Symbolträchtig: die schwarz-gelbe Tigerente

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von vulkanos, 25. Februar 2010.

  1. vulkanos

    vulkanos New Member

    Besser hätten Urban/Priol vorgestern das schwarz-gelbe Ancien Regime nicht karikieren können:

    - starrer Blick

    - klein in Geist und Größe

    - unfähig, sich selbst fort zu bewegen oder wenn, dann nur, wenn es bergab geht

    - an der Leine "höherer" Interessen

    Fällt Euch noch etwas anderes ein?

    Und: Was kommt dabei heraus, wenn schwarz und gelb mit einander vermischt werden? Mein fossiler Malkasten verrät es:

    eine grün-bräunliche Melange, die aussieht... na, lassen wir das lieber.
     
  2. McDil

    McDil Gast

    Das Ancien Régime hatte ja wenigstens noch eine historische "Legitimation". Demgegenüber ist der neoliberale Klüngel einfach nur erbärmlich.
     
  3. McDil

    McDil Gast

    Quelle
     
  4. McDil

    McDil Gast

    Was für Idioten da wohl gefragt wurden?

    FDP im Umfrageplus!

    Falschheit
    Demagogie
    Polemik
     
  5. batrat

    batrat Wolpertinger

  6. McDil

    McDil Gast

    Und gleich haben die hochsensiblen Antisemitismus-Sensoren einen Großbrand gemeldet!

    Lerchenberg, Lerchenberg! Wie konntest du!
     
  7. vulkanos

    vulkanos New Member

    ...nur so politisch unkorrekt sein. Das nächste Mal ein bißchen mehr Selbstzensur, gelle?
     
  8. batrat

    batrat Wolpertinger

    Endlich wieder mal ein Skandal ! :D

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/862/505068/text/

    Es werden wohl Köpfe rollen : "Ob der Vorfall Konsequenzen für Lerchenberg und Springer hat, wollte Steinfatt nicht sagen: "So weit sind wir noch nicht. Wir müssen das Ganze Revue passieren lassen und dann über die Dinge intern beraten." Die Entscheidung werde wohl am Freitag fallen."

    "Charlotte Knobloch, die bei der Salvatorprobe dabei war, erklärte am folgenden Tag: "Bei allem Respekt für die künstlerische Freiheit des Kabarettisten Michael Lerchenberg ist eine Grenze überschritten worden, die nicht hinnehmbar ist. Scherze, die das Leid der Opfer in den Konzentrationslagern verharmlosen oder gar der Lächerlichkeit preisgeben, sind eine Schande für die ansonsten gelungene Veranstaltung.""

    Die Auschwitzkeule wird es schon richten. :meckert:
    Wo da die Verharmlosung sein soll, kann mir niemand erklären.

    Ein sehr positiver Aspekt ist der:

    "FDP-Chef Guido Westerwelle äußerte scharfe Kritik. "Mit einem KZ-Wächter verglichen zu werden, geht zu weit", schrieb er in einem Brief an Paulaner-Chef Andreas Steinfatt. Er forderte ihn auf, künftig "von Einladungen an meine Person abzusehen"."

    Ein Hoch auf Lerchenberg ! Noch nie hatte eine Rede solch positive Sofortauswirkung. Der Nockherberg ist jetzt "westerwellefrei". Hoppla, Entschuldigung Frau Knobloch. :D
     
  9. batrat

    batrat Wolpertinger

    Schon passiert:

    http://www.abendzeitung.de/muenchen/170504

    "Michael Lerchenberg zieht Konsequenzen aus seinem missglückten KZ-Vergleich: Zwei Tage nach seiner Fastenpredigt auf dem Nockherberg, tritt er als Bruder Barnabas zurück. Auch für Lerchenbergs Co-Autor Christian Springer bedeutet das das Aus auf dem Nockherberg "

    Da hat die Brauerei bestimmt Druck ausgeübt. Niemand entkommt der Auschwitzkeule !

