Wer hat seine Kundschaft besser verarscht?

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Apfelbaum, 6. Juni 2005.

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Wer war besser?

  1. Steve

    28 Stimme(n)
    57,1%
  2. Bill

    12 Stimme(n)
    24,5%
  3. Beide gleichwertig

    9 Stimme(n)
    18,4%
  1. Apfelbaum

    Apfelbaum New Member

    Wer hat seine Kunden besser verarscht?
     
  2. maiden

    maiden Lever duat us slav

    da wird uns in zahlreichen Benchmarks und allerlei Anwendungen immer wieder vorgeführt, wie ein IBM-Mac einen intelbasierten Rechner platt macht. Und dann verkündet Apple den Umstieg auf Intel. Das mag verstehen wer will.
     
  3. Ahnungsloser

    Ahnungsloser 24" ist nie zu groß


    Nein, Du hast es nicht verstanden.

    Da wurde einem vorgeführt wie das MacOSX ein anderes System platt machte.

    Und das bei weniger GHz on Board.
     
  4. iMac-Fan

    iMac-Fan New Member

    Er hat ein System mit weniger GHz platt gemacht? Tolle Sache. Hätt ich nie erwartet.
     
  5. petervogel

    petervogel Active Member

    im press release steht doch alles.

    die IBM roadmap für die G5s war einfach mehr als mau. das wäre wie ein deja vue gewesen von vor 5 jahren, als es bei den G3s mit der taktung einfach nicht höher ging.
    bei den notebooks sieht es ja noch schlechter aus. da ist weit und breit kein G5 in sicht, weil es wohl einfach nicht machbar ist, wegen stromverbrauch und hitzeentwicklung. die aktuellen power books sehen doch schon ziemlich alt aus vom speed her, wie wäre das erst in einem jahr? wer würde da ein powerbook G4 1,89 GHz noch kaufen?
    obwohl ich auch kein intel fan bin, ich denke, dass es der richtige schritt zur richtigen zeit ist. apple hat ein sehr gutes betriebsystem und kann es sich nicht leisten noch einmal 2 jahre durchzumachen, in denen es bei den G4s und g5s einfach nicht voran geht.
    und apple wäre nicht apple, wenn man mit seinen alten programmen nicht auch auf dem intel-apple problemlos arbeiten könnte.

    also, ich denke, dass es ein notwendiger schritt war, weil IBM den hintern nicht hoch bekommt und es denen wohl auch ziemlich egal sein kann, in anbetracht der megen, die sie an power Pc prozessoren für die xbox und sony ps3 verkaufen werden. dagegen ist der apple prozzi anteil weniger als peanuts. durch letzteres ist apple für IBM wohl relativ unwichtig geworden und das hat apple ja auch gemerkt. sonst wäre jetzt der G5 für die powerbooks da gewesen. den gibt es aber net und wird es auch nicht mehr geben.

    just my two cents.
     
  6. Macci

    Macci ausgewandert.

    Langfristige Planung ist mit Apple nicht mehr möglich. Wer innerhalb des nächsten Jahres neue Hardware braucht, bekommt von Apple nur absehbar veraltete Macs, die zwar weiter unterstützt, für die aber nichts mehr optimiert wird.
    Was werden die Leute wohl nehmen? Die alte Hardware, die neuen Intmacs, oder die langfristig sichere Option auf der anderen Seite?

    :meckert:
     
  7. Apfelbaum

    Apfelbaum New Member

    Und wie geht es seit 2 Jahren bei Intel voran?
     
  8. 2komma9

    2komma9 New Member

    warum dann nicht AMD? Die sind in Sache Dual Core und 64bit Prozessor den Intel schon voraus. Wird dann wieder Mac OS X eingestampft und Mac OS 9 rausgekramt wenn dann die ollen Pentium 4 mit lautem Lüfter ihre Dienste tuen?

    naja zum Glück hab ich mir mit Tiger jetzt noch ein Powerbook G4 geholt. Hoffe sie haben sich das reiflich überlegt und nicht ihr eigenes Grab geschaufelt :cry:
     
  9. ident-i-fix

    ident-i-fix Feels good

    Einige hatten es bereits geahnt, viele es nach dem Brodeln in der Gerüchteküche befürchtet. Apple und Intel stehen jetzt Seite an Seite.

