So macht man Kohle

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von soma, 5. Juni 2004.

  1. soma

    soma Member

    Erst hat Esser gezeigt, wie man ein paar Milliönchen abgreift und nun zeigt Vodafone, wies noch besser geht. Wir Normalos sind wohl einfach nur zu blöd.

    Legale Steuertricks: Vodafone will 50 Milliarden Euro abschreiben

    Die Düsseldorfer Vodafone GmbH will offenbar große Verluste aus der Mannesmann-Übernahme von der Steuer absetzen. Die Rede ist von 50 Milliarden Euro. Sollte sich Vodafone mit diesem Vorhaben durchsetzen, würde der Konzern möglicherweise auf Jahre hinaus keine Steuern mehr in Deutschland zahlen.

    Der Preis, den Vodafone für die_Übernahme_von Mannesmann gezahlt hat, war hoch: Nach der Übernahme wurden die Aktien in Luxemburg zu einem Preis von knapp_147 Milliarden Euro geparkt, was einem Wert von 309 Euro pro Mannesmann-Aktie entspricht. Nach WDR-Recherchen hat Vodafone später den Wert der Einzelaktie auf 200 Euro nach unten korrigiert. Dadurch ergibt sich ein Verlust aus der Übernahmeschlacht in Höhe von rund 50 Milliarden Euro. Diesen Verlust will die Vodafone GmbH nun steuermindernd geltend machen. Damit würde der deutsche Steuerzahler am offenbar überteuerten Kauf von Mannesmann aus dem Jahr 2000 beteiligt.

    Quelle: www.tagesschau.de
     
  2. maiden

    maiden Lever duat us slav

    sauber. Und die gleichen Herren fordern auf anderer Seite immer mehr unternehmerische Freiheiten, weniger REGELUNGSWUT, mehr Flexibilität von den Arbeitnehmern, weniger steuerliche Belastung, usw usw. Sie kritisieren permanent an der Politik herum und haben gleichzeitig keinerlei Skrupel, den Staat zu schröpfen und zu bescheißen wo es geht.
    Man kann sich gut ausrechnen, wie es bald aussehen wird, wenn man diesen Herrschaften das Feld wirtschaftspolitischer Entscheidungen ganz überläßt indem man das Hohelied neoliberaler Pseudowunderheilung singt.
     
  3. soma

    soma Member

    Erst hat Esser gezeigt, wie man ein paar Milliönchen abgreift und nun zeigt Vodafone, wies noch besser geht. Wir Normalos sind wohl einfach nur zu blöd.

    Legale Steuertricks: Vodafone will 50 Milliarden Euro abschreiben

    Die Düsseldorfer Vodafone GmbH will offenbar große Verluste aus der Mannesmann-Übernahme von der Steuer absetzen. Die Rede ist von 50 Milliarden Euro. Sollte sich Vodafone mit diesem Vorhaben durchsetzen, würde der Konzern möglicherweise auf Jahre hinaus keine Steuern mehr in Deutschland zahlen.

    Der Preis, den Vodafone für die_Übernahme_von Mannesmann gezahlt hat, war hoch: Nach der Übernahme wurden die Aktien in Luxemburg zu einem Preis von knapp_147 Milliarden Euro geparkt, was einem Wert von 309 Euro pro Mannesmann-Aktie entspricht. Nach WDR-Recherchen hat Vodafone später den Wert der Einzelaktie auf 200 Euro nach unten korrigiert. Dadurch ergibt sich ein Verlust aus der Übernahmeschlacht in Höhe von rund 50 Milliarden Euro. Diesen Verlust will die Vodafone GmbH nun steuermindernd geltend machen. Damit würde der deutsche Steuerzahler am offenbar überteuerten Kauf von Mannesmann aus dem Jahr 2000 beteiligt.

    Quelle: www.tagesschau.de
     
  4. maiden

    maiden Lever duat us slav

    sauber. Und die gleichen Herren fordern auf anderer Seite immer mehr unternehmerische Freiheiten, weniger REGELUNGSWUT, mehr Flexibilität von den Arbeitnehmern, weniger steuerliche Belastung, usw usw. Sie kritisieren permanent an der Politik herum und haben gleichzeitig keinerlei Skrupel, den Staat zu schröpfen und zu bescheißen wo es geht.
    Man kann sich gut ausrechnen, wie es bald aussehen wird, wenn man diesen Herrschaften das Feld wirtschaftspolitischer Entscheidungen ganz überläßt indem man das Hohelied neoliberaler Pseudowunderheilung singt.
     
