ViaVoice Spracherkennung für Mac

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von savannah, 17. April 2001.

  1. nero

    nero New Member

    hi,

    ich kann dir zwar die antwort nicht geben habe aber mal einen frage wie zu frieden bist du mit ibm via voice?
    habe ich vor mir zu kaufen!
     
  2. savannah

    savannah New Member

    Hallo!
    Ich habe die Version 1.o von IBM's Viavoice.
    Diese Version scheint in punkto Spracherkennung nicht so ganz ausgereift zu sein...
    Gibt es ein Update zum Downloaden???
    Danke!
     
  3. savannah

    savannah New Member

    Hi Nero!
    Ich würde noch warten...
    Ich weiss nicht wie die ganz aktuellen Versionen laufen aber
    als diese Vesrion 1.0 rauskam wurde sie von der Fachpresse (auch im Desktoppublishing Bereich) in den Himmel gehoben.
    Ich halte das ganze (noch) für nicht ausgereift.
    Man braucht sehr viel Zeit und die Spracherkennung ist nicht O.K.!
    - warten!

    Peter
     
  4. nero

    nero New Member

    ok danke für denn tip
     
  5. spock

    spock New Member

    Hi savannah !
    Wenn es ein Update gibt, dann bei IBM - schau´mal dort auf der Internetseite.
    Ich finde übrigens, daß es ganz gut funktioniert - ist halt Training erforderlich und eine klare , langsame Aussprache; dann klappt es allerdings auch mit richtigem Fachchinesisch;
    Voraussetzung ist ein kompatibles, hochwertiges Mikrofon - deshalb wird ja meist ein Set geliefert;
    dass AndreasG (s. das andere posting zum Thema) mit externem Mic keinen Erfolg hatte, ist daher nicht erstaunlich;
    Ich habe jedenfalls zwei davon und ärgere mich, dass es am Cube nicht geht, weil ich keine USB Version habe (will einer vielleicht tauschen?)

    Gruß, spock
     
  6. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Hallo Spock

    Warum sollte ein externes Mikrofon nicht funktionieren? ViaVoice gab jeweils an, die Sprachqualität sei "hervorragend". Zudem ist das Mic ein relativ hochwertiges. Dann habe ich ausserdem noch versucht, das Mikrofon an die HiFi-Anlage anzuschliessen und dann über den Line-Ausgang auf den Mac zu gehen. Das wäre ja dann wohl von der Sound-Qualität kaum mehr zu überbieten.
    Das Resultat war aber in jedem Fall das selbe: Unbrauchbar.

    Ich hatte eher das Gefühl, das die Software fehlerhaft war bzw. ist. Beim Vorsprechen ging es z.B. über lange Strecken zügig voran, plötzlich aber wollte ViaVoice das Wort "tausende" nicht erkennen. Ich habe daraufhin eine halbe Stunde lang versucht, dieses Wort vorzusprechen (überspringen geht ja nicht), ViaVoice blieb einfach an diesem Wort hängen. Plötzlich aber ging es weiter, als ob nie was gewesen wäre. Bei zweiten Vorlesen des selben Textes hin ViaVoice dann an einer ganz anderen Stelle am Wort "der".

    Zudem: Hast Du schon mal eine Mac-Software gesehen, die es explizit verbietet, in ein anderes Verzeichnis verschoben zu werden, oder die unbdingt virtuellen Speicher will, obwohl ich 192MB physikalisch eingebaut habe? Das klingt für mich stark nach Windows.

    Man muss IBM zu Gute halten, dass die Applikation vom Benutzerinterface her wirklich sehr gut gelungen ist. Echtes Mac look-and-feel. Bei den inneren Werten von ViaVoice hingegen scheint IBM geschlampt zu haben. Meist ist es bei portierten Windows-Applikationen genau umgekehrt: Lausige Benuteroberfläche, sonst aber funktioniert's.

    Gruss
    Andreas
     
  7. Volker99

    Volker99 New Member

    manchmal kauft man sich eben Probleme und Zeitverschwendung ein. Hab den Mist mit der Spracherkennung auch auf Windoof probiert und war maßlos enttäuscht. Weil man den gesprochenen Text viel zu intensiv korrekturlesen und korrigieren muss. Verständnisprobleme gibts auch in Mengen. Schnell richtig tippen ist einfach geiler.
    Betr. ViaVoice: Man ist ja schon froh als Macinaner, wenn es mal eine erprobte Windows-Standardsoftware für den Mac -in deusch- zu einem annehmbaren Preis gibt. Dass sie dann auch noch gut funktioniert, ist wahrscheinlich zu viel verlangt.
     
  8. spock

    spock New Member

    Hallo AndreasG !
    Sicher ist das für den Mac angebotene ViaVoice nicht ausgereift - umso wichtiger kann daher jedoch die Kompatibilität zum Mikro sein; die Sprach erkennung spielt sich schließlich in einem engeren Frequenzbereich ab, als der HiFi-Standard; bestimmte Frequenzen sind dabei verzichtbar und führen im Zweifelsfall zu störenden Interferenzen etc.;
    der Verweis beim ViaVoice Set auf das "Andrea NC 71"-Mikro lässt vermuten, dass hier die Parameter auf die Software abgestimmt sind (oder umgekehrt);
    Was ViaVoice leisten kann, sehe ich zu Zeit in unserer Klinik, wo die Spracherkennungssoftware zum Diktat von Arztbriefen (mit reichlich Fremdwörtern versteht sich) eingeführt wird; dieses ist natürlich eine durch professionelle Anbieter "getunte" Version, die unter Windows Nt läuft - aber das nicht schlecht !
    Die Hardware ist dabei eher durchschnittlich (Handmikro mit Rec-Taste wie beim alten Diktaphone);

    Hoffen wir , dass es in Zukunft von IBM entsprechende Updates für den Mac gibt

    Gruß, spock
     

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