    Dankbar müssen wir Steve für diesen längst überfälligen und mutigen Schritt sein.
    Damit erspart er uns das "smart-Roadster-Desaster".

    Analogien gibts genug. Geniales Design, seiner Zeit voraus und dennoch fehlerbehaftet, kaum gekauft. Fragwürdige Verarbeitung, homöopathisches Händler- und Werkstattnetz mit horrenden Preisen selbst bei kleinsten Reparaturen, kein Feuer unterm Arsch trotz rassigem Äußerem.

    Steve zieht endlich die Notbremse und schmeisst zumindest das Feuer unterm Mac OS-Kesssel richtig an mit dem Wechsel auf Intel-Technologie.
    Er kickt die - zwar eleganten, aber furchtbar unpraktischen - Stöckelschuhe weg und wir können uns auf ein paar echte Rennsandalen freuen. Damit erhält das Mac OS endlich den Unterbau, den es schon lange verdient hat.
    Sicherlich wäre es uns allen viel lieber gewesen, mit Big Blue zusammen weiter Intel-bashing und Pentium-burning zu zelebrieren. Gebracht hat uns das aber wirklich nie weiter.

    Jetzt sehen wir Macianer in Zukunft nicht mehr Blue aus, wenns um knackige Leistungsvergleiche geht, was reine Rechenpower betrifft. Deswegen heute auch der unübersehbare Hint in Steves Garderobe. Weg mit Blue, Black is beautifull! Zeigen werden wir eh der PC-Welt was State-of-the-Art ist.
    Diesen Zaubertrick hat Apple schon immer perfekt beherrscht !

    It’s been a long way, Baby.
    Der Schreiber dieser Zeilen ist seit der berühmten Pizzaschachtel dabei (LCII) und mein Fazit des heutigen Abends: Intel inside? Freuen wir uns drauf!
    Und mal unter uns: geile Rennsandalen passen doch heutzutage auch richtig gut zu schicken Anzügen :biggrin:
     
  10. Apfelbaum

    Apfelbaum New Member


    Weil AMD kein Amerikaner ist. War doch klar. Gibt es ausserhalb von Amerika auch noch Firmen, Think different.
     
  11. maiden

    maiden Lever duat us slav

    ah interessant. Ich kann mich nicht erinnern, daß ein Steve Jobs seine Leistungsdemonstrationen stets nur auf das System und nie auf die Rechner bezog. Aber du weißt da sicher mehr.
     
  12. TOCAMAC

    TOCAMAC Alles wird gut.

    2011 muß doch auch noch was entschieden werden...

    :augenring
     
  13. sahomuzi

    sahomuzi New Member

    Wäre besser gewesen, wenn die 1994 gleich auf Intel umgestiegen wären.


    In der Umfrage führt ja Steve! :O
     
  14. styler

    styler New Member

    GENAU!

    dann würde ich mir mit meinem G5 jetzt nicht so.... abgeschoben vorkommen..
     
  15. Macci

    Macci ausgewandert.

    Der PowerPC G5 lässt den Pentium 4 in zahlreichen Tests weit hinter sich zurück. Doch unter den realen Bedingungen und Anforderungen der Arbeitswelt stellt der G5 sein Können erst so richtig unter Beweis - und dann kommt der PC wirklich nicht mehr mit.

    Der Power Mac G5 gibt Ihnen ein enormes kreatives Potenzial an die Hand. Grundlage Ihrer Vorteile ist der PowerPC G5, der erste 64Bit-Desktop-Prozessor mit Taktraten von bis zu 2,7GHz. Kombinieren Sie diesen Prozessor mit zwei unabhängigen 1,33GHz Frontside-Bussen, einem ausgereiften System-Controller, dem schnellen 400MHz/128Bit-Speicherbus und branchenweit unübertroffenen Erweiterungsmöglichkeiten, und Sie werden bald verstehen, warum der Power Mac G5 ein Computer von der Sorte ist, mit dem sich ein PC nur ungern messen lässt.

