Wie lange es wohl noch bastelt?

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Convenant, 14. Februar 2003.

  1. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Das Team von der Macwelt...

    Von Peter Mueller Am 10.01.03 09:51

    (...) Wir basteln aber ohnehin gerade an etwas Neuem, machen wir dann in einem Aufwasch...


    Und? Wann kommt das neue Forum mit den Superfeatures?!
     
  2. Haegar

    Haegar New Member

    Játaka, Wiedergeburtsgeschichten

    193. Cullapaduma-Játaka (Paduma)

    Als einstmals König Brahmadatta in Benares regierte, wurde der Bodhisattva als dessen erster Sohn im Schoß der ersten Königsgemahlin wiedergeboren. Er erhielt am Tage der Namensgebung den Namen >Lotosprinz<. Sechs Brüder wurden noch nach ihm geboren. Sie wuchsen im Königspalast heran und lebten mit ihrem Vater in einem freundschaftlichen Verhältnis.

    Eines Tages aber, als der König von seinem Palast aus in den Hof hinabschaute und die sieben Brüder mit einem großen Gefolge herannahen sah, ergriff ihn Furcht, sie könnten ihm irgendwann einmal das Reich rauben und ihn töten. Er rief sie zu sich und sprach: »Meine lieben Söhne! Ihr seid jetzt erwachsen und solltet euch in der Welt umschauen. Geht dorthin, wohin es euch beliebt! Und wenn ich einmal gestorben bin, dann kehrt zurück und tretet euer Familienerbe an!« Die jungen Prinzen stimmten ihrem Vater wehmütig zu. Traurig und klagend gingen sie in ihre Häuser, nahmen ihre Ehefrauen und dachten: >Wir werden da und dorthin gehen und unser Leben fristen.< So verließen sie die Stadt.

    Auf ihrem gemeinsamen Weg kamen sie in eine Wildnis. Dort fanden sie weder Essen noch Trinken. Der Hunger quälte und entkräftete sie. Da dachten die Prinzen: >Wenn wir Brüder doch wenigstens am Leben bleiben würden! Frauen würden wir schon wieder bekommen.< Und sie töteten die Frau des jüngsten Bruders, teilten sie in dreizehn Teile und aßen das Fleisch. Allein der Bodhisattva und seine Frau verzehrten nur einen Teil. Den anderen legten sie heimlich beiseite.

    Auf diese Weise töteten die Brüder an sechs Tagen sechs Frauen und verzehrten deren Fleisch. Der Bodhisattva aber legte jedesmal einen Teil zur Seite, im ganzen also sechs. Am siebenten Tag nun sprachen die anderen Brüder: »Heute kommt die Frau unseres ältesten Bruders an die Reihe!« Da sagte der Bodhisattva: »Verzehrt diese sechs Teile! Morgen werden wir weiter sehen.« Die Brüder aßen das Fleisch und schliefen danach ein. Der Bodhisattva aber nahm seine Frau und floh mit ihr in der Dunkelheit.

    Nach einem Stück des Weges sagte die Frau: »Herr, die Füße schmerzen mich, ich kann nicht mehr laufen.« Da hob er sie auf seine Schultern und setzte den Marsch fort. Zur Zeit des Sonnenaufgangs kam er ans Ende der Wüste. Und während die Sonne aufging, sagte die Frau: »Mein Lieber, ich habe großen Durst.« Der Bodhisattva erwiderte: »Liebes Weib, es gibt aber kein Wasser hier.« Doch sie klagte immer wieder über ihren Durst. Da fügte sich der Bodhisattva mit seinem Schwert am rechten Knie eine blutende Wunde zu und sprach zu ihr: »So setz dich nieder und trink denn das Blut aus meiner Wunde!« Und die Frau trank sein Blut.

    Sie gingen weiter und erreichten schließlich das Ufer der Gangá. Dort tranken und badeten sie. Dann verzehrten sie Waldfrüchte und erholten sich an einem kühlen Ort von ihrer Erschöpfung und ihren Qualen. An einer Flußkrümmung der Gangá erbauten sie sich eine Einsiedelei und wohnten dort.

    Am Oberlauf der Gangá aber hatte man eines Tages einem Räuber, der sich gegen den König vergangen hatte, beide Hände, beide Füße, beide Ohren und die Nase abgeschnitten und ihn auf einem Kahn ausgesetzt. Hilflos trieb er stromab. Seine Schmerzensrufe verhallten ungehört. Schließlich gelangte das Boot in die Nähe der Einsiedelei des Bodhisattva. Der vernahm die Hilferufe und dachte: >Kein unglückliches Wesen wird zugrunde gehen, wenn ich ihm helfen kann!< Er ging an das Flußufer, zog den Verstümmelten ans Land und brachte ihn in sein Haus. Dort pflegte er dessen Wunden mit klarem Wasser und wohlriechenden Salben. Seine Frau aber sprach: »Was für einen Krüppel schleppst du hier an und pflegst ihn auch noch!« Und vor Ekel spie sie ständig vor dem Krüppel aus.