  5. Hodscha

    Hodscha New Member

    Der Staat ist es doch selber Schuld. Diese regelungslücke ist schon seit Jahren bekannt und wird nicht geschlossen.
    Jeder deutsche Großkonzern zahlt auch schon seit Jahren keine Steuern und die kleinen Unternehmen benutzen diesen Vorteil auch in den ersten Jahren. Allerdings sind das andere Größen und es geht nicht um Milliarden. Solange diese Regelungslücke besteht, würde ich sie als Unternehmer auch ausnutzen.
     
  6. maiden

    maiden Lever duat us slav

    gut, vielleicht mag ich da etwas altmodisch sein, aber es gehört schon eine gewisse charakterliche Verrottung dazu, jede Lücke des Gesetzes unanständig auszunutzen.
    Das Dumme dabei ist nur, daß sich "die da unten" immer häufiger die Frage stellen, warum sie es nicht auch so machen sollen, wenn "die da oben" es doch auch so machen. Das Ergebnis ist eine Verlotterung der Gesellschaft im Umgang mit dem was man anschließend so gerne kritisiert: der Staat
     
  7. RaMa

    RaMa New Member

    gründe ein unternehmen, du wirst froh darüber über diese möglichkeit sein. gleiche chance für alle.

    ra.ma.
     
  8. soma

    soma Member

    Erst hat Esser gezeigt, wie man ein paar Milliönchen abgreift und nun zeigt Vodafone, wies noch besser geht. Wir Normalos sind wohl einfach nur zu blöd.

    Legale Steuertricks: Vodafone will 50 Milliarden Euro abschreiben

    Die Düsseldorfer Vodafone GmbH will offenbar große Verluste aus der Mannesmann-Übernahme von der Steuer absetzen. Die Rede ist von 50 Milliarden Euro. Sollte sich Vodafone mit diesem Vorhaben durchsetzen, würde der Konzern möglicherweise auf Jahre hinaus keine Steuern mehr in Deutschland zahlen.

    Der Preis, den Vodafone für die_Übernahme_von Mannesmann gezahlt hat, war hoch: Nach der Übernahme wurden die Aktien in Luxemburg zu einem Preis von knapp_147 Milliarden Euro geparkt, was einem Wert von 309 Euro pro Mannesmann-Aktie entspricht. Nach WDR-Recherchen hat Vodafone später den Wert der Einzelaktie auf 200 Euro nach unten korrigiert. Dadurch ergibt sich ein Verlust aus der Übernahmeschlacht in Höhe von rund 50 Milliarden Euro. Diesen Verlust will die Vodafone GmbH nun steuermindernd geltend machen. Damit würde der deutsche Steuerzahler am offenbar überteuerten Kauf von Mannesmann aus dem Jahr 2000 beteiligt.

    Quelle: www.tagesschau.de
     
  9. maiden

    maiden Lever duat us slav

    sauber. Und die gleichen Herren fordern auf anderer Seite immer mehr unternehmerische Freiheiten, weniger REGELUNGSWUT, mehr Flexibilität von den Arbeitnehmern, weniger steuerliche Belastung, usw usw. Sie kritisieren permanent an der Politik herum und haben gleichzeitig keinerlei Skrupel, den Staat zu schröpfen und zu bescheißen wo es geht.
    Man kann sich gut ausrechnen, wie es bald aussehen wird, wenn man diesen Herrschaften das Feld wirtschaftspolitischer Entscheidungen ganz überläßt indem man das Hohelied neoliberaler Pseudowunderheilung singt.
     
  10. Hodscha

    Hodscha New Member

    Der Staat ist es doch selber Schuld. Diese regelungslücke ist schon seit Jahren bekannt und wird nicht geschlossen.
    Jeder deutsche Großkonzern zahlt auch schon seit Jahren keine Steuern und die kleinen Unternehmen benutzen diesen Vorteil auch in den ersten Jahren. Allerdings sind das andere Größen und es geht nicht um Milliarden. Solange diese Regelungslücke besteht, würde ich sie als Unternehmer auch ausnutzen.
     
