Warum die Musikindustrie Geld braucht

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von maiden, 16. Oktober 2005.

  1. maiden

    maiden Lever duat us slav

    Spiegel:

    [font=Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif][size=-1]SPRINGSTEEN-VERTRAG

    [size=+1] Bertelsmann will Sony-BMG-Chef feuern
    [/size] [size=-1]
    Ein überteuerter Millionendeal droht dem Chef des zweitgrößten Plattenkonzerns der Welt den Job zu kosten: Er hatte mit Bruce Springsteen Verträge über 114 Millionen Dollar abgeschlossen.
    [/size]
    Hamburg - Bereits im Sommer hatte Sony- BMG-Chef Andrew Lack einen der fünf teuersten Plattenverträge der Musikgeschichte mit Springsteen ausgehandelt - jedoch ohne den Mutterkonzern Bertelsmann vorher über die Ausmaße des Deals zu informieren. Insgesamt belaufen sich die Verpflichtungen gegenüber dem US-Rocker auf 114 Millionen Dollar, wie mehrere Bertelsmann-Topmanager bestätigen.

    Rekordhalter ist neben Michael Jackson immer noch Robbie Williams, der für vier Alben rund 127 Millionen Euro erhalten soll. Bei Bertelsmann, dem genau wie Sony 50 Prozent des Unternehmens gehören, reagierte man jedoch entsetzt über die gigantische Summe, die Springsteen angesichts seiner schon lange schwindenden Plattenverkäufe wohl nie nur annähernd einspielen wird. Trotzdem soll der Rockstar allein als Vertragsbonus und Vorschuss 61 Millionen Dollar kassieren.

    Der von Sony berufene Sony-BMG-Chef Lack steht bei Bertelsmann schon seit Monaten wegen seines Führungsstils und schlechter Marktanteile in der Kritik. Mit dem eigenmächtigen Deal hatte Lack bei den deutschen Gesellschaftern endgültig verspielt: Vor sechs Wochen bereits traf sich Bertelsmann- Chef Gunter Thielen mit Sony-Chef Howard Stringer, um die Absetzung Lacks einzufordern.

    Bei einem erneuten Treffen am Samstag vor zwei Wochen an einem New Yorker Flughafen erneuerte Thielen nach Informationen des SPIEGEL seine Forderung. Sony-Chef Stringer habe Lack offenbar nicht klar machen können, dass der Vertrauensbruch irreparabel sei, heißt es bei Bertelsmann. Thielen zeigte seinen Unmut deutlich, als er sich am vergangenen Mittwoch mit dem Plattenmanager in der Gütersloher Konzernzentrale traf. Das letzte Wort über Lacks Zukunft hat jedoch Sony: Der japanische Konzern darf bis 2009 über den Vorstandsvorsitzenden des Plattenkonzerns bestimmen.[/size][/font]
     
  2. sandretto

    sandretto Gast

    Aber Hauptsache DRM ist drin, und die Blind-Fuzzis stürmen die MusicStores, und hamstern kastrierten Schall.
     
  3. macKnall

    macKnall Halbtagsphilosoph

    Der ist echt gut!!
     

Diese Seite empfehlen