    Die Wunden des Räubers heilten schnell durch die sorgsame Pflege des Bodhisattva. Als dieser eines Tages in den Wald ging, um für Frau und Gast Waldfrüchte zu sammeln, ließ er die beiden allein in der Einsiedelei zurück. Da überkam das Weib ein triebhaftes Verlangen nach dem Krüppel, und sie schlief mit ihm. Mit der Zeit wuchs ihre Leidenschaft zu dem Räuber und gleichzeitig das Verlangen, den Bodhisattva, ihren Mann, loszuwerden. Und sie sagte zu ihm: »Mein Lieber, als du mich auf deinen Schultern durch die Wüste trugst, blickte ich zu diesem Berg dort hinauf und betete: >O große Gottheit, die du auf diesem Berge wohnst! Ich werde dir ein großes Opfer darbringen, wenn mein Mann und ich diese Not lebend und gesund überstehen.< Und die Gottheit hat uns gerettet. Wir wollen ihr darum ein Opfer bringen!« Der Bodhisattva durchschaute ihre Niedertracht nicht. Er gab seine Zustimmung, richtete die Opfergaben her, nahm das Opfergefäß und bestieg mit seinem Weib den Bergesgipfel. Auf dem Gipfel angekommen, sprach sie zu ihm: »Mein Lieber, nicht diese Gottheit hier, sondern du bist für mich die höchste Gottheit. Daher werde ich zuerst dich mit Waldblumen verehren, von rechts um dich herumgehen und dir auf diese Weise meine Huldigung bezeigen. Danach erst werde ich der Bergesgottheit mein Opfer darbringen.« Unter allerlei Vorwänden führte sie ihn an den Abgrund heran, verehrte ihn mit Waldblumen und umwandelte ihn von rechts. Dabei versetzte sie ihm einen Stoß und stürzte ihn in den Abgrund hinab. Zufriedenen Herzens dachte sie: >Den Kerl bin ich für alle Zeiten los!<, stieg vom Berg herab und eilte zu ihrem Krüppel.

    Bei seinem Sturz vom Berg in den Abgrund blieb aber der Bodhisattva in der dicht belaubten Krone eines Udumbara-Baumes hängen. Sein Leben war zunächst gerettet. Doch von dem Baum zum Fuß des Berges herabzusteigen, war ihm unmöglich. So blieb er in dem Geäst sitzen und verzehrte Udumbara-Früchte.

    Eine Rieseneidechse hatte aber die Gewohnheit, aus der Ebene den Berg zu besteigen und die Früchte dieses Udumbara-Baumes zu essen. Als sie an diesem Tage den Bodhisattva entdeckte, lief sie erschrocken davon. Am folgenden Tage kam sie wieder, aß die Früchte auf der einen Seite des Baumes und machte sich davon. So kehrte die Eidechse täglich wieder zum Baum zurück und faßte allmählich Vertrauen zum Bodhisattva. Eines Tages fragte sie ihn: »Wie bist du in die Krone des Baumes gekommen?« Und er erzählte ihr sein Schicksal. Darauf sprach sie: »Gräme dich nicht darum!« Sie forderte den Bodhisattva auf, ihren Rücken zu besteigen, und stieg vom Baum und Berg hinab. Sie führte den Bodhisattva noch an eine große Heerstraße und verabschiedete sich mit den Worten: »Geh diesen Weg!« Danach verschwand das Tier schnell im Wald.

    Der Bodhisattva aber erreichte ein Dorf und ließ sich häuslich nieder. Dort hörte er vom Tod seines Vaters. Er ging nach Benares und wurde als Thronerbe unter dem Namen >König Lotos< gekrönt. Er befolgte die zehn Königstugenden und regierte in Gerechtigkeit. An den vier Toren der Stadt, in der Stadtmitte und am Palasttor ließ er Almosenhallen errichten und spendete unter großen Geldaufwendungen täglich Almosen.

    Das böse Weib aber hatte sich inzwischen den Krüppel auf die Schultern geladen und den Wald verlassen. In den Dörfern und Städten erbettelte sie Reisschleim und Brei und ernährte auf diese Weise den Mann. Wenn sie gefragt wurde: »Wer ist denn dieser Unglückliche?«, antwortete sie: »Ich bin die Tochter seines Onkels, und er ist der Sohn meiner Tante. Unsere Eltern haben uns verheiratet. Seit längerer Zeit trage ich ihn mit mir herum und ernähre ihn von milden Almosengaben.« Da dachten die Leute: >Sie ist ein treues und ergebenes Weib.< Sie spendeten ihr noch mehr Brei und Reisschleim und sprachen: »Du sollst nicht so umherlaufen! In Benares regiert der König Lotos. Durch sein großzügiges Almosenschenken hat er im ganzen Jambu-Erdteil Aufsehen erregt. Wenn er dich in deinem Elend sieht, wird er dich anhören und dir gewiß aus tiefem Mitleid heraus freudigen Herzens viele Almosen geben.« Die Leute gaben ihr einen großen, festen Weidenkorb und sprachen: »Laß deinen Mann in diesem Korb Platz nehmen und gehe zum König!«

    Das lasterhafte Weib half dem Krüppel, den Korb zu besteigen, hob die Last auf und ging nach Benares. Dort blieb sie und verpflegte sich und den Krüppel in den Almosenhallen.