  11. maiden

    maiden Lever duat us slav

    gut, vielleicht mag ich da etwas altmodisch sein, aber es gehört schon eine gewisse charakterliche Verrottung dazu, jede Lücke des Gesetzes unanständig auszunutzen.
    Das Dumme dabei ist nur, daß sich "die da unten" immer häufiger die Frage stellen, warum sie es nicht auch so machen sollen, wenn "die da oben" es doch auch so machen. Das Ergebnis ist eine Verlotterung der Gesellschaft im Umgang mit dem was man anschließend so gerne kritisiert: der Staat
     
  12. RaMa

    RaMa New Member

    gründe ein unternehmen, du wirst froh darüber über diese möglichkeit sein. gleiche chance für alle.

    ra.ma.
     
  13. soma

    soma Member

    Erst hat Esser gezeigt, wie man ein paar Milliönchen abgreift und nun zeigt Vodafone, wies noch besser geht. Wir Normalos sind wohl einfach nur zu blöd.

    Legale Steuertricks: Vodafone will 50 Milliarden Euro abschreiben

    Die Düsseldorfer Vodafone GmbH will offenbar große Verluste aus der Mannesmann-Übernahme von der Steuer absetzen. Die Rede ist von 50 Milliarden Euro. Sollte sich Vodafone mit diesem Vorhaben durchsetzen, würde der Konzern möglicherweise auf Jahre hinaus keine Steuern mehr in Deutschland zahlen.

    Der Preis, den Vodafone für die_Übernahme_von Mannesmann gezahlt hat, war hoch: Nach der Übernahme wurden die Aktien in Luxemburg zu einem Preis von knapp_147 Milliarden Euro geparkt, was einem Wert von 309 Euro pro Mannesmann-Aktie entspricht. Nach WDR-Recherchen hat Vodafone später den Wert der Einzelaktie auf 200 Euro nach unten korrigiert. Dadurch ergibt sich ein Verlust aus der Übernahmeschlacht in Höhe von rund 50 Milliarden Euro. Diesen Verlust will die Vodafone GmbH nun steuermindernd geltend machen. Damit würde der deutsche Steuerzahler am offenbar überteuerten Kauf von Mannesmann aus dem Jahr 2000 beteiligt.

    Quelle: www.tagesschau.de
     
  14. maiden

    maiden Lever duat us slav

    sauber. Und die gleichen Herren fordern auf anderer Seite immer mehr unternehmerische Freiheiten, weniger REGELUNGSWUT, mehr Flexibilität von den Arbeitnehmern, weniger steuerliche Belastung, usw usw. Sie kritisieren permanent an der Politik herum und haben gleichzeitig keinerlei Skrupel, den Staat zu schröpfen und zu bescheißen wo es geht.
    Man kann sich gut ausrechnen, wie es bald aussehen wird, wenn man diesen Herrschaften das Feld wirtschaftspolitischer Entscheidungen ganz überläßt indem man das Hohelied neoliberaler Pseudowunderheilung singt.
     
  15. Hodscha

    Hodscha New Member

    Der Staat ist es doch selber Schuld. Diese regelungslücke ist schon seit Jahren bekannt und wird nicht geschlossen.
    Jeder deutsche Großkonzern zahlt auch schon seit Jahren keine Steuern und die kleinen Unternehmen benutzen diesen Vorteil auch in den ersten Jahren. Allerdings sind das andere Größen und es geht nicht um Milliarden. Solange diese Regelungslücke besteht, würde ich sie als Unternehmer auch ausnutzen.
     
  16. maiden

    maiden Lever duat us slav

    gut, vielleicht mag ich da etwas altmodisch sein, aber es gehört schon eine gewisse charakterliche Verrottung dazu, jede Lücke des Gesetzes unanständig auszunutzen.
    Das Dumme dabei ist nur, daß sich "die da unten" immer häufiger die Frage stellen, warum sie es nicht auch so machen sollen, wenn "die da oben" es doch auch so machen. Das Ergebnis ist eine Verlotterung der Gesellschaft im Umgang mit dem was man anschließend so gerne kritisiert: der Staat
     
  17. RaMa

    RaMa New Member

    gründe ein unternehmen, du wirst froh darüber über diese möglichkeit sein. gleiche chance für alle.

    ra.ma.
     

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