Zumwinkels Konzertkarten

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Apple IIGS User, 30. September 2005.

  1. Apple IIGS User

    Apple IIGS User Und Mac-Anwender ;-)

    Mein oberster Chef und seine Mitarbeiter...

    Tstststs...

    :D
     
  2. Pahe

    Pahe New Member

    Einen Rationalisierer im Haus (Die Axt im Haus...) hätte ich bei der Post am allerwenigsten vermutet. :biggrin:
     
  3. Apple IIGS User

    Apple IIGS User Und Mac-Anwender ;-)

    Watt meinste, warum wir so schwitzen?
     
  4. ab

    ab New Member

    Dieses Ding kenne ich in dieser Variante:


    Evaluation 2001

    Hermann Huemer, Forschungsservice

    An dieser Stelle wollten wir Sie eigentlich über die Forschungsevaluation an der WU informieren. Da aber der Bericht über die vorjährige Evaluation zu Redaktionsschluss noch nicht vorlag und in absehbarer Zeit keine weitere Evaluation geplant ist, möchten wir die Gelegenheit wahrnehmen, Ihnen den "Rohbericht" über die Evaluation der Wiener Philharmoniker auszugsweise zur Kenntnis zu bringen:

    Die Evaluation wurde von einem Team von externen "Peer Reviewers" durchgeführt, die sowohl dieser Art von Musik als auch dem Orchester völlig unvoreingenommen gegenüberstanden. Als Kenndaten wurden definiert: Anzahl der Oboisten, Anzahl der Geiger, Notenlänge, Wiederholung von Passagen.

    Daraus ergaben sich folgende Empfehlungen durch die Experten:

    1. Die vier Oboisten haben sehr lange nichts zu tun. Ihre Zahl sollte reduziert werden und ihre Arbeit gleichmäßig auf das ganze Orchester aufgeteilt werden.

    2. Die zwölf Geigen spielen alle das Gleiche. Das ist unnötige Mehrfacharbeit. Diese Gruppe sollte drastisch verkleinert werden. Falls eine höhere Lautstärke gewünscht wird, lässt sich das durch eine handelsübliche elektronische Verstärkeranlage erreichen.

    3. Das Spielen von 32stel-Noten erfordert einen zu hohen Aufwand. Es wird empfohlen, diese Noten sämtlich in den nächstliegenden 16tel-Noten zusammenzufassen. Man könnte dann auch Musikschüler und minderqualifizierte Kräfte beschäftigen.

    4. In einigen Punkten wird zu viel wiederholt. Die Partituren sollten daraufhin gründlich durchgearbeitet werden. Es dient keinem sinnvollen Zweck, wenn das Horn eine Passage wiederholt, mit der sich bereits die Geigen unmittelbar vorher beschäftigt haben. Werden die redundanten Passagen eliminiert, dann dauert das Konzert, das jetzt zwei Stunden in Anspruch nimmt, nur noch zwanzig Minuten, so dass die Pause wegfallen kann. Dabei ergeben sich Einsparungen sowohl bei der Saalmiete als auch beim sonstigen Personal.

    Der Dirigent des Orchesters wurde um eine Stellungnahme ersucht. Er konnte die grundsätzliche Berechtigung dieser Empfehlungen nicht bestreiten. Zu seiner Entschuldigung führte er lediglich an, dass er nur Ausführender und für die Partitur ein gewisser Ludwig van Beethoven verantwortlich sei. Er könnte aber auf diesen keinen Einfluss nehmen, da dieser angeblich leider schon verstorben sei. Setzt man sich über diesen Einwand, der von zu geringer Bereitschaft bzw. Qualifikation des Dirigenten zur konstruktiven Mitarbeit an den notwendigen Reformen zeugt, hinweg, so kann zusammenfassend festgestellt werden, dass durch das aufgezeigte Einsparungspotential nicht nur die Umsetzung der angeführten Empfehlungen weitgehend aufkommensneutral durchgeführt werden könnte, sondern auch mittel- bis langfristig nachhaltige finanzielle Einsparungen möglich wären.

    Der Evaluierungsbericht der WU wird gemäß § 7 Abs 5 der Evaluierungsverordnung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Kürze den "für Umsetzungsmaßnahmen zuständigen universitären und außeruniversitären Organen" übermittelt werden.
     
  5. Apple IIGS User

    Apple IIGS User Und Mac-Anwender ;-)

    Meine Variante strotzt nur so von Post-Interna.

    Deine ist allgemeinverständlich. :)
     

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