Soll man die Aufgaben/Probleme der täglichen Arbeit persönlich nehmen?

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von christiane, 28. April 2005.

  1. christiane

    christiane Active Member

    Ich bin in einer Zwickmühle:

    Nehme ich die Aufgaben/Probleme persönlich, setze ich mich besser für die Lösung ein. Aber dann fühle ich mich auch persönlich angegriffen, wenn meine Vorschläge übergangen, ignoriert werden.

    Nehme ich sie nicht persönlich, mach ich die Arbeit nach Schema und stecke mein Herzblut nicht mit rein. Daraus folgt: ich bin ruhiger und mir ist die Ignorierung meiner Vorschläge egal. Aber die Arbeit leidet darunter. Weil es ja sowieso egal ist, was ich wie mache.

    Hm, gute Arbeit oder gutes Wohlbefinden?

    Wie macht ihr das? :confused:
    Ach so ich arbeite im öffentlichen Dienst, ich werde nicht nach Leistung bezahlt :rolleyes:

    PS: natürlich werde ich nicht Dienst nach Vorschrift machen, das würde mich an meiner Ehre packen. Aber es ist frustrierend, wenn man aus wichtigen Besprechungen ausgeschlossen wird und wichtige Dinge nicht mitbekommt, bei denen ich ein Wörtchen mitzureden hätte. Nur ein Wörtchen, aber immerhin.
     
  2. akiem

    akiem New Member

    frage:

    "wieviel mitarbeiter arbeiten beim finanzamt?"

    "ca. 18%."
     
  3. christiane

    christiane Active Member

    ;)




    Aber ich empfinde das gerade als echtes Problem.
     
  4. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    Bleib' beim Herzblut, selbst wenn es hin und wieder frustriert, sein Engagement nicht gewürdigt zu sehen.

    Die Leckt-mich-doch-am-Arsch-Arbeitsergebnisse wirken sich trotz kurzfristiger innerer Befriedigung mittel- und langfristig nachteiliger auf einen selbst als auf andere aus.

    Bei passender Gelegenheit mal mit deinem Vorgesetzten ein Gespräch suchen und deinen "Ausschluss" offen, sachlich und freundlich (!) ansprechen. Wirst sehen, beim nächsten Meeting zu Themen, die auch dein Tätigkeitsfeld betreffen, bist du dabei.
     
  5. christiane

    christiane Active Member

    Ja, das ist auch meine Meinung. Hier ist gerade alles im Umbruch, neue Strukturen, neue Chefs, alte Abteilungen werden auseinandergerissen, neue Aufgabenfelder verteilt.

    Trotzdem sollte meine Chefin die Übersicht behalten. Aber ist richtig, ich werde sie demnächst mal drauf ansprechen. Wenn es nicht ausgeprochen wird, erstickt man irgendwann dran und das Arbeitsklima wird immer schlechter. Danke für diese Worte.

    :klimper:
     
  6. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    Gerne geschehen.

    Bitte nicht das "passende" vor Gesprächsgelegenheit überlesen. Also gute Laune, gute Atmosphäre ihrer- und deinerseits "abpassen" - möglichst auch ohne das Beisein anderer, die dann ungefragt ihren für dich unwichtigen Senf draufstreichen. Kurz: von Frau zu Frau beim Tee oder beim Pferdegespräch...:cool:
     
  7. Arbeite nach deinen inneren Zielen. Suche den Geist deines Körpers und verlange nach dem MEHR.
     
  8. Macmacfriend

    Macmacfriend Active Member


    Oooooooohhhhhmmmmmmmmm .... :bart:
     
  9. RaMa

    RaMa New Member

    ganz deiner meinung.
     
  10. Pahe

    Pahe New Member

    Hallo,

    möchte mich ganz und gar macixus' Worten anschließen.
    Das ist der einzige Weg um nicht kaputtzugehen, nochdazu wenn niemand mitkommt.

    Hoffe das Gespräch mit der Chefin kommt zustande und ist erfolgreich in Deinem Sinne.

    Gruß
    Pahe
     
  11. sad mac

    sad mac New Member

    und wenn's mal nicht mehr geht, suche den Geist in der Flasche, die seit der letzten Weihnachtsfeier angebrochen in der Schreibtischlade herumrollt.
    Mag auch helfen, zumindest kurzfristig ...

    :crazy:
    :D
     
  12. Eduard

    Eduard New Member

    Mach Deine Arbeit so, daß DU damit zufrieden bist! Kluge Vorgesetzte merken das irgendwann. Arbeit nach Vorschrift hält man nicht lange durch, ist vielleicht was für jemand, der ein Jahr vor der Rente auf´s Altenteil gesetzt wurde.
     
  13. turik

    turik New Member

    Tue Gutes!




    ...und sprich darüber!
     
  14. christiane

    christiane Active Member

    Ja, die Kommunikation. Das Zauberwort für gute Zusammenarbeit. :D

    Leider scheitert das im Moment an getrennte Arbeitsräume/Häuser. Aber im Mai wird umgezogen und dann hoffe ich mal auf bessere Arbeitsbedingungen.

    Heute sehe ich das nicht mehr ganz so dramatisch und ich hoffe, dass sich das bald normalisiert und ich wieder mit Freuden kniffelige Probleme lösen kann. Und dass meine Leistung anerkannt und gewürdigt wird. :rolleyes:
     

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