    Der Bodhisattva aber kam häufig in die Stadt. Auf dem Rücken eines herrlich geschmückten Elefanten ritt er zu den Almosenhallen hin, verteilte dort an acht oder zehn Menschen mit eigener Hand Almosen und kehrte dann in den Palast zurück. Das böse Weib hatte von der Gewohnheit des Königs gehört. Mit dem Krüppel im Korb auf dem Rücken stellte sie sich auf den Weg, den der König benutzte. Der König sah die beiden und fragte: »Was ist mit dieser Frau?« - »Sie ist ein treu ergebenes Weib, o König«, war die Antwort der Menschen. Der König ließ die Frau zu sich rufen. Sogleich erkannte er sie. Er ließ den Krüppel aus dem Korb herausheben und fragte das Weib. »Was bedeutet dir dieser Mann?«

    Sie antwortete: »O König, er ist der Sohn meiner Tante väterlicherseits. Meine Familie vermählte mich mit ihm.« Die herumstehenden Menschen, die den wahren Sachverhalt nicht kannten, sprachen freudig erstaunt: »Sie ist fürwahr eine treu ergebene Frau!« und priesen sie laut. Doch der König fragte sie abermals: »Dieser Krüppel wurde dir von deiner Familie zum Ehemann gegeben?« Die Frau aber hatte noch immer nicht den König erkannt und antwortete keck: »So ist es, o König.« Darauf sagte der König zu ihr: »Dieser Krüppel ist also der Sohn des Königs von Benares? Und du bist nicht die Gattin des Prinzen Lotos und die Tochter eines Königs? Hab ich dich nicht mit meinem eigenen Blut am Leben erhalten? Und hast du mich nicht in den Abgrund gestürzt - nur aus sinnlicher Begierde zu diesem Krüppel hier? In dem festen Glauben, ich sei tot, bist du nach Benares zurückgekehrt. Doch ich lebe. Du aber trägst das Todesmal auf der Stirn!« Und an seine Minister gewandt, sprach er. »Liebe Minister! Auf eure drängenden Fragen hin hatte ich euch davon erzählt, wie meine sechs jüngeren Brüder ihre Frauen getötet und deren Fleisch gegessen haben. Ich aber rettete meiner Frau das Leben und hauste mit ihr am Ufer der Gangá. Dort zog ich einen mit Verstümmlungen bestraften Räuber aus dem Fluß heraus und pflegte ihn gesund. Mein Weib aber verliebte sich in ihn und stürzte mich von einem Berg hinab. Mein Leben verdanke ich allein einem glücklichen Geschick und einem mitleidigen Tier. Das böse Weib aber und der bestrafte Krüppel stehen hier vor euch!« Nach diesen Worten sprach er die beiden Verse:

    Ein böses Weib ist sie, und ich war einst ihr Mann,
    Und diesen Krüppel hier hab ich damals gepflegt,
    Jetzt sagt sie: »Der Gatte meiner Jugend ist er.«
    Das Weib muß sterben, dem die Wahrheit fremd ist.

    Den Krüppel hier schlagt tot mit einer Keule,
    Den bösen Räuber, den verdammten Dieb.
    Die Frau, die diesem Bösewicht ergeben,
    Soll mit ihm sterben und zur Hölle fahren!
    Zu dieser Strafe verurteilte der zornige König die beiden Elenden. Doch als sein Zorn ein wenig verraucht war, ließ er Gnade vor Recht ergehen und schenkte beiden das Leben. Dem Weib ließ er jedoch den Tragekorb so fest auf dem Kopf anbinden, daß sie ihn nie wieder herunternehmen konnte. Den Krüppel ließ er in den Korb werfen und verjagte die beiden aus seinem Lande.

    :))
     
  3. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    In den Dörfern und Städten erbettelte sie Reisschleim und Brei und ernährte auf diese Weise den Mann.

    Ich will aber kein Reisschleim, ich will ein cooles Forum mit tollen neuen und abgefahrenen Features wie z.B. Videoconferencing, Extremeherumposting und Hardcoreseaching!
     
  4. quick

    quick New Member

  5. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Genau sowas!
     

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