SZ Computer: Ist das noch Journalismus???

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Eddy13, 29. Januar 2004.

  1. Eddy13

    Eddy13 New Member

  2. raincheck

    raincheck New Member

    Nee, nicht mal mehr in der Süddeutschen. Vor allem die Preise anzugeben, war vor einigen Jahren noch ein tödlicher Journalistenfehler.
     
  3. Eddy13

    Eddy13 New Member

    Na ja, aber immerhin haben sie bis zum Sankt-Nimmerleinstag Stoff, wenn sie jetzt jedes externe Festplattengehäuse als "Topthema" vorstellen wollen...;(
    E.
    edit-> wenigstens haben Sie es jetzt von der Computer-Startseite weggenommen
     
  4. Macmacfriend

    Macmacfriend Active Member

    Die journalistische Qualität lässt tatsächlich mehr und mehr nach. Und das in allen Bereichen (Online-Journalismus, Presse, TV, Rundfunk). Nicht dass die lieben Kollegen zu faul und ungebildet wären. Einer der Hauptgründe lässt sich gerade jetzt angesichts der Streiks in der Tageszeitungsbranche leicht erkennen:

    (Herausgeber: dju in ver.di • ver.di e.V. Bundesvorstand • Inez Kühn (v.i.S.d.P.) • Potsdamer Platz 10 • 10785 Berlin
    Internet: www.dju.verdi.de • E-Mail: dju@verdi.de)


    "Verleger lassen Redakteurinnen, Redakteuren und Freien keine Wahl
    Wir kämpfen für journalistische
    Qualität und unsere soziale
    und materielle Sicherheit
    Massive Warnstreikaktionen und 5 Verhandlungs-runden
    haben den Bundesverband Deutscher Zeitungs-verleger
    (BDZV) nicht aus seinen Betonpositionen
    bewegen können! Die dju-Tarifkommission hat
    deswegen das Scheitern der Verhandlungen erklärt.
    Dann müssen wir eben eine „Schippe drauflegen“, um
    den Generalangriff der Unternehmer auf die Rahmen-bedingungen
    unseres Berufes und die journalistische
    Qualität insgesamt zurückzuweisen! Die Urabstimmung
    und eine deutliche Verschärfung der Streikaktionen
    sind die logischen Folgen.
    Wir müssen verhindern, dass die Verleger unsere
    - Arbeitszeit „in Richtung 40 Stunden-Woche“
    verlängern und unseren
    - Urlaubsanspruch um bis zu 5 Tage kürzen
    und damit ohne Sinn und Verstand Hunderte journalistische
    Arbeitsplätze und die journalistische Qualität von
    Tageszeitungen insgesamt gefährden.
    Wir müssen verhindern, dass diese Verleger unser
    - Urlaubsgeld um 25 Prozent reduzieren, die
    - Berufsjahrestaffel im GTV um eine weitere Stufe
    kappen, die
    - Urheberrechtsregelung deutlich verschlechtern
    und uns damit unter dem Deckmantel der Branchenkrise
    ohne Not und ohne jeden Verstand auch materiell über den
    Tisch zu ziehen.
    Wir müssen verhindern, dass sich die Verleger einer
    - Tarifregelung über Beschäftigungssicherung für
    nachweislich in wirtschaftliche Not geratene
    Unternehmen entziehen,
    und stattdessen über eine flächendeckende und
    nachhaltige Tarifabsenkung auch in den Redaktionen der
    Branchenführer abkassieren wollen.•Herausgeber: dju in ver.di • ver.di e.V. Bundesvorstand • Inez Kühn (v.i.S.d.P.) • Potsdamer Platz 10 • 10785 Berlin
    Internet: www.dju.verdi.de • E-Mail: dju@verdi.de
    Und wir müssen verhindern, dass die Verleger die
    - Gehälter von Redakteurinnen und Redakteure und
    auch die
    - Honorare für Freie deutlich absenken,
    indem sie sich in den Gehaltstarif- und
    Honorarverhandlungen mit ihrer Forderung nach einem
    Einfrieren der Einkommen für 2 Jahre durchsetzen und
    damit 24 Monate lang noch nicht einmal die Inflationsrate
    ausgleichen wollen.
    Unternehmer setzen die Qualität
    unverantwortlich aufs Spiel
    Dies alles ließ sich in 5 von massiven Warnstreikaktionen
    begleiteten Verhandlungsrunden mit dem BDZV nicht
    erreichen. Stattdessen fordern die Verleger die
    Journalistinnen und Journalisten dreist heraus. Sie spielen
    dabei in unverantwortlicher und unverschämter Weise mit
    · den Eckpfeilern der „Verfassung“ unseres Berufes,
    · unserer sozialen und materiellen Sicherheit,
    · den Arbeitsbedingungen und –möglichkeiten von
    JournalistInnen
    · und der journalistischen Qualität.
    Dies dürfen und dies werden wir nicht hinnehmen!
    Auf dieses Verhalten der Verleger müssen und werden
    wir eine angemessene Antwort geben! Und dabei sind
    insbesondere auch die Kolleginnen und Kollegen
    gefragt, die in der bisherigen Auseinandersetzung
    abseits standen und damit den Verlegern in die Hände
    gespielt haben – sie gehören an unsere Seite!"
     

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