XPress vs. InDesign

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von mac_quincy, 2. September 2002.

  1. mac_quincy

    mac_quincy New Member

    Hallo Leute,

    da unter euch wohl einige grafiker oder sonstige publisher sind, hier meine frage.

    hat jemand erfahrung in xpress sowie indesign und kann mir sagen welches das bessere ist? gibt es eventuelle "switcher"?

    ps.: ich weiss dass die macwelt das schon mal getestet hat, aber ich wollte mal ein paar praktiker fragen die täglich damit zu tun haben!
     
  2. schnabbel

    schnabbel New Member

  3. ermac

    ermac Member

    tja - InDesign oder x-press - da hilft nur ein eindeutiges JEIN

    InDesign glänzt mit vielen sehr guten Funktionen auf die man als x-press-Anwender neidisch ist - kommt darauf aun was Du damit machen willst - hast du größere Objekte zu bearbeiten, viele Bilder und Grafiken und schnell muß es auch noch sein - dann würde ich zu x-press raten - wenn Du Gelegenheits-DTPler bist und ein leistungsfähges Programm suchst, bist Du bei InDesign richtig -
    weiteres Kriterioum: eine Quark-Datei belichtet Dir jeder
     
  4. butterfly

    butterfly New Member

    Zitat meines Chefs: Wir arbeiten hier nicht mit Quark. Grund dafür war meine bescheidene Frage, ob wir ein Word-Plugin kaufen (49 Euro), das es möglich macht, derartige Dokumente fast verlustfrei in Xpress zu öffnen. Naja, diese Dinger kann man dann in Indesign öffnen usw usw. Word-Belichtungsaufträge machen wir über PC, auf den Macs laufen die guten Adobe-Produkte.

    Warum für Xpress tausende von Mark ausgeben - man beachte die Notwendigkeit, mindestens 18 Arbeitsplätze auszustatten - wenn man für das gleiche Geld Photoshop, Illustrator, PageMaker etc. als Bundle bekommt und Freehand noch obendrauf. In meiner Abteilung produzieren wir monatlich 12 vierfarbige Zeitschriften (Umfang jeweils ca. 60 Seiten), dazu ein Wochenblatt mit durchschnittlich 32 Seiten. Man mag es kaum glauben, aber das alles bewältigte PageMaker bislang hervorragend, natürlich unter zuhilfenahme von weiteren Programmen.

    Dank Indesign ist die Produktion mittlerweile erheblich beschleunigt, weil man sich das Gehampel spart, irgendwelche special effects in anderen Programmen zu erstellen und in PageMaker zu importieren.

    Ein Manko bei Indesign ist, dass Tiffs nicht eingefärbt werden können. Ein noch größeres Problem ist, dass Indesign nicht ausschießt. Das habe ich aber gelöst, indem ich alle Seiten epssisiere, in PageMaker einsetze und das nette Plugin Montage benutze. Es gibt ja tatsächlich noch Druckereien, die kein CTP benutzen - dafür brauche ich Filme, auf denen sich Seite 1 und 60 auf einem Bogen wiederfinden. Sicherlich kann man dafür auch was professionelleres kaufen, warum aber nicht Opa PageMaker dafür bemühen, wenn man es eh auf dem Rechner hat (und alle Macken kennt)? Zudem bietet Indesign die Möglichkeit, die EPSse Level 2-kompatibel zu schreiben, so dass auch ältere Belichter und Drucker die Dokumente klaglos ausspucken.

    Man sollte nicht vergessen, dass wir z.Zt. mit Indesign 2x arbeiten - Quark ist schon ein paar Nummern weiter. Ich bin (fast) sicher, dass weitere Updates die Rest-Problemchen von Indesign beseitigen.

    Alle, die Quark mit der Muttermilch eingesogen haben, werden jetzt den Kopf schütteln - ist mir aber echt egal, ich arbeite am liebsten mit dem Programm, das mir am wenigsten Probleme bereitet Ich kenne sie alle aus ca. 18-jähriger Praxis. Fazit: Indesign ist besser.

