Welches Profil für Grayscale?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von ab, 31. März 2004.

  1. ab

    ab New Member

    guten morgen

    welches profil empfiehlt die gemeinde für grayscale tifs? (rgb nehmen wir das von eci).

    danke
    ab
     
  2. Macci

    Macci ausgewandert.

    das selbe.
     
  3. Agent Orange

    Agent Orange New Member

    Ich würde prinzipiell ohne Profil arbeiten bzw. ich würde nicht nur sondern ich tue's auch. Macht errfahrungsgemäss mehr Ärger als es Nutzen bringt.
     
  4. ab

    ab New Member

    mmmh ... und weshalb bietet adobe eine eigene rubrik für graustufenprofile an?

    ab
     
  5. thosiw

    thosiw New Member

    Profil würd ich auch keins einbetten, aber einen Tonwertzuwachs von 15 - 20 % bei Graustufen oder Schmuckfarben würde ich bei der Darstellungsoption berücksichtigen. Wird aber ab PS6 denke ich schon vorgegeben.

    Thosi
     
  6. Macci

    Macci ausgewandert.

    damit du spezielle Profile (so vorhanden) einbinden kannst.
     
  7. ab

    ab New Member

    grayscale ohne profil? den armen drucker orientierungslos verzweifeln lassen?

    ab
     
  8. Agent Orange

    Agent Orange New Member

    Warum? Bild proofen --> Druck wie Proof -->feddich!

    Wir fertigen hier hochwertige Kataloge, Prospekte etc. Da wird nirgendwo ein Profil eingebunden. Spannend wird es erst, wenn Du Profile einbindest und später in einer anderen Druckerei druckst...
     
  9. Macci

    Macci ausgewandert.

    Aber das verwendete ECI-Profil ist druckereiunabhängig - ob es die Druckerei verwendet, ist ihr Problem ;)
     
  10. Tambo

    Tambo New Member

    ick versteh dat auch ned, wieso ne Profilkonvertierung so ein prob sein soll....
    iss doch 1 (in Worten. ...ein...) Mausklick. Zuviel von ner Druckerei verlangt?
     
  11. Agent Orange

    Agent Orange New Member

    Doch, das ist ein Problem.
    Beispiel: Du druckst irgendetwas im normalen Bogenoffset 60er Raster. Jede Druckmaschine hat einen anderen Druckzuwachs. Ergo solltest Du von der Druckerei ein Farbprofil bekommen, welches auf die Maschine abgestimmt ist. Dieses Profil wird dann bei den Bildern verwendet und auch beim proofen. So weit so gut. In 4 Wochen druckst Du einige Bilder aus diesem "irgendetwas" im 70er Raster bei einer anderen Druckerei. Bei Deinen Bildern ist aber das Profil der anderen Druckerei hinterlegt, ebenso im Proof. Dies hat zur Folge, dass Bilder, Proof und Druckergebnis nicht zueinander passen! Und genau das ist das Problem. Jetzt fängst Du wieder von vorne an, Profile in die Bilder zu rechnen, obwohl die Bilder eigentlich o.k. waren. Bei 3-4 Bildern kein Thema. Hast Du aber einen Katalog mit 120 Seiten, jeweils mit 4-5 Bildern pro Seite - viel Spaß!

    Lösung: Bilder ohne Profile. Bild passt zum Proof, Proof passt zum Druck. Hat die Druckerei einen enormen Druckzuwachs (was eigentlich nicht sein sollte) regeln die das intern. Ist auch nicht dein Problem. Jetzt kannst Du die Bilder im 60er, 70er, 80er Raster, im Bogen- oder Rollenoffset drucken und sie sehen immer gleich aus.

    Yours
    Besserwisser:cool:
     
  12. Macci

    Macci ausgewandert.

    Der Weg könnte aber auch so aussehen:
    ECI-Profil im Bild
    wird beim Öffnen in der Druckerei in das spezielle "Maschinenprofil" umgewandelt

    da brauchst du niemanden, der sagt:"Ja, sieht aus wie der Proof."

    :D

    und du kannst mit Farbmanagment auf jeder Maschine in jedem Raster drucken und es sieht immer gleich aus, ganz gleich, ob die Druckerei in Karlsruhe oder Rostock steht.
     
  13. Agent Orange

    Agent Orange New Member

    Theoretisch ja, praktisch nein! Glaubs mir ich hab so ne Sch... bereits hinter mir;)
    Ohne Profil kann jeder drucken, mit Profil nur theoretisch jeder:rolleyes:
     
  14. Macci

    Macci ausgewandert.

    Hihi, der klingt gut... :D
     
  15. ab

    ab New Member

    na denn. danke. wir testen jetzt für grayscale ein paar profile und schauen mal, was rauskommt.

    und ganz ohne profil: da wir mit den gleichen bildern auf verschiedene medien gehen und diese alle ihre eigenen fingerprints im rip haben, können wir gar nicht ohne profil fahren. der arme rip würde durchdrehen. so aber sehen wir auf dem monitor, was hinten tatsächlich rauskommt. egal ob auf seide oder auf klopapier (2lagig).

    ab
     
  16. Tambo

    Tambo New Member

    Der IST gut :tongue:
     
  17. bus

    bus New Member

    Was solln das?? Bilder kriegen normalerweise eine Beschreibung ihrer Herkunft verpasst, also Scanner oder ggf. Monitor, sonst nix. Wenn du dich früh auf eine Druckerei per Konvertierung/Zuweisung festlegst, kannst du später natürlich nicht mehr wechseln. Offene Produktionsumgebungen verlangen halt eine späte Festlegung und funktionieren nur mit Farbmanagement. Dazu brauchst du nun einmal ICC-Profile.
     
  18. Agent Orange

    Agent Orange New Member

    Sehe ich nicht so:rolleyes:
     
  19. bus

    bus New Member

    Macht man das in Karlsruhe so? Dort war ich doch kürzlich auf dem Forumstreffen, wo jeder neue oder unbekannte nach seinem Nick gefragt wird. immi666 aus dem MacUp-Forum verwirrte mit der Antwort: Sag ich nicht! Später ließ die Fragerei nach, aber auch immi war mittlerweile von jedem irgendwo hingetan worden. So ist es auch in der Produktion. Wenn ein Bild ohne Herkunftsbeschreibung daherkommt, wird's im Verlauf der Weitergabe seiner Farben irgendwo eingeordnet, vielleicht im Arbeitsfarbraum des Ausgabe-Rechners. You cannot not communicate. (Paul Watzlawick)
     
  20. Agent Orange

    Agent Orange New Member

    Ich verstehe nicht so ganz, was die eigentliche Frage mit einem Nick zu tun hat:eek: Ausserdem bin ich nicht immi666:D
    Ich habe hier lediglich meine Meinung gesagt bzw. meine Erfahrung weitergegeben. Das hat nichts damit zu tun, ob man das in Karlsruhe so macht oder anderswo.:) Wenn Du anders arbeitest als ich - bitteschön. Ich werde meine Bilder auch weiterhin ohne Profil bearbeitet, weil es sich für mich einfach bewährt hat. Das macht halt jeder anders und das ist auch gut so.
     

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