Wieder mal Frage zum Brennen

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von Peter Ziegler, 30. September 2003.

  1. Peter Ziegler

    Peter Ziegler New Member

    habe mit ffmpegx einen film als svcd konvertiert aber nicht saubere Aufträge erteilt, so dass ich nun zu grosse img Dateien vor der Nase habe - die ich logischerweise nicht auf cds bringe. es bringt auch nichts, die mpeg datei mit vcd builder zu behandeln, da ja auch dort die ergebnisse zu gross sind.
    gibt es eine möglichkeit, aus den img's (und vielleicht noch weiteren) eine dvd zu gestalten, die dann auch von einem dvd player gelesen werden kann? Oder muss ich den ganzen film einfach nochmal durch ffmpegx lassen?
     
  2. kawi

    kawi Revolution 666

    Du kannst entweder das SVCD MPEG splitten und so auf mehrere CDs verteilen. ( 50 min maximum pro CD als goldene Regel) oder gleich von ffmpegX das ganze als DVD rechnen lassen.

    Wenn du nen DVD player UND Brenner hast so oder so die bessere Variante. Wozu SVCD, wenn ffmpegX das auch gleich als DVD umrechnen kann.

    was man in ffpegX immer einstellen sollte ist:
    - die länge des Films
    - die Anzahl und Größe der Rohlinge.
    - dnn BITRATE rechnen lassen.
    Ist die einzige Variable die steuert ob das Endergebnis auf 1 DVD Rohling oder 3 CD-R 700 MB Rohlinge passt.

    Wenn du das große MPEG noch hast, musst du es nicht nochmal rechnen lassen. Einfach mit ffmpegX SPLITTEN (die Funktion verbirgt sich unter "Filters => Preview")
    das dauert nur paar Minuten. Die geteilten MPEGs kannst du dann mit VCD Builder zu neuen SVCDs umwandeln
     
  3. Peter Ziegler

    Peter Ziegler New Member

    zuerst danke für den Hinweis.
    und zur Frage: ja warum eigentlich???
    Es tönt blöd, aber
    a) ich habe noch einen riesenstapel cd-r (wirklich)
    b) viele Filme so in der Grösse von 1.5 bis 2 GB
    c) eine Zeit lang waren die cd-r wesentlich preisgünstiger (vor allem zum herumprobieren)

    Noch eine Ergänzung:
    Zum Entscheid, genügend CD-R zu kaufen und mit SVCD zu arbeiten ist durch Beiträge im Forum bzw. Brennworkshops und durch einen Beitrag im Macwelt Sonderheft 1/2003 wo Sabine Friedrichs unter dem Aspekt der niedrigen Kosten und besseren Abspielfähigkeit gegenüber DivX über das Brennen von SVCD berichtet.
    Inzwischen habe ich auch gemerkt, dass bei grösseren Datenmengen die DVD letztlich billiger kommt.
     
  4. kawi

    kawi Revolution 666

    Na denn, frohes splitten :)
    Sollte fix und problemlos gehen...
     
  5. Peter Ziegler

    Peter Ziegler New Member

    vermutlich wirst du dir jetzt dann die Haare raufen...
    also entweder habe ich einen Knopf in der Leitung oder ein Blackout, sprich etwas noch nicht begriffen und daher bei ffmpegx falsch eingestellt, oder aber ffmpegx macht etwas nicht wie es sollte.
    also: das grosse mpeg –55 Min Film/1,7 GB*– auf ffmpeg gezogen, mit Quickset die SVCD Einstellungen gemacht und das Splitten befohlen, und dann eigentlich 2 Teile erwartet. Beim ersten Versuch ging es wirklich blitzsschnell, nur das Ergebnis war seltsam und unbrauchbar: ein Teil mit 4 KB und ein Teil wieder mit 1GB. Bei einem zweiten Versuch drehte und drehte das Rädchen ewig und ich musste "sofort beenden" machen. Also ich weiss nicht .....
    vermutlich ist schon bei der Kodierung etwas falsch gelaufen bzw. nicht richtig eingestellt gewesen.
     
  6. kawi

    kawi Revolution 666

    Kein problem, davon habe ich genug.

    Warum quick presets? es IST doch schon ein fertig umgerechnetes SVCD MPEG oder? Es soll doch NUR NOCH geteilt werden

    Also:
    - ffmpegX starten.
    - unter OPEN den MPEG auswählen
    - in den bereich FILTERS gehen
    - unter Preview z.B. eingeben:
    Start from 40 min 30 sec
    - dann auf SPLIT klicken.

