Video TS in anderes Format

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von joke31, 7. Juni 2007.

  1. joke31

    joke31 New Member

    Hallo liebe Macianer!

    Ich möchte von einer DVD (gemacht mit einer digitalen Videokamera) die Videodaten, die dort in Video_TS gespeichert sind in ein Format (avi, mpeg…) umwandeln und nach iMovie importieren.
    Wie geht das oder welches Programm brauch ich (kostenlos wäre toll)

    Joke31
     
  2. MAColution

    MAColution New Member

    Du lädst dir das Programm MPEG Streamclip (Freeware) hier runter:
    http://www.versiontracker.com/dyn/moreinfo/macosx/24055

    Danach nimmst du die .vob Dateien aus deinem Video_TS Ordner und läst sie dort per Drag and Drop reinfallen. Dann kannst du in vielen Formaten umkonvertieren.
     
  3. MacS

    MacS Active Member

    Zusätzlich zu MPEG-Streamclip wird aber noch das kostenpflichtige MPEG2-Plug-In für QT von Apple notwendig. Kostenpunkt: ca. 20Eu.
     
  4. MAColution

    MAColution New Member

    Nicht ganz. Ich habe das Mpeg-Plugin auch nicht. Wenn ich es in eine SVCD umwandeln will, nehme ich ffmpeg. Klappt auch ohne das PlugIn.
     
  5. MacS

    MacS Active Member

    Was soll denn diese Bemerkung?

    1. Ein Video-TS-Ordner enthält immer gemuxtes MPEG2. Ergo brauchst du mit MPEG-Streamclip, was du selbst zurecht empfiehlst, das QT-Plug-In von Apple

    2. Wenn du von VCDs sprichst, dann ist das immer MPEG1. SVCD ist allerdings nach meinem Kenntnisstand MPEG2, kann also dann auch nur mit Plug-In klappen.

    Außerdem: du predigst Wasser und trinkst selbst Wein? Will sagen: du empfiehlst MPEG-Streamclip und selbst nutzt ffMPEG? Hast du Streamclip je genutzt?
     
  6. MAColution

    MAColution New Member

    Ja, wenn ich eine Video_TS Ordner habe, dann habe ich keine mpeg Daten sondern .vob Files. Diese vob Files lade ich in MPEG Streamclip und konvertiere das in mpg Dateien. Da ich aber immer damit Probleme mit dem brennen hatte, kodiere ich sie in "richtige" mpg, will heißen in SVCD-Format.

    Ich mache das schon so seit einem halben Jahr und das klappt dann auch immer auf jeden DVD-Player. Habe so schon bestimmt 50 Videodateien bearbeitet und glaube mir, ich habe am Anfang vieles ausprobiert, aber nur so hatte ich das beste Ergebnis und keinerlei Probleme! Das heißt auch, daß ich das PlugIn NICHT habe! MPEG Streamclip ist dann zwar am meckern und es erscheint im Fenster kein Bild, aber die Videodaten verarbeitet er trotzdem!
     
  7. macguinnie

    macguinnie New Member

    .vob Dateien im Video TS Ordner liegen im MPEG2 Format vor! Alles andere ist Blödsinn! SVCD ist MPEG1!
     
  8. MAColution

    MAColution New Member

    Das mag ja sein. Die .vob Dateien sind ja nur der Container. Um sie wieder als wirkliche mpg-Dateien zu bekommen benutze ich ja Streamclip. Das Problem, was ich nur festgestellt hatte war, daß verschiedene DVD Player die als SVCD gebrannten Dateien nicht angenommen hatten, weil sie im falschen Format vorlagen. DVD hat ja eine Auflösung wenn ich mich nicht täusche von 760x576. SVCD ist ja kleiner und manche DVD Player können die SVCD´s dann nicht erkennen, weil die eine falsche Auflösung hat.

    Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Will ja hier kein Streit deswegen. Habe mich vielleicht auch ein wenig falsch ausgedrückt. Falls das so sein sollte, dann sorry.
     
