word-kompatibel liefern…

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von donald105, 11. August 2005.

  1. donald105

    donald105 New Member

    Mein lieber kunde möchte eine vorlage für datenblätter, mit platzhaltern für abbildungen und einer tabelle mit wechselnden produkttexten.

    word beherrsche ich so gegen null (und meins schmiert auch noch immerzu ab). Im qxp hätte ich das teilchen in 20 minuten fertig.

    Das könnte ich ja als pdf drucken und dann in word sichern.
    Aber dann ist es nicht mehr editierbar, oder doch?

    Bilder und texte sollen nachher beim kunden ausgetauscht werden.

    Ich hab in der suche etwas ähnliches gefunden - da ging es aber nur um textkorrekturen, nicht um vorlagenerstellung.

    Danke für jeden tipp!
    donald
     
  2. bee

    bee New Member

    hi donald,

    vielleicht gehts in pages oder ragtime einfacher? ansonsten musst du dir wohl einen abkrampfen. kauf schon mal ne kiste füchschen.
    word und excel sind gut - aber für sowas echt besch...

    gruss,
    bee
     
  3. donald105

    donald105 New Member

    pages hab ich nicht. außerdem muss der kunde das ja in word bearbeiten. :embar:

    Ich hab das noch nie machen müssen!
     
  4. graphitto

    graphitto Wanderer

    Hi donald,

    machbar ist das mit Word, allerdings muß man sich schon ein wenig mit der Vorlagen-Erstellung auskennen. Im Prinzip geht das so:

    - Vorlagenblatt in Word erstellen, mit Tabellen, bleibendem Text, Bildern etc.

    - als Word-Vorlage speichern (.dot)

    - dem Kunden übergeben und ihm sagen, wo er das Teil hinlegen muß, damit Word es auch findet.

    Die veränderlichen Texte lässt du aus der Vorlage am besten raus. Kann der Kunde selber einsetzen.
    Übrigens, Word-Vorlagen im .dot-Format werden von Word immer als neue Datei geöffnet.

    Alternative: Das Teil in Quark erstellen, als PDF speichern, im Acrobat interaktiv machen und dem Kunden sagen, er soll die Vorlage gefälligst im Adobe Reader öffnen. :D

    gruß
     
  5. donald105

    donald105 New Member

    :pirat: GENAU DA liegt der hase im pfeffer.
    (1) Ich hab nämlich eben mit dem word schon so lange rumprobiert, dass ich meine kalkulation in die tonne hauen kann. Was nicht schlimm wäre, wenn ich's jetzt könnte.
    Kann ich aber nicht. Nicht wirklich. Das wäre ein zufallstreffer, und wenn dann fragen kommen, ist essich.
    (2) Sooo hab ich mir das gedacht.
    Und das würde er bestimmt auch machen. Ist ein netter!
    Und das geht, ja? Mit dem Acro komm ich bestimmt zurecht. Da müsste ich nur wissen, ob man exakt bilderstände auswechseln kann.

    (Ich habe acro 7 pro, patient mit sicherheit den neuesten reader.)
     
  6. graphitto

    graphitto Wanderer

    Genau da liegt das eigentliche Problem. Ich hab es bisher nicht geschafft, Platzhalter in PDF-Dokumenten zu erstellen, so das man später ein Bild an genau dieser Stelle plazieren kann.

    Leider. :frown:

    gruß
     
  7. Pahe

    Pahe New Member

    Hallo donald,

    wenn Du willst, schieb es einfach rüber und wenn Du wieder mal so etwas bekommst evtl. mit Tabellen, dann frag einfach ganz schlau ob es mit verknüpften Objekten sein soll oder sein darf.

    Skribble oder Vorlage samt fester Daten und es kann gemacht werden.
     
  8. hannibal

    hannibal New Member

    ich mach son Zeug ja seit Jahren für Schulbücher etc.
    Eigentlich geht das ganz gut mit Word, man muß sich da aber erst einmal reinfummeln und viele Kleinigkeiten beachten, bei den verschiedenen Versionen.
    Das ist auch das erste was Du den Kunden fragen mußt, welche Wordversion auf welcher Plattform?

    Ich arbeite hier immer noch unter classics mit der Word 98 Version um Kompatibilität zu gewährleisten.

    Wichtig, verzichte auf Positionsrahmen und Textrahmen und setze alles in Tabellen, wenn es das Layout erfordert. Verwende Schriften, die der User auch hat. Mache möglichst alle Formatierungen mit Formatvorlagen, die kann man dann nämlich sehr einfach nachträglich anpassen.

    Acrobat kannst Du in dem Zusammenhang vergessen, weil diese Formulare nicht speicherbar sind, wenn der User nicht über eine Vollversion verfügt und der User kann in Formularfeldern keine Texte formatiere und das will er bestimmt. (ich kenn die)


    Viel Spaß bei der Erforschung von Word. :geifer:
     
  9. donald105

    donald105 New Member

    :D Herzlichen dank! Die erforschung möchte ich lieber nicht am lebenden patienten betreiben, sondern an einem dummy und in ruhe üben.
    Hast du eine empfehlung für eine logische anleitung:
    >wie mach ich's in word<? Mit der >hilfe< bin ich gestern nicht zurecht gekommen.