    Daraufhin (dauert ne weile) wird das MPEG genau an der Stelle - nämlich bei 40 Min und 30 sekunden gesplittet.
    Die Minutenzahl ist in dem Fall von Vorteil weil nicht genau nach 600 MB geteilt wird, und so unter Umständen mitten im Wort oder Spannungsbogen. Man kann eben ne Minutenzahl aussuchen die geeigent ist.
    Dazu sollte man den Film und seine Laufzeit natürlich kennen.
    Also wenn dein Film 1,7 GB ist und z.B. 90 Minuten geht und du willst 2 Teile ... dann sierhst du zu das du irgendwo um die 45 Minuten eine geeignete Stelle zum splitten findest.
     
  7. Peter Ziegler

    Peter Ziegler New Member

    danke. mit der genauen Erklärung bin ich einen Schritt weitergekommen.
    Jetzt aber noch eine neue Frage für dich bezw. das Forum:
    Habe grosse Musikfilme von je 1h mit ffmpegx bearbeitet. Das eine Mal hatte ich genügend Zeit und am Schluss einen schönen DVD Ordner mit dem TS und etwa 3.4 GB. Beim zweiten musste ich unterbrechen als erst der .m2v und ein mp2 fertig gestellt war. Die beiden habe ich dann mit gesizzelt und ein schönes .img von nur knapp 900MB erhalten. Nun die Anfängerfrage: wie kommt es, dass die zweite Datei fast 4 mal kleiner ist, obwohl die Ausgangsdatei in beiden Fällen etwa gleich gross –nämlich 12 GB– war.
    Nicht dass mich die Kleinheit stört, aber mich interessiert die Antwort einfach aus Prinzip.

     
  8. kawi

    kawi Revolution 666

    Warscheinlich ist beim 900 MB File die Bitrate um einiges kleiner ? wenn man ca 90 Minuten mit einer bitrate von ca 4000 encoded kommen ca 3 GB raus je kleiner die bitrate desto kleiner das file, aber desto schlechter auch die Qualität.
    Vielleicht war auch das mpv und das mpa noch nicht fertig ? Andere Einstellungen? Oder der große VIEO_TS Ordner enthielt eine AIF Tonspur statt einer mp2 Spur?
    Keiner weiß ... Möglichkeiten sind vielseitig.
     
  9. Peter Ziegler

    Peter Ziegler New Member

    habe mit ffmpegx einen film als svcd konvertiert aber nicht saubere Aufträge erteilt, so dass ich nun zu grosse img Dateien vor der Nase habe - die ich logischerweise nicht auf cds bringe. es bringt auch nichts, die mpeg datei mit vcd builder zu behandeln, da ja auch dort die ergebnisse zu gross sind.
    gibt es eine möglichkeit, aus den img's (und vielleicht noch weiteren) eine dvd zu gestalten, die dann auch von einem dvd player gelesen werden kann? Oder muss ich den ganzen film einfach nochmal durch ffmpegx lassen?
     
  10. kawi

    kawi Revolution 666

    Du kannst entweder das SVCD MPEG splitten und so auf mehrere CDs verteilen. ( 50 min maximum pro CD als goldene Regel) oder gleich von ffmpegX das ganze als DVD rechnen lassen.

    Wenn du nen DVD player UND Brenner hast so oder so die bessere Variante. Wozu SVCD, wenn ffmpegX das auch gleich als DVD umrechnen kann.

    was man in ffpegX immer einstellen sollte ist:
    - die länge des Films
    - die Anzahl und Größe der Rohlinge.
    - dnn BITRATE rechnen lassen.
    Ist die einzige Variable die steuert ob das Endergebnis auf 1 DVD Rohling oder 3 CD-R 700 MB Rohlinge passt.

