wer gewinnt: indesign oder quark xpress?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von typneun, 11. Juli 2002.

  1. typneun

    typneun New Member

    tach auch!

    stöpsle grade mal wieder ein wenig in indesign rum , da ich es mir mit der designcollection eben gekauft habe, und entdecke immer wieder mal ein paar nette sachen, die es in xpress einfach nicht gibt und einen klasse schriftsatz ausmachen (optischer randausgleich, automatische ligaturen, schöner blocksatz, etc...)

    jetzt bin ich mal fein am grübeln, ob ich umsteigen soll, was natürlich nicht nur MEIN programm hier betrifft, sondern auch meine stammdruckerei, die zwar super druckt, aber deren druckvorstufe ist halt auch (druck-)vor-(stufen)sintflutlich, hehehehe...

    wie schauts denn bei euch profis aus? ich meine: die geschnwindigkeit unter os9 in ind is angenehm (in osx weniger), und die integration von ps, ai, golive etc. hat schon was, oder?
     
  2. schnabbel

    schnabbel New Member

    Ich bin von XPress komplett weg und mach alles nur noch in InDesign. Ich glaub in der Macwelt 6|02 war ein Vergleich drin. Auch da hat InDesign gewonnen.
    Vor kurzem hatte ich noch meine Bedenken wegen der Belichtung...
    http://forum.macwelt.de/cgi-bin/mac_forum/topic_show.pl?id=27675
    ... hat aber alles wunderbar geklappt.

    schnabbel
     
  3. typneun

    typneun New Member

    danke für den tipp: war ein recht informativer thread!!! ;-)

    dumm ist halt bei mir, dass ich in einer etwas kleineren stadt wohne und arbeite, wo sich nicht belichtungsstudio und druckereien aneinanderreihen, drum muss ich da schon ein wenig schauen "drucken sie gut und zu günstigen preisen? können sie pdfs belichten", und da gibt es meistens 2 verschiedene antworten...

    aber mal sehn, was die zukunft bringt (apple ein schnelles osx? pdf-workflow für meine kleine lieblingsdruckerei? farbmanagement, das soagr ich VOLL und GANZ durchblicke?) ;-))

    gute nacht!
     
  4. petervogel

    petervogel Active Member

    ich glaube, dass farmanagement noch keiner richtig durchblick; auch nicht diejenigen, die es behaupten. das ganze ist dazu viel zu kompliziert und unausgereift. stand mal ein artikel in einer page darüber.
    peter
     
  5. typneun

    typneun New Member

    tach auch!

    meine meinung - allerdings versuchen manche leute (meinstens die, die damit geld verdienen wollen) hartnäckig den eindruck machen zu wollen, das sei alles sehr einfach - man muss nur ....., und das ..... und jenes .... und hier noch ein bisschen....., und dort wahrscheinlich.....

    ich check das nich: die meisten agenturen haben garnicht das knowhow und die geduld unter grafikern (setzern vielleicht schon ;-)) für jede einzelne druckmaschine, jede einzelne druckerei, jedes einzelne papier eigene iccs zu verwenden... das ist doch ein einziges chaos dann, wenn grafiker nocht nur mit typo, dateiformaten und überfüllungen, sondern auch noch mit iccs rumpfuschen müssen...

    das klappt alles noch nicht... ich verlass mich derzeit auf mein gefühl vorm monitot, die farbwerte in photoshop, meinen 4c-farbfächer und das vernünftige farbzugeben in meiner hausdruckerei!
     
  6. petervogel

    petervogel Active Member

    stimme ich dir in allen punkten zu!
    bei mir dreht es sich ja in erster linie um fotos und daten auf fotopapier auszubelichten. ich habe mich mal in diese ganze color management sache vertieft und war letztendlich total verwirrt und hat mich auch nicht weiter gebracht. eine richtige konkrete anleitung, wie man die ganzen color sync einstellungen am rechner vornimmt gibt es ja bis heute nicht. alles nur sehr vage.
    da steht zum beispiel bei monitor profilen: wählen sie ihr monitorprofil aus. wenn kein icc profil für ihren monitor existiert, dann wählen sie eines, das ihrem monitor am nächsten kommt.????
    was soll das? damit ist doch der ganze sinn des color management schon hinfällig geworden.
    ich habe die kalibrierung des monis mit einigen testausdrucken auf konventionelle art gemacht und jetzt ist das was ich sehe auch genau das, was auf dem ausbelichteten fotopapier ist. so einen masterabzug gebe ich dann mit der datei ohne eingebettetes profil weiter. dann wissen die wenigstens, wie es aussehen soll und können das dann angleichen.
    peter
     