    Viel Spaß bei der Kaufentscheidung!
     
  5. enwo

    enwo New Member

    Hallo
    Ich arbeite täglich mit Indesign und QuarkXpress. Habe alles schon länger und verwende das Quark nur für klitzekleine Druckereien, die den Ripp von Indesign noch nicht im Griff haben. Sonst empfehle ich aber das Indesign. Alleine schon durch den PDFexport und tausend anderer nützlichere Funktionen. Ach noch was. Habe mal das Indesign 1.5 gewonnen. Alles Original. Verkaufe es um 500 Euro. Da müssten Sie nur noch das Update auf 2.0 kaufen und ab mit Quark in die Schule zum Nachbessern.
    Grüsse
    w
     
  6. butterfly

    butterfly New Member

    Zitat meines Chefs: Wir arbeiten hier nicht mit Quark. Grund dafür war meine bescheidene Frage, ob wir ein Word-Plugin kaufen (49 Euro), das es möglich macht, derartige Dokumente fast verlustfrei in Xpress zu öffnen. Naja, diese Dinger kann man dann in Indesign öffnen usw usw. Word-Belichtungsaufträge machen wir über PC, auf den Macs laufen die guten Adobe-Produkte.

    Warum für Xpress tausende von Mark ausgeben - man beachte die Notwendigkeit, mindestens 18 Arbeitsplätze auszustatten - wenn man für das gleiche Geld Photoshop, Illustrator, PageMaker etc. als Bundle bekommt und Freehand noch obendrauf. In meiner Abteilung produzieren wir monatlich 12 vierfarbige Zeitschriften (Umfang jeweils ca. 60 Seiten), dazu ein Wochenblatt mit durchschnittlich 32 Seiten. Man mag es kaum glauben, aber das alles bewältigte PageMaker bislang hervorragend, natürlich unter zuhilfenahme von weiteren Programmen.

    Dank Indesign ist die Produktion mittlerweile erheblich beschleunigt, weil man sich das Gehampel spart, irgendwelche special effects in anderen Programmen zu erstellen und in PageMaker zu importieren.

    Ein Manko bei Indesign ist, dass Tiffs nicht eingefärbt werden können. Ein noch größeres Problem ist, dass Indesign nicht ausschießt. Das habe ich aber gelöst, indem ich alle Seiten epssisiere, in PageMaker einsetze und das nette Plugin Montage benutze. Es gibt ja tatsächlich noch Druckereien, die kein CTP benutzen - dafür brauche ich Filme, auf denen sich Seite 1 und 60 auf einem Bogen wiederfinden. Sicherlich kann man dafür auch was professionelleres kaufen, warum aber nicht Opa PageMaker dafür bemühen, wenn man es eh auf dem Rechner hat (und alle Macken kennt)? Zudem bietet Indesign die Möglichkeit, die EPSse Level 2-kompatibel zu schreiben, so dass auch ältere Belichter und Drucker die Dokumente klaglos ausspucken.

    Man sollte nicht vergessen, dass wir z.Zt. mit Indesign 2x arbeiten - Quark ist schon ein paar Nummern weiter. Ich bin (fast) sicher, dass weitere Updates die Rest-Problemchen von Indesign beseitigen.

    Alle, die Quark mit der Muttermilch eingesogen haben, werden jetzt den Kopf schütteln - ist mir aber echt egal, ich arbeite am liebsten mit dem Programm, das mir am wenigsten Probleme bereitet Ich kenne sie alle aus ca. 18-jähriger Praxis. Fazit: Indesign ist besser.

    Viel Spaß bei der Kaufentscheidung!
     
