USA: Weltmacht im Alleingang

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von 2112, 15. Juli 2002.

  1. 2112

    2112 Raucher

    Interessante These
    Er provoziert seine engsten Verbündeten und er sucht den Konflikt, auch mit Partnern: George Bush hat die Außenpolitik der USA verändert. Ausstieg aus dem Klimaprotokoll, Raketenabwehr, zuletzt die Kontroverse um den Internationalen Strafgerichtshof. Der Republikaner im Weißen Haus lotet das Verhältnis zur Weltgemeinschaft neu aus und setzt sie damit unter Druck.

    Ist nicht von Mir Gruß 2112
     
  2. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    Alleingänge sind typisch für eine Weltmacht - sonst wären sie keine.

    Bush hat auch nicht die Politik der USA verändert - höchstens pointiert.
    Die USA müssen auch niemand "unter Druck setzen" - da sie den Wind machen, drehen sich die Fahnen fast wie von selbst in die gewünschte Richtung.

    Mag man beweinen, ändert aber an der Sachlage nichts.
     
  3. Blaubeere

    Blaubeere Active Member

    Was für einen Dreck am Stecken muss das US-Militär haben, dass es den Strafgerichtshof fürchtet?
     
  4. Risk

    Risk New Member

    Die Sachlage nicht,da hast Du Recht .

    Aber meine Sacklage schon. ;-(
     
  5. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    s um's Prinzip, dass amerikanische Soldaten nach US-Recht und nicht nach UN-Recht behandelt werden.
     
  6. graphitto

    graphitto Wanderer

    Der Dreck heißt Krieg + "Kollateralschäden".
    Aber eigentlich geht es hier darum, das US-Militär a priori als über jeden Zweifel erhabene, blitzsaubere, und gerechteste Armee der Welt hinzustellen. Fehlt bloß noch daß die "Friedenstruppe" als vollkommen gewaltfrei dargestellt wird.
     
  7. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    Das haben Friedenstruppen so an sich, dass sie die andere Wange hinhalten.
     
  8. graphitto

    graphitto Wanderer

    Richtig. Deswegen heißt es ja auch "friedenschaffende Maßnahmen".
     
  9. charly68

    charly68 Gast

    die amis sind wir so egal.... binladen war der anfang. der rest kommt noch. die schwäche der amis sind sie selbst und das werden sie zu spüren bekommen. bitter, ganz bitter.

    charly
     
  10. maiden

    maiden Lever duat us slav

    eben noch Unterstützung und Hilfe von uns erbeten, tritt man uns jetzt schon wieder in die Weichteile.
    Wie gut. Ich habe die Hofffnung, daß das dazu führt, daß Europa sich nicht länger wie ein Tanzbär an der Nase herumführen lassen wird. Vielleicht entdecken wir ja noch unsere eigene Selbsständigkeit und unsere Werte, für die wir den großen Bruder gewiss nicht brauchen. Der Welt würde es bestimmt nicht schlechter gehen, wenn man die Amis mal bißchen isolieren würde.
     
  11. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    Wenn Europa wenigstens ein (1) Tanzbär wäre - so aber tänzeln viele Tanzbärchen mit noch "vieleren" Meinungen und zerbrechen sich den Kopf der Amerikaner. Schon lustig - oder nicht?...
     
  12. charly68

    charly68 Gast

    ich gehe mal von aus das frankreich hier wieder versuchen wird eine starke macht in europa zu werden wie zu zeiten von de daulle. j. chirac hat jetzt die mittel dazu und so wie ich den kenne wird er sie ausnutzen. warten wir mal 1 jahr ab.
     
  13. eman

    eman New Member

    Nur zur Erinnerung (kein Diskussionsargument):
    Hier geht es um den internationalen Gerichtshof, nicht um den europäischen Gerichtshof. Also um eine Einrichtung, die mit Hilfe der Amerikaner erschaffen wurde (Uno-Sicherheitsrat).
    So gesehen sind die Amis mehr als dreist. Hut ab. ;-))
     
  14. charly68

    charly68 Gast

    und ich meinte halt das die amis in nächster zeit nicht mehr so mit europa umspringen können wie sie es in der vergangenheit getan haben. bundeswehr rauf auf 500.00 mann die hälfte für die weltordnung und wir werden denen das fürchten lernen *gg* nicht umsonst drängen fast alle staaten das germany militärisch aufrüsten soll. die meinen wir hätten geld dazu *lol*
     
  15. 2112

    2112 Raucher

    Interessante These
    Er provoziert seine engsten Verbündeten und er sucht den Konflikt, auch mit Partnern: George Bush hat die Außenpolitik der USA verändert. Ausstieg aus dem Klimaprotokoll, Raketenabwehr, zuletzt die Kontroverse um den Internationalen Strafgerichtshof. Der Republikaner im Weißen Haus lotet das Verhältnis zur Weltgemeinschaft neu aus und setzt sie damit unter Druck.

    Ist nicht von Mir Gruß 2112
     
  16. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    Alleingänge sind typisch für eine Weltmacht - sonst wären sie keine.

    Bush hat auch nicht die Politik der USA verändert - höchstens pointiert.
    Die USA müssen auch niemand "unter Druck setzen" - da sie den Wind machen, drehen sich die Fahnen fast wie von selbst in die gewünschte Richtung.

    Mag man beweinen, ändert aber an der Sachlage nichts.
     
  17. Blaubeere

    Blaubeere Active Member

    Was für einen Dreck am Stecken muss das US-Militär haben, dass es den Strafgerichtshof fürchtet?
     
  18. Risk

    Risk New Member

    Die Sachlage nicht,da hast Du Recht .

    Aber meine Sacklage schon. ;-(
     
  19. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    s um's Prinzip, dass amerikanische Soldaten nach US-Recht und nicht nach UN-Recht behandelt werden.
     
  20. graphitto

    graphitto Wanderer

    Der Dreck heißt Krieg + "Kollateralschäden".
    Aber eigentlich geht es hier darum, das US-Militär a priori als über jeden Zweifel erhabene, blitzsaubere, und gerechteste Armee der Welt hinzustellen. Fehlt bloß noch daß die "Friedenstruppe" als vollkommen gewaltfrei dargestellt wird.
     

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