  9. derbaer

    derbaer New Member

    nja macgünni hat schon Recht, Vob.dateien sind in mpeg2 codiert. Ich benutze allerdings auch Streamclip - mit Apple Plug-in - um die vob.dateien zu editieren, z.B. Werbepausen zu entfernen, und sichere sie dann als mpeg-datei. Dabei wird aber nichts umkodiert, sondern nur die Videodatei unter Anpassung des Timecodes von Streamclip gesichert...die Dateiendung ist dann .mpeg, dass hat aber nichts mit einer Codierung zu tun^^.

    Andernfalls wäre mein iMac G5 ein Video-Kodier-Monster, schafft er es doch innerhalb von 2 min ein 40 min Video in mpeg2 zu kodieren.
     
  10. iStoffel

    iStoffel New Member

    Boa, hier schreiben ja richtige Profis… hö. Lustig.

    @macguinnie: Falsch. DVD-Video unterstützt auch MPEG1, verpackt in einer VOB-Datei. SVCD ist MPEG2, VCD ist MPEG1.

    http://www.dvddemystifiziert.de

    @MAColution: PAL hat eine Auflösung von 720 Pixel x 576 Pixel (Bei DVD-Video)

    @joke31: Probier mal HandBrake, das Programm konvertiert dir den VIDEO_TS-Ordner in MPEG4. Das sollte iMovie lesen und bearbeiten können.
     
  11. TomPo

    TomPo Active Member

    VCD

    Das normale VideoCD Format hat eine Auflösung von 352x288 Bildpunkten bei einer festen Datenrate von 1150 Kbits Video und 224 Kbits Audio. Dies entspricht so ziemlich genau der einfachen Abspielgeschwindigkeit einer normalen CD. Als Mpeg Format wird Mpeg1 verwendet. Wir nennen dieses Format für gewöhnlich VCD. Es ist offiziell spezifiziert und hat sich als weltweiter Standard etabliert, bietet jedoch nur eine relativ unscharfe und bei starken Bewegungen von sogenannten Artefakten durchsetzte Bildqualität.

    DVCD

    Durch Erhöhung der Video Bitrate, die eine schnellere Abspielgeschwindigkeit vorraussetzt, auf bis zu 3000Kbits kann man bei gleicher Auflösung und Audiobitrate, abhängig vom verwendeten Encoder, erorm an Qualität gewinnen. Die bei 1150Kbits Video auftretenden Bewegungs-Artefakte verschwinden bei ca. 2000Kbits fast völlig und lassen das Bild homogener und auch ein wenig schärfer erscheinen. Allerdings ist die verwendete Auflösung von 352x288 Punkten immer noch nur ca. 1/4tel von der normalen PAL Videoauflösung. Einen Schärfequantensprung darf man sich also von reiner Erhöhung der Datenrate nicht erwarten. Entgegen der bekannten Bezeichnung XVCD nennen wir dieses Zwischenformat einfach mal DVCD, welches für VCD bei erhöhter Datendichte stehen soll.

    Daß viele DVD Player mit einer erhöhten Datenrate klarkommen ist das Verdienst tolerant geschriebenen Player-Software, die den jeweiligen Mpeg Decoder ansteuert. Man darf davon ausgehen, daß alle bekannten Mpeg Decoder theoretisch in der Lage wären die vielen Abarten des VCD Formats wiederzugeben, lediglich Beschränkungen innerhalb der Firmware machen dies oft zunichte.

    XVCD

    In Punkto Mpeg1 ist aber noch längst nicht das Ende der Möglichkeiten erreicht. Macht man sich zunutze, daß der Mpeg Decoder im Player auch das SVCD beherrscht, welches eine Auflösung von 480x576 Bildpunkte hat, und in den meisten Fällen auch DVDs in einer Auflösung von 720x576 spielt, liegt es nahe einfach mal Auflösung und Datenrate zu erhöhen, nur um zu sehen was passiert. Und tatsächlich ist es mit einigen Playern möglich VCDs, die Mpeg1 basiert sind, in einer Auflösung von 480x576 und erhöhter Datenrate abzuspielen. Dies nennen wir jetzt mal XVCD, welches oft auch in einer Auflösung von 352x576 funktioniert. Der Qualitätsgewinn ist enorm. Verwendet man dazu noch Datenraten jenseits 2000Kbits für Video ist das Bild durchaus Digital-TV tauglich und von unerfahrenen Video-Emporkömmlingen gar nicht von DVD zu unterscheiden.