    Das muss jetzt rasch geliefert werden und passen.

    @pahe
    danke! Du hast post. :)
     
  10. hannibal

    hannibal New Member

    Du machst das einfach, wie in Quark oder Indesign.

    1. Seite einrichten. Die Größe und Ausrichtung unter Papierformat, die Seitenränder unter Format>Dokument Layout
    2. unter Format Formatvorlagen stellst Du das Format Standard ein. Also Schriftart, Größe etc. So wird dann der gesamte Text formatiert, der nicht expliziet ein anderes Format zugewiesen wurde oder per Hand editiert wurde.
    Der Dialog ist ja selbsterklärend. Wenn Du noch weitere Formate hast, machst Du das einfach wie in Quark mit den Stilen. Es gibt Absatzstile und Zeichenstile.
    Diese Formatvorlagen/Stile findest Du dann während der Arbeit in der Symbolleiste Format. Die ist eigentlich standardmäßig schon geöffnet.
    3. Dann machst Du das Layout und verwendest dafür nur Schriften, die der Kunde auch auf seinem Rechner hat.
    Nimm Tabellen für die Grafiken und Bildunterchriften. Genau so, wie Du es zB. auf einer Tabellenbasierten Webpage machen würdest.
    Setze in die entsprechenden Zellen Dummies ein für die Grafiken.
    Wenn die Zellen kleiner sind, als die Grafiken, werden die Grafiken automatisch verkleinert.
    Bilde kannst Du einfach größer oder kleiner ziehen oder per Eingabe unter Format Grafik einstellen. Wenn jetzt der Kunde einen Dummy markiert und dafür ein anderes Bild einsetzt übernimmt das neue Bild idR. die Skalierung des Dummys.
    4. bei mehrseitigen Dokumenten lohnt sich ev. eine Kopf oder Fußzeile einzusetzen. (Ansicht > Kopf oder Fußzeile) Es öffnet sich automatisch eine Palette in der Du zB. auto. Seitenzahlen findest etc.
    Wichtig ist noch der Befehl: Format Absatz, hier findest Du alle Einstellmöglichkeiten für Abstände, hängende Einzüge etc.
    Ist alles wie Du es auch in Quark machen würdest.
    Der Profi verzichtet übrigens auf doppelte Leerzeichen oder das Auffüllen mit Absatzmarken. Das macht man mit Tabulatoren, oder Abständen.
    Tabs kannst Du ganz einfach setzten, in dem Du oben in der Tableiste mit der Maus klickst und dann ziehst. Wirkt sich auf den Markierten Bereich aus. Es gibt linke, rechte, dezimale und zentrierte. Die Palette hierfür ist auch standartmäßig offen.
    Wenn Dir mal eine Palette fehlt, dann gehst Du unter Extras > Anpassen > Symbolleisten und kreuzt die entsprechenden an.

    Das ist alles ganz einfach und nicht anders als auch anderswo. Der Unterschied zu rahmenbasierten Layoutprogrammen ist nur, daß Word immer Fließtext hat (sofern man auf Positionsrahmen verzichtet). Das fließen hälst Du dann mit Tabellen an den entsprechenden Stellen auf.
    Damit erreichst Du die erwünschte "Statik".

    Kompliziert wirds erst, wenn Du mit Makros anfängst etc.

    Du mußt Dich einfach reduzieren, weil Word hat dermaßen viele Möglichkeiten (Umwege), daß man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
    Wenn Du in 20 min in einem anderen Programm fertig wärst, dann mach das dort und nimm das als Vorlage zum ausmessen etc.


    Und wenn das nicht hinhaut, dann mußt Du halt jemanden engagieren.
     
  11. donald105

    donald105 New Member

    Oh dankeschön! Das war ja schon eine komplette anleitung! :embar:

    Das mit den umwegen hab ich auch festgestellt… und dann hab ich mich verlaufen im wald…
    :klimper:
     
  12. hannibal

    hannibal New Member

    ja das kenn ich.
    Ich habe zehntausende von den Dingern gemacht. In den ersten Jahren gings immer darum QX-Dokumente in Word "umzuwandeln" (das heißt dann einfach copy&paste pro Rahmen).
    Interessant wirds dann, wenn die Dinger für Mac und PC kompatibel sein sollen in verschiedenen Wordversionen. Da bleibt einem dann nix anderes übrig als sich in Reduzierung zu üben, zumal man auch nicht zu komplizierte Sachen machen kann, weil dann die User damit nicht mehr umgehen können.

    Von daher nenne ich meine Wordlayouts immer "japanisch".

    Was ich inzwischen an Word schätze, ist die Möglichkeit das Programm unendlich anzupassen, also per Makros, Tastaturbefehlen, Menümanipulationen etc. es auf Deine Bedürfnisse einzustellen. Features, die es zB. jetzt erst in CS2 gibt, die Word aber schon vor Jahren realisiert hat.

    Aber trotzdem bleibt Word ein Scheißprogramm, weil es einfach zu viele Fehler hat und Word beherrschen, heißt, diese Fehler zu kennen und zu vermeiden. Der Rest ist eingenlich Kinderkram.
     

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