattet sein.....

    :rolleyes:
     
  9. meisterleise

    meisterleise Active Member

    Danke für diesen Erfahrungsbericht, bulldog. Soetwas hilft immer am besten weiter!
    Allerdings: die Zeiten sind hart, das Geld knapp und Geiz immer noch geil – und da auf dem Teil nicht gespielt werden soll und für schwierige Augaben hier nicht nur ein PC rumsteht, sondern sogar ein Mac, sollen wir mit shared memory wohl über die Runden kommen.
     
  10. na dann..... :apple:
    ich hab damals geglaubt, mein schlapptop als PC-ersatz einsetzen zu können..... fehlgedanke.... :angry:
     
  11. Sluggahs

    Sluggahs Teilzeitschizzo

    Ich hatte auch mal so ein Notebook mit Shared Memory. Naja, was soll ich sagen, Auf der einen Seite frisst das Betriebssystem den Arbeitsspeicher auf und auf der anderen Seite der Grafikchip.

    Als reines Intedrnet und Office Notebook wirds aber wohl reichen.
     
  12. CosmicAlien

    CosmicAlien New Member

    In der Preisregion bis 800E sollte es doch auch eines mit halbwegs vernünftiger Ausstattung geben, in jedem Fall mit ECHTER GraKa.

    SharedMemory = besser nicht, höchstens für ein Drittgerät, oder eines welches zB als einfacher Server laufen soll (ohne Monitor)
    Die gesparten paar Euro bereut man ganz sicher.

    Für ein paar Euro mehr (ab 849E) gibt es aber schon Apple iBooks *winkwink*
    Die sind komplett und kommen auch mit Software die beim PC fehlt.
     
  13. lord_jojo

    lord_jojo New Member

    Wo gibbed welche für den Preis? :confused:
     
  14. hofmeyer

    hofmeyer New Member

    Also, in einer der letzten c'ts wurde das Thema Grafik in Notebooks recht lang behandelt und dort kam man zu dem Schluß, das eine Radeon natürlich für aktuelle 3D Games besser geeignet ist als die shared memory Lösung, aber die neuen Intel Chipsätze (ich glaube 915 oder so) sollen da schon aufgeholt haben und vor allem soll die Verwaltung des Speichers stark verbessert worden sein, so dass man bei 128MB shared memory nicht zwangsläufig immer 128MB weniger Hauptspeicher hat. Das Ganze wird wohl dynamisch geregelt.
    Wenn das Gerät primär zum Arbeiten gedacht ist würde ich auf shared memory setzen. Das hat außerdem den Vorteil, dass diese Lösung weniger Strom verbraucht und der Akku damit länger halten sollte.

    Friedhelm
     
  15. CosmicAlien

    CosmicAlien New Member

    Man muß aber auch gleich mehr RAM für so einen Laptop kaufen. Das man da Strom spart sehe ich nicht.


    iBooks gibt es z.B. momentan bei Cyberport ab 849 E. Solche Angebote gibt es nicht immer, aber gelegentlich. Also Augen auf :)
     
  16. kaffee-micha

    kaffee-micha Kaffeetante © robdus

    Für 100 € weniger bekommst du im T-Punkt ein Fujitsu-Siemens Notebook.

    micha
     
  17. hofmeyer

    hofmeyer New Member


    Die Leistung einer Mobility Radeon muß ja schließlich irgendwo herkommen und letztendlich ist das dasnn der Akku.
     

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