    Ein Nachteil des zuletzt erklärten XVCD Formats ist eine etwas wacklige Kompatibilität zu vielen Playern, die je nach Lust und Laune der Firmwarepgrogrammierer ihren Dienst von Anfang an oder nach einem Software-Update verweigern können. Dies hängt unter anderem damit zusammen, daß die Software auf einmal doch davon ausgeht, es handelt sich bei einer VCD um die Standard-Auflösung von 352x288 Punkten. Versucht der Decoder nun die unerwartet hohe Auflösung mit falschen Parametern zu skalieren bekommt man meist nur Pixelmüll auf den Bildschirm. Die älteren SAMPO Player mit ESS Chipsatz z.B. hatten damit keine Probleme, aber alle Zoran Chipsatz basierten Player können diese XVCDs von vornherein schon gar nicht abspielen.

    SXVCD

    Um das interessante XVCD Format dennoch auf den meisten DVD Playern zum laufen zu bringen bedient man sich eines kleinen Tricks. Und zwar wird dieses Mpeg1 Format in einer Auflösung von 480x576, welche ja genau der standard SVCD Auflösung entspricht, einfach als SVCD "gemuxt" und als ebensolche auch gebrannt. Dies geht mit den Programmen BBMPEG und Nero5.x. Dabei fügt man die Audio und Videodaten mit BBMPEG als SVCD kompatiblen Stream zusammen und brennt anschließend das ganze mit Nero 5.x im SVCD Format. Der DVD Player erkennt dann SVCD und spielt einfach den Mpeg1 Stream ab, als ob er nichts anderes erwartet hätte. Diese sog. SXVCDs laufen auf erstaunlich vielen DVD Playern, die nur normales VCD und SVCD beherrschen.

    Der große Nachteil von XVCD und SXVCD ist, daß sie auf zukünftigen Playern aufgrund ihres relativ weit vom Standard abweichenden Formats mal nicht mehr funktionieren könnten. Die Gefahr besteht bei der aktuellen Generation der Player zwar nicht, aber 100% sicher kann man sich trotzdem nicht sein.

    SVCD

    Mit dem SVCD Format, welches in den Grundzügen von den Chinesen erfunden wurde, einmal VCD 3.0 hiess, und irgendwann in Super Video CD umgetauft und von Philips "definiert" wurde, ging man einen wesentlichen Schritt weiter. Im Gegensatz zu Mpeg1 verwendet man bei SVCD das Mpeg2 Format, welches auch bei DVD und Digital TV (DVB) verwendet wird. Das Mpeg2 Format bietet eine höhere Auflösung bis zu 720x576 Punkten und verbesserte Komprimierungs-Methoden, die sich gerade bei hohen Datenraten durch exzellente Bildschärfe und Homogenität auszeichnen. Das Standard SVCD Format beschränkt sich auf eine Auflösung von 480x576 Punkten bei Bitraten von bis zu 2600 Kbits für Video. Die Gesamtdatenrate entspricht ungefähr der zweifachen CD Geschwindigkeit. Zudem führte man mit dem Mpeg2 Format die sogenannte Variable Bitrate = VBR ein. Im Gegensatz zur Konstanten Bitrate = CBR hat der Encoder die Möglichkeit mehr Bits für bewegungsintensive Stellen zu verwenden, und Bits zu sparen, wenn Bildinhalte gleich bleiben. Insgesamt kann man mit VBR die Bildqualität deutlich erhöhen. Allerdings ist die subjektive Bildqualität von SVCD/Mpeg2 unter 2000Kbits sichtbar schlechter als z.B. SXVCD/Mpeg1, welches eine auf geringe Datenraten abgestimmte Encodierung benutzt.