    Wenn du das große MPEG noch hast, musst du es nicht nochmal rechnen lassen. Einfach mit ffmpegX SPLITTEN (die Funktion verbirgt sich unter "Filters => Preview")
    das dauert nur paar Minuten. Die geteilten MPEGs kannst du dann mit VCD Builder zu neuen SVCDs umwandeln
     
  11. Peter Ziegler

    Peter Ziegler New Member

    zuerst danke für den Hinweis.
    und zur Frage: ja warum eigentlich???
    Es tönt blöd, aber
    a) ich habe noch einen riesenstapel cd-r (wirklich)
    b) viele Filme so in der Grösse von 1.5 bis 2 GB
    c) eine Zeit lang waren die cd-r wesentlich preisgünstiger (vor allem zum herumprobieren)

    Noch eine Ergänzung:
    Zum Entscheid, genügend CD-R zu kaufen und mit SVCD zu arbeiten ist durch Beiträge im Forum bzw. Brennworkshops und durch einen Beitrag im Macwelt Sonderheft 1/2003 wo Sabine Friedrichs unter dem Aspekt der niedrigen Kosten und besseren Abspielfähigkeit gegenüber DivX über das Brennen von SVCD berichtet.
    Inzwischen habe ich auch gemerkt, dass bei grösseren Datenmengen die DVD letztlich billiger kommt.
     
  12. kawi

    kawi Revolution 666

    Na denn, frohes splitten :)
    Sollte fix und problemlos gehen...
     
  13. Peter Ziegler

    Peter Ziegler New Member

    vermutlich wirst du dir jetzt dann die Haare raufen...
    also entweder habe ich einen Knopf in der Leitung oder ein Blackout, sprich etwas noch nicht begriffen und daher bei ffmpegx falsch eingestellt, oder aber ffmpegx macht etwas nicht wie es sollte.
    also: das grosse mpeg –55 Min Film/1,7 GB*– auf ffmpeg gezogen, mit Quickset die SVCD Einstellungen gemacht und das Splitten befohlen, und dann eigentlich 2 Teile erwartet. Beim ersten Versuch ging es wirklich blitzsschnell, nur das Ergebnis war seltsam und unbrauchbar: ein Teil mit 4 KB und ein Teil wieder mit 1GB. Bei einem zweiten Versuch drehte und drehte das Rädchen ewig und ich musste "sofort beenden" machen. Also ich weiss nicht .....
    vermutlich ist schon bei der Kodierung etwas falsch gelaufen bzw. nicht richtig eingestellt gewesen.
     
  14. kawi

    kawi Revolution 666

    Kein problem, davon habe ich genug.

    Warum quick presets? es IST doch schon ein fertig umgerechnetes SVCD MPEG oder? Es soll doch NUR NOCH geteilt werden

    Also:
    - ffmpegX starten.
    - unter OPEN den MPEG auswählen
    - in den bereich FILTERS gehen
    - unter Preview z.B. eingeben:
    Start from 40 min 30 sec
    - dann auf SPLIT klicken.

    Daraufhin (dauert ne weile) wird das MPEG genau an der Stelle - nämlich bei 40 Min und 30 sekunden gesplittet.
    Die Minutenzahl ist in dem Fall von Vorteil weil nicht genau nach 600 MB geteilt wird, und so unter Umständen mitten im Wort oder Spannungsbogen. Man kann eben ne Minutenzahl aussuchen die geeigent ist.
    Dazu sollte man den Film und seine Laufzeit natürlich kennen.
    Also wenn dein Film 1,7 GB ist und z.B. 90 Minuten geht und du willst 2 Teile ... dann sierhst du zu das du irgendwo um die 45 Minuten eine geeignete Stelle zum splitten findest.
     
  15. Peter Ziegler

    Peter Ziegler New Member

    danke. mit der genauen Erklärung bin ich einen Schritt weitergekommen.
    Jetzt aber noch eine neue Frage für dich bezw. das Forum:
    Habe grosse Musikfilme von je 1h mit ffmpegx bearbeitet. Das eine Mal hatte ich genügend Zeit und am Schluss einen schönen DVD Ordner mit dem TS und etwa 3.4 GB. Beim zweiten musste ich unterbrechen als erst der .m2v und ein mp2 fertig gestellt war. Die beiden habe ich dann mit gesizzelt und ein schönes .img von nur knapp 900MB erhalten. Nun die Anfängerfrage: wie kommt es, dass die zweite Datei fast 4 mal kleiner ist, obwohl die Ausgangsdatei in beiden Fällen etwa gleich gross –nämlich 12 GB– war.
    Nicht dass mich die Kleinheit stört, aber mich interessiert die Antwort einfach aus Prinzip.