    So derzeit noch zu lesen unter http://www.apple.com/de/powermac/performance/

    Dazu noch dieses Bild: http://images.apple.com/de/powermac/performance/images/photoshop20050427.jpg

    Fast doppelt so schnell wie der Pentium 4
    Um die Überlegenheit des Power Mac G5 zu demonstrieren, hat Apple Tests mit dem von Kreativprofis vielfach verwendeten Programm Adobe Photoshop CS 8.0 durchgeführt. Adobe Photoshop bietet sich als effektives plattformübergreifendes Maß für die Systemleistung besonders gut an, da das Programm für beide Plattformen - also Macintosh und Windows - optimiert wurde. Apple hat die Tests mit einer 600MB-Datei und einer Reihe aus 45 gängigen Photoshop Aktionen durchgeführt, darunter das Sichern von Dateien, Bildanpassungen, Modusänderungen und das Anwenden von Filtern. Apple hat die Zeit für die Ausführung jedes Filters bzw. jeder Funktion gemessen und die Leistungsdaten aller Aktionen anhand eines indizierten Punktsystems verglichen.

    HDV-Rendering: Das Rendern eines komplexen Projekts erledigten Power Mac G5 Systeme mit zwei 2,7GHz, zwei 2,3GHz und zwei 2,0GHz Prozessoren unter Verwendung von Final Cut Pro 5 84 %, 66 % bzw. 49 % schneller als das System mit einem 3,6GHz Pentium 4 Prozessor. Bei Final Cut Express ergab der HDV-Test sogar noch schnellere Ergebnisse. Während Final Cut Pro Übergänge in ihrem nativen Format (langes GOP MPEG-2) rendert, um höchstmögliche Qualität zu erzielen, verwenden sowohl Adobe Premiere Pro als auch Final Cut Express beim Rendern von HDV-Material ein Zwischenformat und erlauben so eine schnellere Bearbeitung auf Systemen mit weniger Verarbeitungsleistung. Das Rendern eines komplexen Projekts mit Final Cut Express HD 3.0 erledigten Power Mac G5 Systeme mit zwei 2,7GHz, zwei 2,3GHz und zwei 2,0GHz Prozessoren 187 %, 166 % bzw. 145 % schneller als das System mit einem 3,6GHz Pentium 4 Prozessor.

    Und das alles ist derzeit noch nachzulesen...

    :cry:
     
  16. Pahe

    Pahe New Member

    da steht nirgends was von P4 oder x86. Es ist lediglich Intel als Prozessor Lieferant ab Mitte 2006 genannt.
    Wenn Intel einen völlig neuen Prozessor auf der Pfanne hat, gilt das mit der veralteten Hardware sowohl für PCs als auch für Macs gleichermaßen.

    Ich denke, Apple wir die Zeit nutzen und sich intensiv auf einen neuen Prozessor vorbereiten. Da wird man dann sehen, wer das Ding schneller optimal eingesetzt bekommt.

    Compiler und Bibliotheken sind ja anscheinend schon vorhanden.

    Abwarten und Tee trinken. Steve und seine Mannen (natürlich auch Frauen) sind auch bisher mit besonderen Herausforderungen sehr gut zurechtgekommen und haben was daraus gemacht. Glaube kaum, dass das jetzt nicht mehr gilt eher jetzt gerade noch mehr.
     
  17. SC50

    SC50 New Member

    So funktioniert Werbung.
    :p
     
  18. Macci

    Macci ausgewandert.

    Klar.
    Aber warum höre ich immer noch Gelächter, wenns um Intel und die 64Bit-Architektur geht...;)
    Achso...die kippt Steve bestimmt auch, weil ja kein Mensch 4GB RAM bei Apple gekauft hat... :pirat:
     
  19. maiden

    maiden Lever duat us slav

    sach ich doch. Und jetzt, ist Intel plötzlich gut fürn Mac. Steve, erlär uns das mal.
     
  20. Eben. Das bezieht sich auf die derzeitigen Intel-Prozessoren im Vergleich zum G5. Fakt ist aber, daß sich Apple nicht mehr leisten kann, seine Fans auf das G5-Powerbook ein oder zwei Jahre warten zu lassen. Der Mac mini wäre dann auch schon soetwas wie eine Totgeburt, denn er ist - obwohl zweifelslos sehr schön - doch ein Rechner, der mit einem veralteten Innenleben auf dem Markt kam.
    Ich glaube, die Entscheidung ist richtig, denn ohne einen Prozessorwechsel wäre Apple in spätestens zwei Jahren in eine sehr schwierige Situation geraten, wo sie sich doch gerade im Markt exponiert haben.
     

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