    DSVCD

    Natürlich liegt es nahe, auch beim SVCD Format die Datenrate zu erhöhen, um bessere Qualität erreichen zu können. Das SVCD Zwischenformat mit erhöhter Datenrate nennen wir einmal DSVCD. Es gibt eine Reihe DVD Player, die DSVCDs mit bis zu 5000 Kbits abspielen können: Amoisonic 8506F, Cyberhome M212, SAMWIN 2200, VTREK 9901B z.B. Dieses Format ist besonders interessant, weil es zum einen noch relativ nahe am SVCD Standard liegt und zum anderen von einigen PayTV Sendern wie PremiereWorld verwendet wird. Mit geeigneter Hardware und einigen Hilfsprogrammen ist es möglich ohne langwierige Umwandlungsrechnereien DSVCDs direkt von PayTV zu erstellen. Leider halten sich einige SVCD fähige Markenplayer wie der Philips DVD711 zu genau an den Standard, womit sie für solche Zwecke leider unbrauchbar werden. Aufgrund der aktuellen Rohlingkapazitäten von bis zu 985MB je Scheibe wäre es wenig sinnvoll sich an die 2600Kbits Beschränkung zu halten. Dazu kommt noch, daß 2600 Kbits selbst bei Verwendung von VBR manchmal nur zu unbefriedigenden Ergebnissen führt, wenn das Ausgangsmaterial etwas schlechter ist, oder von analoger Quelle kommt. Aufnahmen von Video mit der DVD Master von FAST/Dazzle sollte man schon mit mindestens 3000Kbits machen, um die Originalqualität einigermassen zu erhalten. Möchte man allerdings VHS Tapes auf DSVCD sichern, empfiehlt sich eine Datenrate über 4000 Kbits.

    XSVCD

    Das Mpeg2 Format erlaubt allerdings auch andere Auflösungen wie z.B. 352x576, welche aufgrund der Verwandschaft zu VCD auf 95% aller SVCD fähigen Player läuft. Desweiteren darf die Mpeg2 Auflösung bis zu 720x576 Bildpunkten betragen. Dies ist allerdings nicht mehr SVCD kompatibel. Folgende Zwischenauflösungen sind bekannt, und werden auch von vielen DVB Sendern verwendet: 528x576, 544x576, 704x576 und 720x576. Leider sind solche Auflösungen in den SVCD Spezifikationen nicht vorgesehen, und trotzdem sind einige (wenige) DVD Player wie z.b. Cyberhome M212 und Sherwood V-756 in der Lage solche XSVCDs abzuspielen. Theoretisch wären die meisten DVD Player in der Lage dieses Pseudoformat abzuspielen, da die Mpeg Decoder damit kaum ein Problem haben dürften. Leider verhindert auch hier die Firmware diese erweiterte Kompatibilität. Es bleibt zu hoffen, daß die Hersteller der Chipsätze und Player erkennen, daß es in Zukunft wichtig sein könnte auch DVB Auflösungen zu beherrschen.

    Audio Formate

    In den Spezifikationen des VCD Formats wurde 224 Kbits bei 44.1 Khz und einer Stereospur als Audio Format festgelegt. Beim SVCD Format ging man einen Schritt weiter und erlaubt von 32 bis 384 Kbits Audio bei maximaler Verwendung von 2 Stereo oder 4 Monospuren. Die meisten SVCD fähigen DVD Player sind zudem in der Lage auch 48 KHz abzuspielen, welches von fast allen DVB Sendern und auch von DVD verwendet wird. Grundsätzlich macht der Ton die wenigsten Probleme. In der folgenden Tabelle wird deswegen bei jedem Zwischenformat auch von abweichenden Audio Formaten ausgegangen.