    :kotz:


    P.S: Mein 5.000tes Posting ! :):)
     
  10. McDil

    McDil Gast

    Vor allem dann, wenn sie von einer Westerwelle getragen wird
     
  11. batrat

    batrat Wolpertinger

    Neues von Westerwilli:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,682198,00.html
    "Demnach nimmt der Minister auf seine Auslandsreisen Manager mit, die zuvor an die FDP gespendet haben. "Unter Freunden", so der Titel des Berichts. "
    "Dem SPIEGEL zufolge ist bei seiner Südamerika-Reise in dieser Woche der Gründer von United Internet, Ralph Dommermuth, dabei. Dommermuth überwies 2005 48.000 Euro an die FDP. Bei Westerwelles Antrittsbesuchen in Estland, Japan und China im Januar war demnach der Unternehmer Cornelius Boersch Teil der Delegation. Er ist Gründer der Schweizer Beratungs- und Beteiligungsfirma Mountain Partners Group - und hat der FDP bislang über 160.000 Euro gespendet. "


    Auch bei Hotels bleibt er am Ball:

    "Zudem habe sich Westerwelle erneut als Hotel-Lobbyist betätigt, erklärte Maurer mit Blick auf die Teilnahme des FDP-Chefs an der Eröffnung eines Luxushotels in seiner Heimatstadt Bonn. Zu den Veranstaltern des Eröffnungs-Events gehörte nach SPIEGEL-Informationen Westerwelles Lebensgefährte Michael Mronz. Der FDP-Chef hatte das Hotel vor Gästen wie TV-Moderator Thomas Gottschalk und Ex-Porno-Star Michaela Schaffrath feierlich eröffnet und als eines der weltweit "spannendsten Hotels" bezeichnet. Westerwelle betonte, er habe die Veranstaltung als Bonner Wahlkreisabgeordneter besucht. "

    Diese Dreistigkeit ist schon fast bewundernswert. :O
     
  12. batrat

    batrat Wolpertinger

    Der Bayrische Rundfunk hat ja bei der Wiederholung der Rede auf dem Nockherberg die "KZ-Passage" zensiert.

    Wer wissen will, worüber sich die politisch Korrekten aufregten und warum Westerwelle nicht mehr auf den Nockherberg kommen möchte ( :biggrin: ) :

    http://www.youtube.com/watch?v=g3em0Fu9p1Q&feature=related

    ab ca. 3:30 min. :pirat:
     
  13. McDil

    McDil Gast

    Hat er schon sehr schön und genau gezielt:

    Die "neoliberalen Ichlinge im Gelbhemd" – sehr gut getroffen!
     
  14. batrat

    batrat Wolpertinger

    Wie die Empörung in diesem Land funktioniert:

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/96/505298/text/

    "Kaum war Knoblochs Protestnote publik, waren auch der deutsche Außenminister und die bayerische Landtagspräsidentin empört, und dann sprangen - um nur die Auffälligsten zu nennen - der bayerische Innenminister (wegen der Polizeikritik) und die bayerische Sozialministerin (wegen generellen Missfallens) auf den Zug der Beleidigten auf. Man wundert sich, dass nicht noch die Bundeskanzlerin und der UNO-Generalsekretär zu der hochbrisanten Staatsaffäre Stellung bezogen.
    Ganz besonders eindrucksvoll ist, wie sich Sozialministerin Christine Haderthauer aufplusterte, freilich erst zwei Tage später. Während der Salvatorprobe konnte man sowohl im Saal als auch im Fernsehen beobachten, wie Haderthauer gut gelaunt die Barnabas-Rede verfolgte, und beim anschließenden TV-Interview äußerte sie sich durchaus amüsiert, so wie die anderen Politiker auch."
    "In den folgenden Tagen hat sie wohl spitzgekriegt, dass sich der Wind gedreht hat, und es auch für sie an der Zeit wäre, empört zu sein. Folglich verkündete die Ministerin, sie werde den Nockherberg solange boykottieren, bis die Fastenpredigt zur ursprünglich humorvollen Form zurückgefunden hat."

    :rolleyes::rolleyes:
     
  15. McDil

    McDil Gast

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