Wie bastle ich mir möglichst billig einen kleinen Home-Server?

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von mac-addict1982, 9. September 2005.

  1. mac-addict1982

    mac-addict1982 New Member

    Wir sind eine Wohngemeinschaft mit drei Personen. Aus verschiedenen Gründen möchten wir einen kleinen Home-Server einrichten. Das ganze sollte möglichst billig sein. Wir sind einen Mac-User (ich), zwei Windows-User. Benutzen: vor allem Backups für die verschienenen Computer, daneben gemeinsamer Datenzugriff.

    Meine Frage(n): Soll ich mir einen älteren Windows-PC ersteigern und dann Linux drauftun und noch eine grosse HD rein? Oder ist es besser, wenn ich mir einen älteren Mac kaufe/ersteigere, wo ich dann OS X Server draufschmeisse (kann ich gratis von der Uni beziehen)? Backup der Win-Laptops (bzw. deren wichtigste Dateien) sollte möglich sein...

    Merci für Tipps!
     
  2. derbaer

    derbaer New Member

    Wenn Du eine Lizenz für OS X Server günstig bekommen kannst, würde ich zu einem gebrauchten Mac raten. Alles ab G4 800 Mhz sollte locker für die von Dir geschilderten Aufgaben ausreichen, vorausgesetzt er bekommt ordentlich Ram spendiert, min. 512, besser 1 Gig. Ausserdem ist OS X Server einfach zu konfigurieren, ohne das Spezialkenntnisse erforderlich wären. OS X Server kann - wie man eine andere Serversoft - natürlich auch gleich mit die Aufgaben eines DSL-Routers oder eines Mail-Servers übernehmen, wenn gewünscht.

    Ein Windows PC mit Linux ist sicher auch keine schlechte Wahl, dürfte aber einiges mehr an Installations/Wartungs-Aufwand benötigen. Genau kenne ich mich damit allerdings nicht aus.....

    ...eine weitere Möglichkeit wäre eine Netzwerkfestplatte wie die NetBerry von ASH - gibt's die noch ? . Für Backup, Fileservice vollkommen ausreichend, ein "Server" ist da schon fast "unterfordert",-)
     
  3. Florian

    Florian New Member

    Wir haben hier für unser Heim-Netzwerk (4 Clients) einen blau-weißen G3 350 MHz als Server - und der arbeitet absolut zufriedenstellend.

    Er hostet auf zwei internen Platten die iTunes-Bibliothek, das iView-Fotoarchiv und stellt Platz zum unkomplizierten Dateiaustausch zwischen den Clients zur Verfügung, sowie für die BackUps.

    Das ganze mit 512 MB RAM und 10.3.9, sowie der Freeware Sharepoints fürs Rechtemanagement. Alle Rechner sind über 100 MBit-Ethernet verbunden, was für ausreichend Geschwindigkeit sorgt.

    Im Belastungsfalle ist übrigens nicht der G3 der Schwanenhals, sondern die Geschwindigkeitsbeschänkungen des 100 MBit-Netzes (real ca. 10 MB/s).

    Bevor Du über eine "Netzwerk-Festplatte" nachdenkst, lies unbedingt das hier.

    Gruß,
    Florian

    PS: Ihr könnt den Server monitor- und tastaturlos betreiben und mit "Apple Remote Desktop" von einem anderen Mac aus administrieren.
     
  4. macbob

    macbob New Member


    Welches Betriebssystem läuft denn da?

    Macbob
     
  5. Florian

    Florian New Member

    Wie ich geschrieben habe: 10.3.9 und Sharepoints für die Rechtevergabe (also nicht die Server-Version von OS X). Auf den Clients läuft übrigens durchgängig 10.4.2.

    Gruß,
    Florian
     
  6. macbob

    macbob New Member

    ..wasndas???


    :confused:


    Macbob
     
  7. macbike

    macbike ooer eister

    http://www.versiontracker.com/dyn/moreinfo/macosx/12512
    Ein Tool um auch Windowsbenutzern mehr als das Homeverzeichnis freizugeben, so wie damals unter System 7/OS 8/OS 9 mit einzelner Ordnerfreigabe eben…
     
  8. macbob

    macbob New Member


    alles klar, danke
     
  9. bill gehts?

    bill gehts? New Member

    wenn es wirklich nur um backups und daten-sharing geht, brauchst du keine servertechnik. einfacher pc mit linux oder sonstwas + router fürs web. ich mach das auch so (duron 1300 vollgestopft mit 5 alten platten - simple freigabe und fertig).
    was anderes ist es, wenn du auch reomte über das web draufzugreifen willst, so als eigener ftp.
     
  10. Silencer

    Silencer New Member


    das sind alles dinge die auch mit einem mac os x (client version) gar nicht soo schwer zu realisieren sind, imo sogar (teilweise) einfacher als unter linux


    os x bringt schon recht viele server dienste mit, bei denen man mit ein wenig konfiguration (teils in der shell) recht viel erreichen kann..
    so ist selbst ein mail server recht schnell eingerichtet..

    dinge wie ssh oder einen ftp server, die hat man ein wenig erfahrung vorrausgesetzt in ein paar min fertig..

    und für einfache freigaben (afp / smb) ist sharepoints wirklich super..
    in machen dingen fast angenehmer als apples workgroup manager...
     
  11. Raphi

    Raphi New Member

    Es gibt ja reichlich negative Berichte über Netzwerkfestplatten.

    Hier berichtet ein Mac-User mal äusserst positiv über Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit seiner neuen
    Buffalo LinkStation 120 GB SAN - Super Netzwerk-Festplatte

    http://www.mactechnews.de/index.php?function=17&thread=35708&cat=6&answers=7

    Kostet mit 120 GB bei alternate.de ca. 189,- Euro.
     

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