    Übersicht Format Auflösung Video-Datenrate Audioformat Beschreibung
    VCD 352 x 288 1150 Kbits CBR 224 Kbits/44.1Khz Standard VCD Format lt. Spezifikation
    DVCD 352 x 288 variabel CBR variabel VCD mit erhöhter Datenrate
    S/XVCD 352 x 576/
    480 x 576 variabel CBR variabel VCD mit erhöhter Datenrate und erweiterter Auflösung.
    SXVCD wie XVCD, nur im SVCD Format gebrannt.
    SVCD 480 x 576 2600 Kbits CBR o. VBR 38 bis 384 Kbits/44.1 KHz Standard SVCD Format lt. Spezifikation
    DSVCD 480 x 576 variabel CBR oder VBR variabel SVCD mit erhöhter Datenrate
    XSVCD variabel variabel CBR oder VBR variabel SVCD mit alternativen Auflösungen und erhöhter Datenrate
     
  12. TomPo

    TomPo Active Member

    Videoformate

    Die Videodaten einer DVD liegen normalerweise als MPEG-2-komprimierter Datenstrom vor. Das ältere MPEG-1-Format der Video-CD wird ebenfalls unterstützt, hat jedoch kaum praktische Bedeutung. Der Standard sieht eine Datenrate für Audio und Video von insgesamt bis zu 9,8 MBit/s vor.

    PAL-DVDs (z. B. in Europa verwendet) bieten eine Auflösung von 704×576/720×576 Bildpunkten mit einer Bildfrequenz von 25 Hz, während die im amerikanischen Raum und in Japan verbreiteten NTSC-DVDs eine Auflösung von 704×480/720×480 Punkten bei einer Frequenz von 29,97 Hz aufweisen. Auf NTSC-DVDs können Videos jedoch auch in 23,976 Hz vorliegen, und ein Flag im Videostrom teilt dem Ausgabegerät mit, welche Halbbilder es doppelt zeigen kann, um auf die für NTSC-Ausgabe nötigen 29,97 Hz zu kommen. Gesonderte SECAM-DVDs existieren nicht, da sich PAL und SECAM lediglich in der Farbkodierung, nicht aber in Auflösung und Bildfrequenz unterscheiden, und die Farbkodierung nicht auf der DVD gespeichert, sondern erst bei Bedarf im Player erzeugt wird.

    Auf DVD-Videos kann Video in Halbbildern (50 pro Sekunde bei PAL; 59,94 pro Sekunde bei NTSC) oder Vollbildern vorliegen. Damit Ausgabegeräte, die nur in Vollbildern bei der nötigen Bildfrequenz arbeiten können, die Bilder besser darstellen können, kann im Videostrom markiert werden, welche Halbbilder zusammengehören und zusammengesetzt ein Vollbild ergeben.

    Pixel sind auf einer DVD nicht quadratisch. Die Auflösungen 704×576 und 704×480 erzeugen beide ein Bild mit einem Seitenverhältnis von exakt 4:3. Die Auflösungen 720×576 und 720×480 benutzen die gleichen Pixel, das heißt, sie erzeugen ein Bild, das etwas breiter als 4:3 ist. 352×576 und 352×480 benutzen doppelt so breite Pixel, so dass diese auch ein exaktes 4:3-Bild erzeugen. 352×288 und 352×240 benutzen wiederum doppelt so breite und doppelt so hohe Pixel wie 704×576 und 704×480, so dass ein gleich großes Bild mit einem Viertel an Auflösung entsteht.

    In den Auflösungen 720×576, 720×480, 704×576 und 704×480 kann man Videos anamorph speichern. Anamorphe Speicherung bedeutet, dass ein 16:9-Video in ein 4:3-Bild gequetscht wird und bei der Wiedergabe wieder entzerrt wird. Dadurch benötigt man bei der Speicherung keine schwarzen Balken oben und unten (auch Letterboxing genannt). Bei der Wiedergabe auf 4:3-Fernsehern wird das Bild vom DVD-Player vertikal gestaucht und die schwarzen Balken erzeugt. Wenn das Bild aber auf einem 16:9-Fernseher ausgegeben wird, wird das Bild mit den vollen 576 bzw. 480 Zeilen zum Fernseher übertragen und dort auf volle Breite gezerrt. Dadurch hat man auf 16:9-Fernsehern eine höhere Auflösung, als wenn das Video nicht anamorph gespeichert wäre.

    Quelle: Internet/Google
     

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