Was macht eine Optimierung wirklich?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von MacGenie, 18. Mai 2005.

  1. MacGenie

    MacGenie Quad Mac User

    Was macht wirklich eine Optimierung nach der Installation von bestimmten Updates?

    Was wird verändert?

    Wer weiss mehr?
     
  2. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    Ist so was ähnliches wie das gute alte Schreibtischaufräumen zu 9-Zeiten. Die Programmverknüpfungen werden überprüft und aktualisiert und das ganze Zeuchs in den Unix-Eingeweiden wird neu zusammengerührt und -geschüttelt.


    Gut, das war jetzt etwas laienhaft beschrieben, aber mehr muss man nicht wissen. Den Rest weiß der Mac eh besser. :moust:
     
  3. Lou Kash

    Lou Kash New Member

    Wenn das Installationsprogramm aktiv ist, gehe zu Ablage Menü > Protokoll einblenden, dann wähle aus dessen Popup-Menü "Alles einblenden". Schon siehst du laufend, was die Installation gerade tut.

    Wenn du vor der Installation sehen willst, welche Dateien installiert werden, wähle Ablage > Dateien einblenden (erst ab "Zielvolume wählen" verfügbar).
     
  4. gratefulmac

    gratefulmac New Member

    "Optimieren" ist ein etwas schwammiger aber einprägsamer Begriff.
    Hier ,in diesem Fall, ist konkret das "Prebinding" gemeint.
    Es werden Verknüpfungen mit anderen existierenden Programmen im System erstellt.Teilweise, wenn notwendig, werden Systembibliotheken mit neuen Informationen beliefert, die dann den Programmen bestimmte Informationen geben können.
    Der Vorteil des Prebinding ist der, das ein Programm sich nicht erst in dem Moment seine Informationen zusammensuchen muß wenn es geöffnet wird.
    Damit wird die Startzeit des Programms verkürzt.

    Insofern kann man dann doch wieder von "optimieren" sprechen.

    Kleines Beispiel:

    Wenn man das Programm "mail" nutzen möchte, so will man nicht nur den blanken Text lesen sondern auch flugs die mitgeschickten Anhänge.
    Diese darzustellen braucht es aber ein anderes Programm (z.B Vorschau).
    In 10.4 kann man sogar direkt eine diashow in "mail"starten.
    Um das alles so schön schnell hinzubekommen und den verwöhnten User nicht mit dem öffnen der anderen dazu benötigten Programme zu belasten,werden beim start von "mail" Informationen dem System gegeben, was es noch im Hintergrund bereithalten soll.
    Das System kann dann schon, unbemerkt vom User, Ressourcen für einen eventuellen Speicherbedarf zusätzlicher Apps bereithalten oder den anderen Apps den Wink geben : macht euch fertig ihr seid gleich gefragt".

    Der Vorteil von den Verknüpfungen liegt also auf der Hand:
    schnellerer Start des App.
    Ressourcen einzelner Apps werden geteilt
    das Zusammenspiel der Programme insgesamt ist userfreundlich
     

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