  7. enwo

    enwo New Member

    Hallo
    Ich arbeite täglich mit Indesign und QuarkXpress. Habe alles schon länger und verwende das Quark nur für klitzekleine Druckereien, die den Ripp von Indesign noch nicht im Griff haben. Sonst empfehle ich aber das Indesign. Alleine schon durch den PDFexport und tausend anderer nützlichere Funktionen. Ach noch was. Habe mal das Indesign 1.5 gewonnen. Alles Original. Verkaufe es um 500 Euro. Da müssten Sie nur noch das Update auf 2.0 kaufen und ab mit Quark in die Schule zum Nachbessern.
    Grüsse
    w
     
  8. butterfly

    butterfly New Member

    Zitat meines Chefs: Wir arbeiten hier nicht mit Quark. Grund dafür war meine bescheidene Frage, ob wir ein Word-Plugin kaufen (49 Euro), das es möglich macht, derartige Dokumente fast verlustfrei in Xpress zu öffnen. Naja, diese Dinger kann man dann in Indesign öffnen usw usw. Word-Belichtungsaufträge machen wir über PC, auf den Macs laufen die guten Adobe-Produkte.

    Warum für Xpress tausende von Mark ausgeben - man beachte die Notwendigkeit, mindestens 18 Arbeitsplätze auszustatten - wenn man für das gleiche Geld Photoshop, Illustrator, PageMaker etc. als Bundle bekommt und Freehand noch obendrauf. In meiner Abteilung produzieren wir monatlich 12 vierfarbige Zeitschriften (Umfang jeweils ca. 60 Seiten), dazu ein Wochenblatt mit durchschnittlich 32 Seiten. Man mag es kaum glauben, aber das alles bewältigte PageMaker bislang hervorragend, natürlich unter zuhilfenahme von weiteren Programmen.

    Dank Indesign ist die Produktion mittlerweile erheblich beschleunigt, weil man sich das Gehampel spart, irgendwelche special effects in anderen Programmen zu erstellen und in PageMaker zu importieren.

    Ein Manko bei Indesign ist, dass Tiffs nicht eingefärbt werden können. Ein noch größeres Problem ist, dass Indesign nicht ausschießt. Das habe ich aber gelöst, indem ich alle Seiten epssisiere, in PageMaker einsetze und das nette Plugin Montage benutze. Es gibt ja tatsächlich noch Druckereien, die kein CTP benutzen - dafür brauche ich Filme, auf denen sich Seite 1 und 60 auf einem Bogen wiederfinden. Sicherlich kann man dafür auch was professionelleres kaufen, warum aber nicht Opa PageMaker dafür bemühen, wenn man es eh auf dem Rechner hat (und alle Macken kennt)? Zudem bietet Indesign die Möglichkeit, die EPSse Level 2-kompatibel zu schreiben, so dass auch ältere Belichter und Drucker die Dokumente klaglos ausspucken.

    Man sollte nicht vergessen, dass wir z.Zt. mit Indesign 2x arbeiten - Quark ist schon ein paar Nummern weiter. Ich bin (fast) sicher, dass weitere Updates die Rest-Problemchen von Indesign beseitigen.

    Alle, die Quark mit der Muttermilch eingesogen haben, werden jetzt den Kopf schütteln - ist mir aber echt egal, ich arbeite am liebsten mit dem Programm, das mir am wenigsten Probleme bereitet Ich kenne sie alle aus ca. 18-jähriger Praxis. Fazit: Indesign ist besser.

    Viel Spaß bei der Kaufentscheidung!
     
  9. enwo

    enwo New Member

    Hallo
    Ich arbeite täglich mit Indesign und QuarkXpress. Habe alles schon länger und verwende das Quark nur für klitzekleine Druckereien, die den Ripp von Indesign noch nicht im Griff haben. Sonst empfehle ich aber das Indesign. Alleine schon durch den PDFexport und tausend anderer nützlichere Funktionen. Ach noch was. Habe mal das Indesign 1.5 gewonnen. Alles Original. Verkaufe es um 500 Euro. Da müssten Sie nur noch das Update auf 2.0 kaufen und ab mit Quark in die Schule zum Nachbessern.
    Grüsse
    w
     

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