USB Stick formatieren?

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von bwoi2, 4. August 2007.

  1. bwoi2

    bwoi2 New Member

    Hallo,
    habe heute auch einen USB Stick Kingston 2 GB gekauft. (38 € bei Alternate)
    Wenn ich bei dem Festplattendienstprogramm auf Partitionieren gehe steht bei Format:
    MS-DOS Dateisystem (FAT 16). Unter Aussuchen steht aber nichts von FAT 32, was ja gebraucht wird.

    Was soll ich denn auswählen?

    Danke für einen Tipp...

    http://www.kingston.com/deroot/flash/dt_IIplusMigo.asp?id=2
     

    Anhänge:

  2. TomPo

    TomPo Active Member

    Wenn Du das FAT16 drauf lässt, kann sowohl WIN als auch OSX darauf zugreifen und damit umgehen. Formatierst Du hingegen mit dem FPD nach MS-DOS(Win), kann es unter Windows Probleme geben, und der Stick wird unter Umständen dann nicht mehr erkannt und WIN bietet dann an, ihn zu formatieren. Sind dann bereits Daten drauf, gehen die unweigerlich verloren. Besser das Format so drauf lassen.
     
  3. MacS

    MacS Active Member

    Warum willst du den Stick überhaubt formatieren? Der ist doch schon in dem Format, den du für den Datenaustausch mit einem PC brauchst. Es reicht, alles zu löschen, wenn du die Daten nicht mehr brauchst!

    Ein Umformatieren in das Mac-Format HFS Extended macht dann Sinn, wenn du nur zwischen Macs Daten transportieren willst. Dann aber hast du den Vorteil, dass das Speichern und Lesen deutlich schneller geht, wenn der Sticks selbst auch schnell ist, was leider bei vielen Sticks trotz USB 2 nicht der Fall ist.
     
  4. bwoi2

    bwoi2 New Member


    Moin,
    hab alle Daten die auf dem Stick waren gelöscht ( Exe und PDF Instruktionen).
    Hoffentlich war das richtig, ist jetzt nichts mehr auf dem Stick zusehen.
    Müßte aber doch noch was drauf sein, weil es 1.92 GB sind siehe Anhang.
    Es waren aber 2 GB die ich gekauft hatte. Versteh ich nicht....
     

    Anhänge:

  5. phil-o

    phil-o New Member

    Ich zitiere der Einfachheit halber mal aus der Wikipedia:

    "Das Byte ist eine relativ kleine Einheit. Ein Byte entspricht in vielen Fällen dem zum Speichern eines einzelnen Buchstabens nötigen Platz. Die Kapazität moderner Speichermedien liegt im Bereich einiger Milliarden Bytes. Deshalb werden größere Datenmengen üblicherweise zu übergeordneten Einheiten zusammengefasst, indem man dem Begriff Byte Einheitenvorsätze voranstellt. Eingebürgert haben sich dafür die Namen der SI-Präfixe (besonders Kilo, Mega, Giga), da die Binärpräfixe erst viel später eingeführt wurden. Man spricht dann von Kilobyte, Megabyte oder Gigabyte. Bezeichnungen wie Kilo-Oktett und Mega-Oktett sind im Deutschen ungebräuchlich, finden sich aber z. B. im Französischen. Eine Übersicht über die möglichen Einheitenvorsätze und deren Bedeutungen bietet die Tabelle am Anfang des Artikels.
    Die SI-Präfixe werden häufig in einer von der SI-Definition abweichenden Bedeutung verwendet, nämlich in der Bedeutung der Binärpräfixe als Zweierpotenz.
    SI-konform: 1 Kilo = 1.000 Einheiten, 1 Mega = 1.000.000 Einheiten, 1 Giga = 1.000.000.000 Einheiten, usw.
    Häufige Verwendung für Bytes: 1 Kilo = 1.024 Einheiten, 1 Mega = 1.048.576 Einheiten, 1 Giga = 1.073.741.824 Einheiten, usw.
    Zu dieser abweichenden Verwendung kam es dadurch, dass aus technischen Gründen Halbleiterspeicher üblicherweise in Größen von Zweierpotenzen hergestellt werden, die Binärpräfixe jedoch erst sehr spät eingeführt wurden und daher die SI-Präfixe in etwas ungenauer Weise für Zweierpotenzvielfache von Byte verwendet wurden. Das für die SI-Präfixe zuständige Internationale Büro für Maß und Gewicht (BIPM) rät von dieser nicht standardkonformen Verwendung der SI-Präfixe ausdrücklich ab und empfiehlt für die Bezeichnung von Zweierpotenzen die Binärpräfixe gemäß IEC 60027-2. [2] Trotzdem werden die SI-Präfixe besonders im nichtwissenschaftlichen Bereich häufig weiterhin in der Bedeutung der Binärpräfixe verwendet.
    Jedoch verwenden die Hersteller von Festplatten und DVD-Rohlingen die SI-Präfixe standardkonform, um die Kapazität ihrer Produkte anzugeben. Daraus ergibt sich beispielsweise das Problem, dass ein mit „4,7 GB“ ausgezeichneter DVD-Rohling vom Betriebssystem mit dem formal unterschiedlichen Wert von „4,38 GB“ erkannt wird."

    Übrigens musst du auch beim Löschen von Dateien auf dem Stick den "zentralen" Papierkorb auf dem Desktop leeren (hat nix mit dem Formatieren zu tun, sollte man aber trotzdem wissen, wenn man unsicher mit diesen Medien ist).

    Die Kapazität deines Sticks geht schon in Ordnung. Da gibt's nix weiter zu löschen.
     
  6. phil-o

    phil-o New Member

    Nur so nebenbei:

    Warum wundert dich die Kapazität des USB-Sticks, nicht aber die deiner Festplatten :confused:
     
  7. bwoi2

    bwoi2 New Member

    Das ist mir soeben auch aufgefallen, wurde aber durch deinen Beitrag
    auch von mir als Computerdummchen jetzt verstanden.

    Danke!
     
  8. MacS

    MacS Active Member

    Ein sehr wichtiger Hinweis, denn das ist der zentrale Unterschied zw. Windows und Mac! Bei Windows wirst du beim löschen gefragt, ob die Daten sofort und vollständig gelöscht werden sollen, weil es für die Wechselmedien generell keinen Papierkorb gibt, in dem die gelöschten Objekte zunächst gesammelt werden. Den Papierkorb gibt's ausschließlich nur für die Festplatte. Beim Mac haben aber alle beschreibbaren Medien einen Papierkorb, der aber nur einmal zentral im Dock angezeigt wird. Befindet sich im Papierkorb des Sticks etwas und der Stick wird gemountet, füllt sich plötzlich der Papierkorb im Dock. Wirft man den Stick wieder aus, ist der Papierkorb wieder leer. Das gilt allerdings nur dann, wenn der Papierkorb aller anderen gemonteten Volumes zu dem Zeitpunkt auch leer waren.
     
  9. phil-o

    phil-o New Member

    Einige der wenigen grauen Haare, die auf die Benutzung von MacOS zurückzuführen sind, habe ich dabei bekommen, dies für mich herauszufinden :augenring

    Aber: Was schmerzt, bleibt im Gedächtnis :moust:
     
  10. MacS

    MacS Active Member

    Ich kenne es nicht anders und habe mich eher immer bei Windows über die Nachfragen gewundert! Habe seit 1991 einen Mac und da arbeitete ich an der Uni noch auschließlich mit MS-DOS ohne grafischer Benutzeroberfläche. Windows setzte sich erst paar Jahre später durch und damit der Papierkorb auf dem PC.
     

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