  7. aelgen

    aelgen New Member

    Hi,
    ich glaube es wird noch einige Zeit dauern, bis InDesign es schafft eine (zahlenmäßige) Konkurrenz zu Quark zu werden. Ich selbst arbeite jetzt seit ca 9 Jahren mit Quark und habe mich einfach daran gewöhnt. Habe InDesign auch schon ausprobiert aber ich komme nicht so damit klar, ist wahrscheinlich auch eine Gewöhnungssache. Die einzelnen Vor- und Nachteile der Programme muss jeder für sich und seine spezielle Arbeit herausfinden. Meinungen die das eine Programm in den Himmel loben und das Konkurrenzprodukt schlecht machen, sind für mich sowieso nicht relevant. Sicherlich werden solche Programme immer ihre eigenen "Fan-Gemeinden" haben, aber keines ist dermassen perfekt gemacht, dass man das andere einfach links liegen lassen könnte... man muss es einfach ausprobieren und dann entscheiden. Ausführliche Tests zeigen auch nur eine vielzahl von Funktionen auf die das eine hat und das andere vielleicht nicht... aber mal ehrlich, wer schöpft schon wirklich alle Möglichkeiten dieser Programme aus? Beide Programme sind "perfekt" genug um damit sehr ordentlich arbeiten zu können. Ich bleibe erstmal bei Quark (auch weil 90% unserer Lieferanten mit Quark arbeiten) aber bin trotzdem gerne bereit zwischendurchmal was neues zu testen.
    aelgen
     
  8. petervogel

    petervogel Active Member

    ich glaube, dass farmanagement noch keiner richtig durchblick; auch nicht diejenigen, die es behaupten. das ganze ist dazu viel zu kompliziert und unausgereift. stand mal ein artikel in einer page darüber.
    peter
     
  9. typneun

    typneun New Member

    tach auch!

    meine meinung - allerdings versuchen manche leute (meinstens die, die damit geld verdienen wollen) hartnäckig den eindruck machen zu wollen, das sei alles sehr einfach - man muss nur ....., und das ..... und jenes .... und hier noch ein bisschen....., und dort wahrscheinlich.....

    ich check das nich: die meisten agenturen haben garnicht das knowhow und die geduld unter grafikern (setzern vielleicht schon ;-)) für jede einzelne druckmaschine, jede einzelne druckerei, jedes einzelne papier eigene iccs zu verwenden... das ist doch ein einziges chaos dann, wenn grafiker nocht nur mit typo, dateiformaten und überfüllungen, sondern auch noch mit iccs rumpfuschen müssen...

    das klappt alles noch nicht... ich verlass mich derzeit auf mein gefühl vorm monitot, die farbwerte in photoshop, meinen 4c-farbfächer und das vernünftige farbzugeben in meiner hausdruckerei!
     
  10. petervogel

    petervogel Active Member

    stimme ich dir in allen punkten zu!
    bei mir dreht es sich ja in erster linie um fotos und daten auf fotopapier auszubelichten. ich habe mich mal in diese ganze color management sache vertieft und war letztendlich total verwirrt und hat mich auch nicht weiter gebracht. eine richtige konkrete anleitung, wie man die ganzen color sync einstellungen am rechner vornimmt gibt es ja bis heute nicht. alles nur sehr vage.
    da steht zum beispiel bei monitor profilen: wählen sie ihr monitorprofil aus. wenn kein icc profil für ihren monitor existiert, dann wählen sie eines, das ihrem monitor am nächsten kommt.????
    was soll das? damit ist doch der ganze sinn des color management schon hinfällig geworden.
    ich habe die kalibrierung des monis mit einigen testausdrucken auf konventionelle art gemacht und jetzt ist das was ich sehe auch genau das, was auf dem ausbelichteten fotopapier ist. so einen masterabzug gebe ich dann mit der datei ohne eingebettetes profil weiter. dann wissen die wenigstens, wie es aussehen soll und können das dann angleichen.
    peter
     
  11. aelgen

    aelgen New Member

    Hi,
    ich glaube es wird noch einige Zeit dauern, bis InDesign es schafft eine (zahlenmäßige) Konkurrenz zu Quark zu werden. Ich selbst arbeite jetzt seit ca 9 Jahren mit Quark und habe mich einfach daran gewöhnt. Habe InDesign auch schon ausprobiert aber ich komme nicht so damit klar, ist wahrscheinlich auch eine Gewöhnungssache. Die einzelnen Vor- und Nachteile der Programme muss jeder für sich und seine spezielle Arbeit herausfinden. Meinungen die das eine Programm in den Himmel loben und das Konkurrenzprodukt schlecht machen, sind für mich sowieso nicht relevant. Sicherlich werden solche Programme immer ihre eigenen "Fan-Gemeinden" haben, aber keines ist dermassen perfekt gemacht, dass man das andere einfach links liegen lassen könnte... man muss es einfach ausprobieren und dann entscheiden. Ausführliche Tests zeigen auch nur eine vielzahl von Funktionen auf die das eine hat und das andere vielleicht nicht... aber mal ehrlich, wer schöpft schon wirklich alle Möglichkeiten dieser Programme aus? Beide Programme sind "perfekt" genug um damit sehr ordentlich arbeiten zu können. Ich bleibe erstmal bei Quark (auch weil 90% unserer Lieferanten mit Quark arbeiten) aber bin trotzdem gerne bereit zwischendurchmal was neues zu testen.
    aelgen
     
