US Diplomat quittiert den Dienst

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Harlequin, 27. Februar 2003.

  1. Harlequin

    Harlequin Gast

  2. dotcom

    dotcom New Member

    schreibt jetzt harlequin oder hariequin?
     
  3. quick

    quick New Member

    Seit weltweite Kommunikation, Individual- und Staatsterrorismus mit potentiellem Zugriff zu Massenvernichtungswaffen und veränderte geopolitische Konstellationen im neuen Wirkungszusammenhang stehen, stellt sich die Frage, welche Reaktion auf eine konkrete Bedrohung gerechtfertigt ist. Prinzipiell wird angesichts denkbarer Szenarien und einer praktisch nicht gegebenen Vorwarnphase eine allein reaktive Handlungsweise nicht ausreichen; Gefahren müssen frühzeitig abgewehrt werden. Politische Maßnahmen genießen dabei prinzipiell Vorrang. Als Instrumentarium zur Risikominderung muss das gesamte völkerrechtliche Handlungsspektrum von diplomatischen Maßnahmen, Kontrolle und Verifikation bis hin zur militärischen Option als "ultima ratio" politisch verfügbar sein.

    http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/mein/14280/1.html
     
  4. ughugh

    ughugh New Member

    HARLE ... denn den HARI hat PM bereits geändert.

    Wenn Du Dir unsicher bist, kannst Du auch einfach in´s Profil schauen - daran magst Du sie erkennen ;)
     
  5. Harlequin

    Harlequin Gast

    Der militante Chauvinismus dieser Position steht in braver Tradition der Machtlogik des Roemischen Imperiums, eben bloss auf "HighTec Niveau".

    Harlequin

    .
     
  6. maiden

    maiden Lever duat us slav

    eben. Den Dummkopf ficht leider nichts mehr an. Der zieht das Ding durch und hinterher wundert man sich da drüben darüber, daß keiner diese Amis mag. Woher mag das nur kommen?
     
  7. RadioMan

    RadioMan New Member

    Íst ja (solange ich das hier jetzt mit verfolge) hier so gut wie unbestritten, dass Saddam potemtiell verrückt/gefährlich/entschlossen ist. Warum aber jetzt der Friedensprozess im nahen Osten durch einen Krieg profitieren sollte - da erschliesst sich mir keinerlei Logik. Demokratisierung nach amerkanischem Vorbild hat in Deutschland geklappt, aber wie sieht es seither aus? Afghanistan ist immer noch weitestgehend unter Kontrolle der Warlords, Kazai hat schon mehrere Attentate auf sein Leben hinter sich. Auch wenn man sich mal die Schlachtfelder der Stellvertreterkriege seit WK II anschaut: Wo ist es denn wirklich besser geworden. Die asiatischen Tigerstaaten haben sich ihre Wirtschaft und relativen Wohlstand selbst aufgebaut (naja, fast). Ergo: Was wirklich produktives ist bei Amerikas Kriegen bis jetzt eigentlich nicht rausgekommen. Wenn dann einer, der mit der Regierungs-Politik nicht einverstanden ist, selbige aber vertreten muss, den Dienst aufkündigt, dann muss ich sagen: Respekt. DAS ist kein Duckmäuser.
     
  8. synonymus

    synonymus New Member

    Keiner stimmt so nicht Ganz ;-)
     
  9. Giadello

    Giadello New Member

    Ich halte Hussein nicht für verrückt. Er ist nicht so gefährlich wie er gemacht wird (man braucht ja ein Ziel für die Drohkulisse) - und entschlossen, nunja, entschlossen zu bleiben sicher. Aber das wäre ich auch an seiner Stelle. Nicht nur, daß er nicht weiß, was aus ihm wird - auch die Zukunft des Landes ist unter US-Einfluß mehr als zweifelhaft. Wenn Irak genau so demokratisiert werden soll wie Afghanistan ...
     
  10. maiden

    maiden Lever duat us slav

    um solche Fragen beantwortet zu bekommen, mußt Du den lieben Georgy fragen. Der kann Dir die Welt erklären - nachdem er sie von Condoleeza erklärt bekommen hat.

    Neuerdings geht es ja auch noch um was anderes. Bush hat - oder Condoleeza, erkannt, daß die Europäer, besonders auch die Franzosen, der Politik Amerikas inbezug auf Israel und die Palästinenser nicht ganz so kritiklos gegenüberstehen. Deshalb erklärt er uns seit ein paar Tagen, daß die Palästinenser von einem Krieg gegen den Irak und dem Sturz Saddam Husseins profitieren würden, da damit die Tür zur Demokratisierung und zur Schaffung eines eigenen Staates Palästina aufgestoßen würde.
    Über die paar Arafat-Anhänger und gedemütigten Palästinenser denen man das Haus weggebombt oder Grund und Boden durch Enteignung geraubt hat, sagt er nichts. Aber die sind vermutlich vernachlässigbar. Demokratie wollen schließlich alle.

    Also - Zustimmung zum Krieg. Er soll geführt werden. Damit die Palästinenser endlich befreit werden.
    Sie könnens kaum erwarten.
     

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