Sound aufnehmen in Mac OS X?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von MacBelwinds, 9. August 2005.

  1. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Es gibt ja zahlreiche Sound-Rekorder für Mac OS X. Zm Thema Aufnehmen habe ich zwei Fragen:

    1. Ich habe ein simples Mikrofon (Mini-Klinke), das per Audio-in am iMac klasse aufnimmt (in GarageBand, QT Pro o.ä.), aber am PowerMac G5 1,6 Ghz stumm bleibt. Woran könnte das liegen?

    2. Womit kann man Sounds von der Soundkarte abgreifen? Früher hatte ich dafür WireTap, das bei mir aber nicht mehr funktioniert. Bekannt sind mir Audacity, AudioX, Audio-in 1.0.3, Audio Hijack und Sound Studio, die mir aber noch nicht weiter geholfen haben. Gibt es noch andere Anwendungen?
     
  2. MG01

    MG01 New Member

    zu 1. der G5 hat keinen Vorverstärker mehr -> ist jetzt ein Audioeingang, kein Microeingang mehr.
     
  3. rudkowski

    rudkowski New Member

    hallo!

    zu 2.

    wenn gar nichts geht, geht ein kabel vom ausgang in den eingang :)


    gruß martin
     
  4. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    @MG01: das erklärt's natürlich... Kann man daran etwas ändern?

    @rudkowski: guter Tipp, das werde ich mal ausprobieren.
     
  5. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Das mit dem "Kurzschluss" der beiden Eingänge scheint zu funktionieren, nur wenn ich zu doll aufdrehe ist ein Echo drin. Da muss ich wohl noch ein bisschen experimentieren. Danke auf jeden Fall! Ein Problem gelöst.
     
  6. Chris1894

    Chris1894 New Member

    Bei mir is da Mikro viel zu leise :(
    Jemand ne ahnung woran das liegen kann. Systemeinstellungen hab ich gecheckt, da is alles ok.
     
  7. MG01

    MG01 New Member

    zu 1. Vorverstärker zwischenschalten -> altes TB-Gerät, Anlage, was auch immer...
     
  8. Pahe

    Pahe New Member

    Wenn übersteuert wird, kommt es zu Nebensprechen und da zwischen Ausgang und Eingang eine Latenz besteht, resultiert daraus ein Echo.
    Wenn der Pegel nicht ausreicht, kann man einen kleinen, batteriebetriebenen Verstärker zwischenschalten.
     
  9. Pahe

    Pahe New Member

    Als Mikro kann nur ein aktives Mikro verwendet werden (mit integriertem Mikrofonverstärker) oder ein Mikrofonverstärker muss zwischengeschaltet werden. Es handelt sich um keinen Mikrofoneingang sondern um einen Line-In Eingang.
    Apple hat den Mikrofoneingang mit Sicherheit deshalb nicht mehr weiterverfolgt, weil mittlerweile die Elektretmikrofone sämtlich aktiv sind und die alten so unterschiedlich, dass die richtige Empfindlichkeit kaum getroffen werden kann. Im schlimmsten Falle führt ein herabfallendes Mikrofon zur Zerstörung des Eingangsverstärkers.
     
  10. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Und wie wäre es mit dem hier? Ob das schon "aktiv" ist? Oder dieses (nennt sich "dynamisch")?
     
  11. Pahe

    Pahe New Member

    dynamisch (elektrodynamisch) bedeutet hier nur, dass statt eines Kristalls oder eines Kondensators, eine Spule und ein Magnet verwendet werden und das Ganze wie Fahrraddynamo funktioniert.
    Wenn der Magnet leistungsfähig genug ist, und das dürfte er beim 2. Mikro sein, kommt man auch ohne Verstärker aus.
    Elektretmikrofone werden mit einer kleinen Batterie betrieben, wenn sie aktiv sein sollen ansonsten brauchen sie einen Mikrofonverstärker.
     
  12. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    zu 1.) Da der G5 keinen Vorverstärker hat, funktionieren normale Mikrofone also offenbar nicht - anders als noch am iMac G3. Würde da am G5 eigentlich auch eein Griffin iMic Abhilfe schaffen?

    zu 2.) WireTap Pro funktioniert bei mir inzwischen wieder (neuere Version), so dass ich mir heute für 19$ die Vollversion geleistet habe. Damit lassen sich ja insbesondere gute Radiomitschnitte machen. Die anderen Lösungen waren am Ende doch nicht so praktikabel...

    Danke für alle Hilfe.
     
  13. Pahe

    Pahe New Member

    iMic ist eine praktikable und kostengünstige Lösung. Der Wandler ist auf jeden Fall besser als der eingbaute bzw. er kann unter günstigeren Audio-Umweltbedingungen (keine HF-Einstreuungen usw.) arbeiten und ist so ein sehr guter Einstieg bei brauchbarer Qualität.
     
  14. Lou Kash

    Lou Kash New Member

    Zu 2)

    Mit Soundflower inkl. Soundflowerbed, oder mit Jack kannst du einen Audiostream direkt von einem Programm zum anderen routen, mit Jack sogar über das Netzwerk inkl. Airport.
    Beide erscheinen im System als virtuelle Audio-"Geräte".
    Soundflower ist relativ einfach in der Bedienung und nach Neustart permanent aktiv. Jack ist muss man jeweils gezielt aktivieren; es ist extrem flexibel, aber auch etwas komplex in der Handhabung.
     
  15. rata

    rata New Member

    Also, folgendes Szenario sollte auch an einem G5 funktionieren:

    1. Du besorgst Dir "Audio Recorder" (kosnix :)
    2. dto. ein handelsübliches Diktiergerät
    3. dto. ein Überspielkabel vom Ohrhörer-Ausgang des Diktiergerätes auf den Sound-Eingang Deines G5
    -- alles zusammenstecken --
    4. Unter Systemeinstellungen --> Ton --> Eingabe wählst Du "Line-In" aus.
    5.a. Kannste quatschen, jedenfalls so lange, wie die Kassette im Diktiergerät hält.
    5.b. (für Cleverles ;-) Du stellst das Diktiergerät in Aufnahmeposition auf "Pause". Kannste so lange quatschen, bis Deine HD voll ist.

    5.a&b aditional (für in die eigene Stimme Verliebte ;-): Du wählst am Audio Recorder "Monitor input" aus, steckst in den Lautsprecherausgang deines gelochten Stahlrosses (ich will auch so'n Ding!¡! :) 'n Kopfhörer und gibst Deiner Stimme richtig schön Schmalz... ;-)

    Kann ich alles in Ermangelung der Lochblechkiste nicht ausprobieren, ich gehe aber mit 99,9%iger Sicherheit davon aus, daß oben geschilderte Vorgehensweise von Erfolg gekrönt sein wird.
    Außer dem Überspielkabel und einem Diktiergerät, ich empfehle ein billiges Sony, mit dem geht's an meinem G4, wird keine zusätzliche Hardware benötigt.

    Berichte!¡!

    Ich will das nämlich wissen, bevor ich Geld für'n G5 ausgebe ;-)


    Lieber Gruß
    Rata
     
  16. Lou Kash

    Lou Kash New Member

    Da besorgst du dir besser ein Mini-Mischpult à la Behringer ab 45 Euro. Dann kannst du reinstecken, was immer du willst. (Zumindest was die Audiosignalquelle betrifft...)

    Aber sonst: Warum einfach, wenns auch hyperkomplifizistisch geht... :rolleyes:
     

Diese Seite empfehlen