  12. petervogel

    petervogel Active Member

    ich glaube, dass farmanagement noch keiner richtig durchblick; auch nicht diejenigen, die es behaupten. das ganze ist dazu viel zu kompliziert und unausgereift. stand mal ein artikel in einer page darüber.
    peter
     
  13. typneun

    typneun New Member

    tach auch!

    meine meinung - allerdings versuchen manche leute (meinstens die, die damit geld verdienen wollen) hartnäckig den eindruck machen zu wollen, das sei alles sehr einfach - man muss nur ....., und das ..... und jenes .... und hier noch ein bisschen....., und dort wahrscheinlich.....

    ich check das nich: die meisten agenturen haben garnicht das knowhow und die geduld unter grafikern (setzern vielleicht schon ;-)) für jede einzelne druckmaschine, jede einzelne druckerei, jedes einzelne papier eigene iccs zu verwenden... das ist doch ein einziges chaos dann, wenn grafiker nocht nur mit typo, dateiformaten und überfüllungen, sondern auch noch mit iccs rumpfuschen müssen...

    das klappt alles noch nicht... ich verlass mich derzeit auf mein gefühl vorm monitot, die farbwerte in photoshop, meinen 4c-farbfächer und das vernünftige farbzugeben in meiner hausdruckerei!
     
  14. petervogel

    petervogel Active Member

    stimme ich dir in allen punkten zu!
    bei mir dreht es sich ja in erster linie um fotos und daten auf fotopapier auszubelichten. ich habe mich mal in diese ganze color management sache vertieft und war letztendlich total verwirrt und hat mich auch nicht weiter gebracht. eine richtige konkrete anleitung, wie man die ganzen color sync einstellungen am rechner vornimmt gibt es ja bis heute nicht. alles nur sehr vage.
    da steht zum beispiel bei monitor profilen: wählen sie ihr monitorprofil aus. wenn kein icc profil für ihren monitor existiert, dann wählen sie eines, das ihrem monitor am nächsten kommt.????
    was soll das? damit ist doch der ganze sinn des color management schon hinfällig geworden.
    ich habe die kalibrierung des monis mit einigen testausdrucken auf konventionelle art gemacht und jetzt ist das was ich sehe auch genau das, was auf dem ausbelichteten fotopapier ist. so einen masterabzug gebe ich dann mit der datei ohne eingebettetes profil weiter. dann wissen die wenigstens, wie es aussehen soll und können das dann angleichen.
    peter
     
  15. aelgen

    aelgen New Member

    Hi,
    ich glaube es wird noch einige Zeit dauern, bis InDesign es schafft eine (zahlenmäßige) Konkurrenz zu Quark zu werden. Ich selbst arbeite jetzt seit ca 9 Jahren mit Quark und habe mich einfach daran gewöhnt. Habe InDesign auch schon ausprobiert aber ich komme nicht so damit klar, ist wahrscheinlich auch eine Gewöhnungssache. Die einzelnen Vor- und Nachteile der Programme muss jeder für sich und seine spezielle Arbeit herausfinden. Meinungen die das eine Programm in den Himmel loben und das Konkurrenzprodukt schlecht machen, sind für mich sowieso nicht relevant. Sicherlich werden solche Programme immer ihre eigenen "Fan-Gemeinden" haben, aber keines ist dermassen perfekt gemacht, dass man das andere einfach links liegen lassen könnte... man muss es einfach ausprobieren und dann entscheiden. Ausführliche Tests zeigen auch nur eine vielzahl von Funktionen auf die das eine hat und das andere vielleicht nicht... aber mal ehrlich, wer schöpft schon wirklich alle Möglichkeiten dieser Programme aus? Beide Programme sind "perfekt" genug um damit sehr ordentlich arbeiten zu können. Ich bleibe erstmal bei Quark (auch weil 90% unserer Lieferanten mit Quark arbeiten) aber bin trotzdem gerne bereit zwischendurchmal was neues zu testen.
    aelgen
     

Diese Seite empfehlen