     
  16. kawi

    kawi Revolution 666

    Warscheinlich ist beim 900 MB File die Bitrate um einiges kleiner ? wenn man ca 90 Minuten mit einer bitrate von ca 4000 encoded kommen ca 3 GB raus je kleiner die bitrate desto kleiner das file, aber desto schlechter auch die Qualität.
    Vielleicht war auch das mpv und das mpa noch nicht fertig ? Andere Einstellungen? Oder der große VIEO_TS Ordner enthielt eine AIF Tonspur statt einer mp2 Spur?
    Keiner weiß ... Möglichkeiten sind vielseitig.
     
  17. Peter Ziegler

    Peter Ziegler New Member

    wie ist es möglich, bzw. welches ist der qualitativ beste Weg, drei verschiedene und unterschiedlich lange kleinere Filme auf eine DVD zu quetschen? Habe in einem Fall drei Filme, die nach der Kodierung mit ffmpegx drei TS Ordner von zusammen etwa 3.9 GB ergeben würden. Auf eine DVD darf/kann ich ja nur einen TS Ordner brennen. Kann ich die verschiedenen VOB Ergebnisse in einen TS Ordner hinein tricksen? Oder die Filme in das mpg Format bringen (wie kompatibel für DVD Player)? Oder muss ich die Filme vor der Kodierung zusammen bringen.

    Zusatzfrage: Wo liegt der Unterschied zwischen einem über die SVCD-Kodierung erhaltenen .img und einem mit sizzle hergestellten, sodass letzteres mountbar ist, das erste aber bei disc copy Fehlermeldung 95 (keine aktivierbaren Daten) produziert?
     
  18. kawi

    kawi Revolution 666

    ALSO, wenn du mit ffmpegX encodest deaktivierst du die Option "author as DVD" die dir den VIDEO_TS ORDNER erstellt. bzw aktivierst "keep elementary streams" damit dir die Dateien auf der Zwischendstation zum Video TS Ordner erhlten bleiben und nicht gelöscht werden.

    Also, du brauchst nicht den VIDEO_TS Ordner sondern die Dateien die ffmpegX erstellt BEVOR zu VIDEO_TS gemuxxt wird.

    In deinem Fall heißen sie
    filmname.m2v
    filmname.mp2 bzw je nach decoding option
    filmname.mpv
    filmname.mpa

    Diese Dateien enstehen bei ffmpegX bevor diese zum mpg und VIDEO_TS gemuxxt werden. dabei handelt es sich immer um die entsprtechende Video+Audio Spur.

    Wenn du das für alle 3 Filme hast, dann kannst du die einzeln in sizzle hinzufügen, sozusagen mit add track.
    Dann hast du die 3 Filme als 3 Tracks die von einem menü aus ansteuern kannst. Daraus wird dann bei sizzle wieder nur ein VIDEO_TS Ordner erstellt
     
  19. Peter Ziegler

    Peter Ziegler New Member

    herzlichen Dank für das Fernseminar (ehrlich) – langsam habe ich so alles beisammen:D
    Noch ne für den moment letzte frage: wie ist es mit der Kompatibilität von mpg in den dvd playern?
    ich habe mal zwischen gestriger Anfrage und deiner Antwort zum Test mit Toast 4 verschiedene Filmchen in mpg auf ne DVD-RW gebrannt und diese bei meinem billigen DVD Player problemlos abspielen können. Aber: ist das die Regel oder sollte ich mich zwecks Kompatibilität eher an die von dir beschriebene Methode halten?
     
  20. kawi

    kawi Revolution 666

    Die Kompatiblität beschreibt sich so gut wie kaum durch den verwendeten MPEG Encoder, wenn das Endformat euin DVD Video ist.. Der gibt nur Ausschlag über Qualität des fertigen Films.
    DVD Kompatiblität gewährleistet sich vielmehr durch Großschreibung des DVD Titels, ohne Umlaute oder Leerzeichen, Existenz eines AUDIO_TS Ordners neben dem VIDEO_TS Ordner ect...

    Der Unterschied zwischen der sizzle Variante und der Toast VAriante ist das du mit Sizzle deine eigenen individuellen Menüs, Menühintergründe, Buttons ect gestalten kannst während Toast soviel ich weiß einfach nur dafür sorgt das dein Video im Player absoielbar ist und bei Bedarf ein "default" menü anlegt. Allerdings hab ich mich mit der DVD Funktion von Toast noch nicht auseinandergesetzt, da ich persönlich individuelle Kunden Endlösungen mit DVD Studio Pro umsetze, was über den Heimbedarf dann doch hinaus geht.
     

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